Zukunftsforschung in der Politikberatung
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
17.11.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
33 (Printausgabe)
Dateigröße
629 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640473984
2004 sieht er die Lage immer noch als eine "elende": Parlamentarische Einrichtungen wie das TAB (Büro für Technikfolgenabschätzung beim deutschen Bundestag) und eben das IZT sind raren Vertreter einer systematischen, die Politik beratenden Zukunftsforschung.
Daneben konkurrieren mehr oder weniger in parlamentarische Prozesse eingebundene, und damit auch mehr oder weniger unabhängige Think Tanks wie das Centrum für angewandte Politikforschung (CAP) mit am privatwirtschaftlichen Markt ausgerichteten und ebenso organisierten "Trendforschern" um (öffentliche) Aufträge und Wertschätzung, Präsenz in den Medien und legitimierende Glaubwürdigkeit. Viele dieser Akteure beeinflussen den Policy-Prozess hauptsächlich über intermediäre Systeme, selten jedoch durch direkten Kontakt zum politischen System oder seinen Eliten selbst.
Die vorliegende Arbeit soll anhand bestehender Forschungsliteratur und anderer Primärquellen (Berichte der beteiligten Akteure/Institutionen, Medienberichte etc.) klären, inwieweit (und in welcher ihrer konkreten Ausformungen) Zukunftsforschung bereits politikberatend agiert, wie sie in den Policy-Prozess eingebunden ist oder diesen über intermediäre Systeme per Agenda-Setting beeinflusst, und welches Konzept von Politikberatung ihr zu Grunde liegt bzw. welche spezifischen Chancen und Risiken damit verbunden sind.
Hierzu soll Zukunftsforschung in einem ersten Arbeitsschritt (Gliederungspunkte 2.x) als interdisziplinäre "Metawissenschaft" möglichst trennscharf eingegrenzt und, nach einer Bestandsaufnahme und Bilanzierung der aktuellen Verhältnisse in der BRD (3.x), an einem konkreten Beispiel (4.x) eines von ihr beeinflussten Policy-Prozesses in ihrem potenziellen Nutzen für die Politik überprüft und bewertet werden. Hierzu wurde FUTUR, ein 2001 gestarteter, jedoch durch den Regierungswechsel 2005 vorzeitig beendeter Prozess politikberatender, partizipativer Zukunftsforschung ausgewählt.
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