Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
27.06.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
26 (Printausgabe)
Dateigröße
161 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638286084
nitiiert hat die Mediendiskussion Volker Ulrich in der "Zeit" vom 12.4. 1996 mit dem Titel: Die Deutschen - Hitlers willige Mordgesellen. Ein Buch provoziert einen neuen Historikerstreit: Waren die Deutschen alle schuldig? Mit Goldhagens Buch sah Ulrich den Auftakt für einen zweiten, einen noch schärferen Historikerstreit. Daniel J. Goldhagen "Hitlers willing Exekutioners" sei einer der Provokationen, die mitten in große Debatten führen. Trotz aller Einwände, so Ulrich, handle es sich um ein diskussionswürdiges Buch.
Chronologisch fand die Goldhagen-Debatte in zwei Phasen statt: Die erste dauerte, initiiert von Volker Ulrichs Publikation, vom 12. 4.1996 bis Juni 1996. Die zweite Phase wurde ausgelöst durch das Erscheinen der deutschen Ausgabe und der anschließenden "Deutschland - Tournee" Goldhagens und ging von August/September bis Oktober 1996. In der ersten Phase war es aufgrund der Initiative der ZEIT möglich geworden, dass acht Historiker ihre Meinung über Goldhagen Ausdruck geben konnten. Dann hatte Goldhagen in der Serie der ZEIT Gelegenheit bekommen, seinen Kritikern zu antworten. Die Debatte endete schließlich mit der Antwort Mommsens auf die Ausführungen Goldhagens. Daneben wurde die Debatte in der ersten Phase auch von Journalisten geführt. Jost Nolte in der "Welt" führte aus, Goldhagen habe die Deutschen wieder in die Verderbnis ewiger Schuld zurückgestoßen.
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