Deontologische und teleologische Ethik
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
2,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
08.03.2005
Verlag
GRINSeitenzahl
11 (Printausgabe)
Dateigröße
132 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638355681
Ein anderer Einwand der Moralphilosophen ist, dass Normen in einer konkreten Situation in Konflikt miteinander geraten können. Hierzu wird im Text Sokrates' Beispiel aus dem 1. Buch von Platons "Staat"1 angeführt. Dort findet sich folgende Situation: Person A hat Person B versprochen, ihr die Waffen zurückzugeben, die diese ihr geliehen hat. Nun ist Person A aber in dem Wissen, dass Person B mit den Waffen Schaden anrichten will - und befindet sich demnach in einem Konflikt: Welche Norm ist nun höher zu achten - die Norm, welche besagt, dass Versprechen gehalten werden müssen, oder aber die, dass man, soweit es in der eigenen Macht steht, andere vor möglichem Schaden schützen soll? Das Problem, das ersichtlich wird, ist das der fehlenden Rangfolge, der fehlenden Hierarchie im Normensystem. Des weiteren führen die Moralphilosophen an, Normen seien im Allgemeinen konservativ und negativ, "nicht bejahend und konstruktiv, nicht schöpferisch und anpassungsfähig an neue Situationen"2.
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