Klettern im Schulsport
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Sprache:Deutsch
36,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
08.06.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
100 (Printausgabe)
Dateigröße
8419 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638690232
Examensarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Didaktik - Sport, Sportpädagogik, Note: 1,3, Universität Potsdam (Institut für Sportwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung
Das Klettern gehört zu den grundlegenden Bewegungsformen des Menschen. Bereits vom Kleinstkindalter an sind Kletterbewegungen für die Exploration der Umwelt sowie das Sammeln von Körpererfahrungen - und folglich für die Bewältigung verschiedenster Entwicklungsaufgaben - von fundamentaler Bedeutung. Jedoch ist nicht nur dem Klettern als ursprüngliche Bewegungsform, sondern auch seiner sportlichen Ausübung ein hohes Bildungspotenzial zuzuschreiben. Dieses spricht für eine Umsetzung des Klettersports in der Schule.
Durch den Brandenburger Rahmenlehrplan wird denjenigen Sportarten eine schulische Bedeutung und folglich ein pädagogischer Wert bestätigt, die koordinative und konditionelle Fähigkeiten fördern, vielfältige motorische und soziale Erfahrungen sowie einen mehrperspektivischen Sportunterricht ermöglichen. Darüber hinaus sollen die entsprechenden Sportarten transferfähig sein und Zukunftsrelevanz besitzen. Ebenfalls wird eine regelmäßige Ausübung des Sportunterrichts im Freien gefordert, da die besonderen Erfahrungen bei Aktivitäten in offenen Räumen gleichzeitig einen bewussten Umgang mit der Umwelt fördern (vgl. Rahmenlehrplan Sport Sek. I, 23-24).
Wie im Verlauf der Arbeit zu zeigen ist, wird das Klettern in vielerlei Hinsicht den oben genannten Anforderungen des Rahmenlehrplans gerecht. Es bietet eine Vielzahl von Ausgangspunkten für fachspezifisches wie auch fächerübergreifendes Lernen in Theorie und Praxis. Darüber hinaus kann davon ausgegangen werden, dass es als "Trendsportart", mit der Assoziation von Erlebnis und Abenteuer, für Schüler relativ unabhängig von ihrer allgemeinen Haltung gegenüber dem (Schul-) Sport einen herausfordernden und motivierenden Charakter besitzt. Das Interesse an der Sportart seitens der Schüler wiederum ist als Grundlage für die Verfolgung sportpädagogischer Intentionen in der Schule sowie als Anreiz für ein außerschulisches Sporttreiben zu sehen.
Um das Klettern als einen schulsportrelevanten Inhalt vorzustellen, ist es zunächst notwendig eine nähere Beschreibung der Sportart vorzunehmen. Neben einem historischen Überblick werden u.a. Klettertechniken genannt und die Leistungsstruktur analysiert. Im Zusammenhang mit der Darstellung der heute praktizierten Formen des Klettersports wird auf deren Bedeutung für den Schulsport eingegangen. Da die Umsetzung von Trendsportarten im Schulsport einer kontroversen Diskussion unterliegt, die Arbeit jedoch für eine Durchführung der Trendsportart Klettern argumentiert, schließt eine Darstellung der Bedeutung dieser Sportarten für die Schule an. Auf der Basis dessen ist es dann möglich das pädagogische Potenzial des Klettersports darzulegen.
Den Erläuterungen des pädagogischen Potenzials folgen abschließend Ausführungen zur schulsportlichen Kletterpraxis. Hier werden sowohl Umsetzungsvarianten im unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Schulsport als auch Möglichkeiten einer mehrperspektivischen Aufbereitung vorgestellt.
Da diese Staatsexamensarbeit im Rahmen eines in Berlin und Potsdam absolvierten Studiums verfasst wird, gehen die Überlegungen von einer Umsetzung des Kletterns im Berliner und Brandenburger Schulsport aus
Das Klettern gehört zu den grundlegenden Bewegungsformen des Menschen. Bereits vom Kleinstkindalter an sind Kletterbewegungen für die Exploration der Umwelt sowie das Sammeln von Körpererfahrungen - und folglich für die Bewältigung verschiedenster Entwicklungsaufgaben - von fundamentaler Bedeutung. Jedoch ist nicht nur dem Klettern als ursprüngliche Bewegungsform, sondern auch seiner sportlichen Ausübung ein hohes Bildungspotenzial zuzuschreiben. Dieses spricht für eine Umsetzung des Klettersports in der Schule.
Durch den Brandenburger Rahmenlehrplan wird denjenigen Sportarten eine schulische Bedeutung und folglich ein pädagogischer Wert bestätigt, die koordinative und konditionelle Fähigkeiten fördern, vielfältige motorische und soziale Erfahrungen sowie einen mehrperspektivischen Sportunterricht ermöglichen. Darüber hinaus sollen die entsprechenden Sportarten transferfähig sein und Zukunftsrelevanz besitzen. Ebenfalls wird eine regelmäßige Ausübung des Sportunterrichts im Freien gefordert, da die besonderen Erfahrungen bei Aktivitäten in offenen Räumen gleichzeitig einen bewussten Umgang mit der Umwelt fördern (vgl. Rahmenlehrplan Sport Sek. I, 23-24).
Wie im Verlauf der Arbeit zu zeigen ist, wird das Klettern in vielerlei Hinsicht den oben genannten Anforderungen des Rahmenlehrplans gerecht. Es bietet eine Vielzahl von Ausgangspunkten für fachspezifisches wie auch fächerübergreifendes Lernen in Theorie und Praxis. Darüber hinaus kann davon ausgegangen werden, dass es als "Trendsportart", mit der Assoziation von Erlebnis und Abenteuer, für Schüler relativ unabhängig von ihrer allgemeinen Haltung gegenüber dem (Schul-) Sport einen herausfordernden und motivierenden Charakter besitzt. Das Interesse an der Sportart seitens der Schüler wiederum ist als Grundlage für die Verfolgung sportpädagogischer Intentionen in der Schule sowie als Anreiz für ein außerschulisches Sporttreiben zu sehen.
Um das Klettern als einen schulsportrelevanten Inhalt vorzustellen, ist es zunächst notwendig eine nähere Beschreibung der Sportart vorzunehmen. Neben einem historischen Überblick werden u.a. Klettertechniken genannt und die Leistungsstruktur analysiert. Im Zusammenhang mit der Darstellung der heute praktizierten Formen des Klettersports wird auf deren Bedeutung für den Schulsport eingegangen. Da die Umsetzung von Trendsportarten im Schulsport einer kontroversen Diskussion unterliegt, die Arbeit jedoch für eine Durchführung der Trendsportart Klettern argumentiert, schließt eine Darstellung der Bedeutung dieser Sportarten für die Schule an. Auf der Basis dessen ist es dann möglich das pädagogische Potenzial des Klettersports darzulegen.
Den Erläuterungen des pädagogischen Potenzials folgen abschließend Ausführungen zur schulsportlichen Kletterpraxis. Hier werden sowohl Umsetzungsvarianten im unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Schulsport als auch Möglichkeiten einer mehrperspektivischen Aufbereitung vorgestellt.
Da diese Staatsexamensarbeit im Rahmen eines in Berlin und Potsdam absolvierten Studiums verfasst wird, gehen die Überlegungen von einer Umsetzung des Kletterns im Berliner und Brandenburger Schulsport aus
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