Soziale Ungleichheit in Deutschland
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
16.03.2005
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
572 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638358446
Jeder Mensch nimmt dabei eine unterschiedliche soziale Position (Verwandter, Bekannter, Freund, Feind, Vorgesetzter, Arbeiter, Armer, Reicher, Älterer, Jüngerer u.v.m.) ein und gehört somit einer bestimmten sozialen Kategorie an. Durch gemeinsame und unterschiedliche Lebensumstände gliedert sich die Bevölkerung in Gruppierungen. Zwischen Menschen, je nachdem welche soziale Position sie einnehmen, lassen sich Gemeinsamkeiten (z.B. unter Kindern, welche das Gymnasium besuchen) aber auch Unterschiede (z.B. zwischen Gymnasiasten und Hauptschülern) erkennen. Mit den vielfältigen sozialen Positionen sind nicht nur unterschiedliche Lebens- und Arbeitsbedingungen verbunden, sondern auch soziale Ungleichheit in unterschiedlichen Erscheinungsformen, d.h. Menschen sind auf Grund ihrer sozialen Position nicht nur verschieden, sie sind im Vergleich zu anderen sozialen Positionen besser- oder schlechter-, höher- oder tiefer gestellt.
Soziale Ungleichheit ist nicht mit der physisch bedingten Verschiedenartigkeit der Menschen ( z.B. in Bezug auf Geschlecht, Hautfarbe, Lebensalter, Körpergröße) zu vergleichen; die unterschiedliche biologische Grundausstattung spielt somit keine Rolle. "Soziale Ungleichheit (...) liegt überall dort vor, wo die Möglichkeit des Zuganges zu allgemein Verfügbaren und erstrebenswerten sozialen Gütern und/ oder zu sozialen Positionen, die mit ungleichen Macht- und/ oder Interaktionsmöglichkeiten ausgestattet sind, dauerhafte Einschränkungen erfahren und dadurch die Lebenschancen der betroffenen Individuen, Gruppen oder Gesellschaften beeinträchtigt bzw. begünstigt werden." Die soziale Ungleichheit umfasst die ungleiche Verteilung von Ressourcen und Gütern auf gesellschaftliche Positionen und die damit zusammenhängende Ungleichheit der Lebensbedingungen von Individuen und Personengruppen."
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