Erziehung und Bildung im Nationalsozialismus
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Sprache:Deutsch
15,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
07.12.2003
Verlag
GRINSeitenzahl
26 (Printausgabe)
Dateigröße
180 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638237932
maßgeblich. So wurde die Schule immer mehr zum Ort der Ideologievermittlung.
Dadurch wurde die Wissensvermittlung in den Hintergrund gedrängt. Schule und
Familie fungierten im Bereich der Erziehung nur verbal und offiziell gleichrangig mit
der Hitlerjugend.
In Wahrheit galt die Hitlerjugend besonders der Ideologievermittlung an die Deutsche
Jugend.
Die Ideologie sah vor , die jungen "Arier" zu gehorsamen "Volksgenossen" zu
erziehen.
Diese Aufgabe wurde dem Elternhaus nicht mehr zugetraut.
Die Bedeutung der Hitlerjugend wurde auch daran deutlich, daß der Hitlerjugend 1,5
Tage die Woche und der Familie nur 1 Tag zugedacht wurde.
Schon die kleinsten wurden bereits im Kindergarten durch gezielte Spiele auf ihre
zukünftige Aufgabe, nämlich die des Soldaten vorbereitet .Die obersten Gebote und
Erziehungsziele des nationalsozialistischen Staates waren die deutsche Jugend zu
bedingungslosem gehorsam zu erziehen .Die Erziehungsmaschinerie wird auch
besonders in dem Zitat 5.2 des Referates deutlich. Im Nationalsozialismus stehen sich zwei Rassen gegenüber .Zum einen die Rasse
des genialen Ariers und zum anderen der ewige Jude. Der Arier wird dabei wie folgt
gekennzeichnet : " Was wir an menschlicher Kultur , an Ergebnissen von Kunst ,
Wissenschaft und Technik vor uns sehen , ist nahezu ausschließlich schöpferisches
Produkt des Ariers .Gerade aber diese Tatsache läßt den nicht unbegründeten
Rückschluß zu , daß er allein der Begründer höheren Menschentums überhaupt war
, mithin den Urtyp dessen darstellt , was wir unter dem Worte "Mensch"
verstehen".(Elke Nyssen,1979,S.20 ; zit.: Hitler :"Mein Kampf" S.317)
Aus diesem Gedanken heraus folgt für Hitler das selbstverständliche Recht als Arier
andere Völker zu unterwerfen und auszubeuten.
Der Jude hingegen wird mit sämtlichen negativen Eigenschaften charakterisiert und
somit zum Volksfeind erklärt.
Der Rassegedanke sollte in den Fächern Deutsch , Geschichte , Erdkunde und
Biologie vermittelt werden . Der Rassegedanke diente als ideologische Vorbereitung
auf die bevorstehende Vernichtung der Juden
Die These der Überlegenheit des Ariers und das somit selbstverständliche Recht
desselben andere Völker zu unterwerfen und zu beherrschen sollte gleichsam auf
den Krieg vorbereiten.( vgl. Elke Nyssen,1979,S.23 )
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