Jugendkriminalität in der DDR - Ursachen, Erscheinung, Bekämpfung
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
21.06.2005
Verlag
GRINSeitenzahl
25 (Printausgabe)
Dateigröße
859 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638389235
Diese Grundannahmen der DDR-Ideologen erwiesen sich jedoch als gegensätzlich zur tatsächlichen Entwicklung im Bereich der Jugendkriminalität. Denn während die Kriminalität der Erwachsenen im Verlauf der Jahre stetig rückläufig war, verzeichnete man im Bereich der Jugendkriminalität eine Stagnation im Bereich der 16- bis 18-Jährigen. Gerade diese Generation wuchs jedoch ausschließlich unter den "neuen Bedingungen" auf und war frei von den "zersetzenden Auswirkungen" des Kapitalismus.
Gegenstand der vorliegenden Arbeit soll eine Analyse der Jugendkriminalität in der DDR, ihrer Erscheinungsformen und Bewertung in der sozialistischen Gesellschaft sein. Eine genaue Begriffsbestimmung, der Blick in die Vergangenheit und die Bedeutungsanalyse der Dunkelfeldforschung, dienen der näheren Einführung in den Themenkomplex. Gleichzeitig wird auf die Problematik der unterschiedlichen Datenerhebung in beiden deutschen Staaten verwiesen, welches einen Vergleich der Situationen erheblich beeinflusst.
Im Schwerpunkt der Arbeit wird dann die Deliktstruktur, sowie Ursachenforschung und Bekämpfung der ostdeutschen Jugendkriminalität vor der Wiedervereinigung beleuchtet. Ungeachtet des gesellschaftlichen Wandels, der in jedem Land die kriminologische Deliktstruktur beeinflusst, zeigt diese in der DDR über die Jahre durchaus typische Erscheinungen auf, welche einen Vergleich mit der heutigen Situation dennoch kaum zulassen. Viele der aktuellen Problemfelder, wie beispielsweise Drogenkriminalität und Prostitution, waren in der DDR nahezu unbekannt, nicht zuletzt aufgrund der umfangreichen Betreuung der Jugendlichen in Jugendverbänden und der damit verbundenen Präventivwirkung.
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