Die gesellschaftliche Stellung der Juden im Mittelalter
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
01.02.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
471 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638464048
Das gemeine Volk dagegen hatte nur wenig Rechte und war zu Diensten und Abgaben an den Grundherrn verpflichtet. Eine Ausnahme bildeten die Bürger der im 12. Jahrhundert aufkommenden Städte. Sie waren frei, konnten Besitz erwerben und Handel betreiben. Sie organisierten sich in Zünften und machten die Städte zu Zentren wirtschaftlicher und kultureller Blüte.
Eine überragende Bedeutung kam der Kirche zu, Europa war im Mittelalter zunehmend christlich geprägt. Gott zu dienen und neue Gläubige zu gewinnen gehörte zu den vordringlichsten Aufgaben. Kirchen wuchsen in die Höhe und mit ihnen das Feindbild "Jude". Die Juden werden zum Sündenbock degradiert, verantwortlich gemacht für Leid und Elend. Sie werden in abgeschottete Ghettos gebracht und an den Rand der Gesellschaft gedrängt.
Der Text gliedert sich in zwei Teile:
Im ersten Teil geht es darum, einige wichtige Stationen in der Geschichte der Juden im Mittelalter kurz zu umreißen.
Im zweiten Teil wird das im ersten Teil noch nicht erläuterte Alltagsleben der Juden kurz dargestellt.
Grundlegende Fragestellung während der Verfassung des Textes war die nach den Gründen für den extremen Wandel der gesellschaftlichen Stellung der Juden.
Was waren die Vorbedingungen für die wachsende Judenfeindschaft? Wie lässt sich die Steigerung bis hin zu den Vertreibungen zur Zeit der Pest erklären? Können die im Mittelalter geschaffenen Stereotypen auch als Grundlage zu den Verfolgungen im dritten Reich gesehen werden?
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