Feministische Therapie. Grundlagen und ausgewählte Problembereiche
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Sprache:Deutsch
13,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
23.07.2003
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
304 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638207584
Veröffentlichungen während Literatur zur feministischen Beratung im deutschsprachigen
Raum so gut wie nicht auffindbar ist, sie beschränkt sich auf einige wenige Artikel, in denen
sehr kurz grundlegende Fragen thematisiert werden. Die Beiträge aus Forschung und
Theorieentwicklung beziehen sich größtenteils auf Einzelbereiche, so z.B. Suchtberatung,
Weiterbildungsberatung, Beratung für ausländische Frauen und Mädchen in der
Erziehungsberatung. Außerdem gibt es Schriften, die sich auf Aspekte der beruflichen Rolle
von Beraterinnen beziehen. Selbst in den USA oder Großbritannien finden sich nur sehr
pragmatisch orientierte Beiträge, die sich vorrangig auf spezielle Felder, wie Beratung von
Opfern männlicher Gewalt beziehen(vgl. Sickendieck/ Engel /Nestmann 1999, S.72).
Da die meisten Beratungsmethoden aus therapeutischen Methoden abgeleitet sind, werde ich
mich in dieser Arbeit vorrangig auf die feministische Therapie beziehen und nur partiell den
Bezug zur Beratung herstellen.
In dieser Arbeit möchte ich im zweiten Kapitel die geschichtliche Entstehung von
feministischer Therapie skizzieren sowie Grundbegriffe der feministischen Diskussion klären.
D.h. für mich, die Ansätze herauszuarbeiten, die es notwendig machten, neben herkömmliche
Therapieformen die Feministische Therapie zu setzen. Diese sah ihre Aufgabe darin,
traditionelle und männerdominierte Therapieansätze zu hinterfragen und in kritischer
Auseinandersetzung mit diesen neuartige Konzepte, die besonders den Frauen gerechter
werden konnten, herauszuarbeiten. Dass die feministische Kritik und Forschung neue Impulse
in die gesamte Beratungs- und Therapielandschaft eingebracht hat, lässt sich nicht leugnen.
Im dritten Kapitel werde ich anhand zweier (frauen-) therapeutischer Problembereiche die
weibliche Sozialisation (auf diese Problembereiche zugeschnitten) näher betrachten, die
Störungen, die sich daraus ergeben können und therapeutische Handlungsmöglichkeiten
aufzeigen. Für mich ist dabei wichtig, den Zusammenhang einzelner Symptomatiken zu
erkennen und zu einem Gesamtbild zusammenzufügen. Das bedeutet für mich, dass sämtliche
Problembereiche, die in Frauentherapie eine Rolle spielen auf sozialisatorische und
gesellschaftliche Faktoren zurückgeführt werden können. Diesen Zusammenhang möchte ich
anhand dieser Beispiele zeigen. Anschließend gestatte ich mir den Raum für persönliche Anmerkungen.
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