Wirtschaftsethik und Wirtschaftspädagogik - Eine systematische Aufarbeitung historischer und aktueller Diskurse über eine spannungsvolle Beziehung
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
27.11.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
84 (Printausgabe)
Dateigröße
888 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638574228
Dieser Streit soll Ausgangspunkt dieser Arbeit sein und stellt gleichzeitig eine Art Kompass dar, mit dessen Hilfe durch das unendlich groß erscheinende Meer der Wirtschaftsethik und Wirtschaftspädagogik navigiert werden soll. Beide Standpunkte werden dargestellt, zuvor soll aber auf die Argumentationsgrundlagen (Immanuel Kant, Adam Smith, der Utilitarismus) beider Kontrahenten eingegangen werden, um deren Argumente (besser) verstehen und bewerten zu können.
Beck definiert Moral aus "Sicht der neoklassischen ökonomischen Theorie als ein knappes Gut, das durch Konsumverzicht gebildet wird, um dauerhafte Erträge abzuwerfen" . Beck ist der Meinung, dass universalistische Ethikansichten (siehe Zabeck) in Zeiten der Globalisierung und moderner pluralistischer Großgesellschaften nicht mehr zweckmäßig, son-dern realitätsfern seien und rechtfertigt damit "die wirksameren Binnenmoralen" . Im Ge-gensatz zur universalistischen Morallehre sieht er keinen Konflikt darin, wenn Kaufleute sich im Beruf moralisch anders verhalten als im Privatleben.
Zabeck ist der Ansicht, dass Becks "als eine Bereichsmoral konstituierende Betriebsmoral" den einzelnen streng darauf verpflichte, "seine Handlungen dem betrieblichen Vorteilsstreben zu subsumieren" und verurteilt Becks Überlegungen zur kaufmännischen Moralerziehung. Zabeck vertritt eine universalistische und philosophisch begründete Morallehre.
Im Rahmen seiner Argumentation stellt Zabeck der Theorie Lawrence Kohlbergs das "Stufenkonzept ethischer Begründungen und Entscheidungen" des Philosophen Hermann Krings entgegen, um darzustellen, welchen "ethischen Ansprüchen Handlungsbegründungen genügen müssen".
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