Deutschland und der japanisch-chinesische Krieg - Das Dilema der deutschen Ostasienpolitik
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Sprache:Deutsch
13,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
09.11.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
146 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638323314
Als am 7. Juli 1937 durch ein scheinbar unbedeutendes Scharmützel zwischen japanischen und chinesischen Truppen an der Marco-Polo-Brücke bei Peking der chinesisch-japanische Krieg ausbrach, ergab sich für Deutschland daraus ein Dilemma: Einerseits strebten Hitler und sein außenpolitischer Berater Joachim von Ribbentrop aus machtpolitischen und ideologischen Gründen, insbesondere mit Blick auf die Sowjetunion, ein Bündnis mit dem Kaiserreich Japan an und hatten daher schon 1936 den Antikominternpakt geschlossen. Andererseits mussten wirtschaftliche Kontakte mit China auch in Hitlers Interesse liegen, v.a. der für Deutschland wichtige Import von Rohstoffen. Im Austausch lieferte Deutschland Technologie und in großem Umfang Rüstungsgüter an China. Zudem arbeiteten ehemalige deutsche Offiziere als "private" Militärberater bei Chiang Kai-sheks Armee.
Mit der massiven Ausweitung des Krieges in China wurde das Deutsche Reich zu einer Entscheidung gezwungen und das Lavieren musste beendet werden. Daran entzündete sich ein Richtungsstreit in der deutschen Außenpolitik, der durchaus grundsätzlicher Natur war: Die konservative, prochinesische Politik des Auswärtigen Amtes unter Konstantin v. Neurath, die von Wirtschaft und Militär mitgetragen wurde, bekam Konkurrenz durch den projapanischen, von Hitler gefördeten, Joachim von Ribbentrop und seine "Dienststelle".
Es soll im Rahmen dieser Arbeit zunächst dargelegt werden, in welchem Umfang sich die deutsch-japanischen und deutsch-chinesischen Beziehungen bis 1937 entwickelten, um dann zu zeigen, wie nach dem Ausbruch des japanisch-chinesischen Krieges das "Pendel" plötzlich zugunsten Japans ausschlug und welche Folgen diese Entscheidung für die deutsche Ostasienpolitik hatte.
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