Die Dramentheorien von Johann Christoph Gottsched und Gotthold Ephraim Lessing
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
03.08.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
160 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640390076
Insgesamt galt das Theater im 18. Jahrhundert in erster Linie als unmoralisch oder Unmoralisches verbreitend. Die Vertreter des neuen, literarisierten und bürgerlichen Theaters wollten sich von dieser Unmoral distanzieren und stellten die Gegenbehauptung auf: das Theater sei ein Erziehungsinstrument und nütze der Moral, eben die "moralische Anstalt", die Schiller später (1784) fordert. Die große Bedeutung, die die Aufklärung und der Sturm und Drang dem Theater zumaß, ist an der Fülle von theoretischen Abhandlungen zu erkennen, wie zum Beispiel Johann Christoph Gottsched: "Versuch einer Critischen Dichtkunst vor die Deutschen" 1730, Helferich Peter Sturz: "Brief über das deutsche Theater" 1767, Jakob Michael Reinhold Lenz: "Anmerkungen, das Theater betreffend" 1774, Heinrich Leopold Wagner: "Neuer Versuch über die Schauspielkunst" 1776, Gotthold Ephraim Lessing: "Hamburgische Dramaturgie" 1767 und Friedrich Schiller: "Die Schaubühne als eine moralische Anstalt betrachtet" 1784.
Im folgenden werde ich auf Gottsched und Lessing und ihre Dramentheorien und Theaterreformen näher eingehen.
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