Strukturorientierte Clusteransätze unter besonderer Beachtung des Modells des "Porterschen Diamanten"
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Sprache:Deutsch
16,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Erscheinungsdatum
01.08.2003
Verlag
GRINSeitenzahl
26 (Printausgabe)
Dateigröße
593 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783638213516
Norditalien und die Herstellung von Modeschuhen. Die Halbleiterbranche verbindet man
allgemein mit der Region Santa Clara County, besser bekannt als Silicon Valley. Diese
Beispiele lösen doch eher Verwunderung aus. In der heutigen Zeit, in der offene globale
Märkte, schnelle Transportmöglichkeiten und Höchstgeschwindigkeitskommunikation
vorherrschen, liegt der Gedanke nahe, dass dem Standort einer Unternehmung keinerlei
Bedeutung zukäme. Dieser Gedanke wird gestärkt durch die neue Internettechnologie und
der Etablierung des Electronic Business, wodurch Kapital, Güter, Informationen und
Technik weltweit zu jeder Zeit an jedem Ort kurzfristig zur Verfügung gestellt werden
können.1 Dennoch sind in einer Vielzahl von Gebieten Agglomerationen von Branchen zu
beobachten. Eine der bekanntesten Zusammenballungen stellt die Filmindustrie in
Hollywood dar.
Wieso kommt es zu solchen Phänomenen? Der Grund liegt im Wettbewerb und den hierfür
benötigten Vorteilen. So spielt das Innenleben einer Unternehmung für die Generierung
von Wettbewerbsvorteilen zwar keine geringe Rolle, doch die Bedeutung der
unmittelbaren wirtschaftlichen Umgebung außerhalb der Unternehmung ist immens und
wurde früher oft übersehen.2
Die Bedeutung des Standortes wurde erstmals von Michael E. Porter herausgearbeitet, der
sich mit oben beschriebenen Agglomerationen befasste und dabei Wettbewerbsvorteile
erkundete. Konzentrationen einzelner Branchen, die einen ungewöhnlich hohen
wirtschaftlichen Erfolg aufwiesen, nannte Porter Cluster.3 Der Clusteransatz kann von
verschiedenen Seiten betrachtet werden. So gibt es zum einen die interaktionsorientierten
Clusteransätze und die strukturorientierten Ansätze. Einer der bedeutendsten
strukturorientierten Clusteransätze ist der sogenannte Portersche Diamant. Nachdem in
dieser Arbeit im zweiten Abschnitt der Clusterbegriff behandelt und auf verschiedene
Ansätze eingegangen wird, beschäftigt sich der dritte Teil detaillierter mit dem Porterschen
Diamant und betrachtet diesen nach einer Beschreibung auch kritisch. Ein Fazit über die
vorangegangenen Erkenntnisse bildet den Abschluss der Arbeit.
1 Vgl. Porter (1999a), S. 51; Porter (1999b), S. 175; Reichart (1999), S. 161ff.; Farinelli (1996), S. 1
2 Vgl. Porter (1998), S. 78f.
3 Vgl. Porter (1998), S. 78
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