Die Umweltpolitik der SPD-PDS-Koalition in Mecklenburg-Vorpommern seit 1998
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Produktdetails
Format
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Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
30.01.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
59 (Printausgabe)
Dateigröße
780 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638249454
perfekte Analyse sein. Das Ziel war zu klären, wieviel an substantiellen Aussagen läßt sich
über die Landespolitik, konkret im Bereich Umweltpolitik in Mecklenburg-Vorpommern
in Erfahrung bringen? Ausgangspunkt war die Frage von Umweltminister Wolfgang
Mehtling bei einer Veranstaltung, ob es nicht denkbar wäre, eine universitäre Arbeit zu
Mecklenburg-Vorpommern zu schreiben, noch sehr unspezifisch. Hinzu kamen Indizien,
unter anderem knappe Hinweise von Michael Succow in Artikeln, daß unter Rot-Rot in
Mecklenburg-Vorpommern einiges Vernünftige in der Umweltpolitik geschehen sei. Es
wäre uninteressant gewesen, eine solche Arbeit zu schreiben, wenn von vornherein
absehbar gewesen wäre, die Ergebnisse sind mäßig. Zudem wurde ein Universitätskurs in
der Politikwissenschaft der FU Berlin angeboten, in dem sich das Thema unterbringen
ließ. Aus dieser Konstellation heraus ist die vorliegende Arbeit entstanden. Es gibt zwei
Fassungen. Die Universitätsfassung ist kürzer, hier sind einige Aspekte enthalten
geblieben, die mir wichtig waren mitzubenennen, auch wenn sie nicht ganz konform
gehen mit den Idealformen politikwissenschaftlicher Betrachtung. Die Arbeit hat die
politischen Entwicklungen bis zum März 2003 verfolgt. Danach sammelte ich noch bis
Juli 2003 systematisch Material, in der Absicht, die Arbeit noch weiter zu
vervollständigen, aber auch einige inhaltliche Lücken zu schließen. Danach mußte ich dies
abbrechen, weil einfach die Zeitressourcen nicht mehr zur Verfügung standen. Ein paar
Aspekte seien hier in der Vorbemerkung noch erwähnt, die in die Arbeit keinen Eingang
mehr fanden.
Positiv zu vermerken ist das Engagement des Umweltministers gegen die Inbetriebnahme
des Bombodroms in der Kyritz-Ruppiner-Heide. Unter Umweltgesichtspunkten für
Mecklenburg-Vorpommern würde besonders der Müritz-Nationalpark von den
Flugbewegungen der Bomber beeinträchtigt werden. Dort nisten viele seltene Vögel, wie
zum Beispiel der Seeadler. Die Kraniche benutzen dieses Gebiet als Rastplatz, andere
seltene Tier sind zu finden. Mecklenburg-Vorpommern erwägt auch rechtliche Schritte in
Betracht zu ziehen gegen das Bombodrom.1 Im Gegensatz zum Land Brandenburg, auf
dessen Gebiet das Gelände liegt, versucht Mecklenburg-Vorpommern intensiv die
Nutzung als Bombenabwurfplatz zu verhindern. [...]
1 Wolfgang Methling; Was tun gegen Bombodrom?, Neues Deutschland, 7.4.2003
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