Die Anfänge der modernen Bankwirtschaft in Florenz
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
25.04.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
25 (Printausgabe)
Dateigröße
340 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638494816
Im ersten Teil der Arbeit zeigt der Autor auf, welche Innovationen sich entwickelten und warum diese für die Entstehung der modernen Bank wichtig waren. Der regionale Schwerpunkt der Betrachtung liegt hierbei auf Italien und insbesondere Florenz. Hierauf aufbauend wird am konkreten Beispiel des Medici-"Konzerns" der Aufbau eines zeitgenössischen Handelsunternehmens hinsichtlich der Unternehmensstruktur, der Unternehmensführung sowie der Unternehmensfinanzierung untersucht.
Die Untersuchung zeigt auf, dass die Medici - aus den Fehlern anderer Unternehmen lernend - einen in der ganzen damals bekannten Welt tätigen Konzern aufbauten. Die Unternehmensstrukturen wurden dabei den Erfordernissen entsprechend angepasst. Die Problematik der zentralen Leistungsfeststellung wurde erkannt und dezentralisiert. Eine durchlässige Hierarchie und Erfolgsbeteiligung in Form von Bonuszahlungen oder der Juniorpartnerschaft schufen Anreize für alle Angestellten des Konzerns. Diese Anreize führten zu einer Zielharmonisierung aller Beteiligten und dienten damit wiederum dem Wohle aller. Eine weitere, ihrer Zeit vorauseilende Innovation war der Aufbau des Familienunternehmens in Form einer Holding. Die rechtliche Eigenständigkeit der Einzelgesellschaften bedrohte somit im Falle einer finanziellen Schieflage eines Unternehmensteils nicht den Fortbestand des Familienunternehmens.
Es lässt sich konstatieren, dass die Medici bereits Probleme erkannten, die erst Jahrhunderte später von Ökonomen wissenschaftlich untersucht und ausformuliert werden sollten. Während die Gesellschaft noch in der mittelalterlichen Gedankenwelt verhaftet war, gelang es einigen Wenigen, wie den in dieser Untersuchung betrachteten Medici, sich von altem Denken zu lösen, Neuerungen mutig durchzusetzen und damit das Bankwesen in die Moderne zu führen.
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