Ökonomisches Alltagswissen und schulisches Vorwissen und deren Berücksichtigung im Rechnungswesenunterricht
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
13.08.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
415 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640399239
wirtschaftlichen, sozialen und geographischen Bereichen ausgesetzt.
Knappheit der Ressourcen, Unsicherheit an den internationalen Finanzmärkten
und das Aufstreben der fernöstlichen Wirtschaftsnationen sind nur einige, in der
aktuellen Tagespresse nahezu täglich auftauchende, Schlagworte, die uns
darauf aufmerksam machen, dass ein auf den Binnenmarkt beschränkter
wirtschaftlicher Blick globalen Herausforderungen gewichen ist.
Durch diesen Strukturwandel, in den hier nur schlagwortartig angedeuteten
wirtschaftlichen Bereichen, sehen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer im kaufmännischen
Bereich in den kommenden Jahren neuen Technologien und
Herausforderungen ausgesetzt, welche WEBER bereits 1994 mit einem Rückgang
des "Tayloristischen Prinzip[s] der Arbeitsorganisation [...] zu Gunsten
neuer komplexer Formen der Aufgabenstrukturierung" (WEBER 1994, 1) beschreib.
Es stellt sich folglich die Frage, wie insbesondere Arbeitnehmer für dieses neue
Anforderungsprofil ausgebildet werden und inwieweit kaufmännischer Unterricht
die Schüler auf den Berufsalltag vorbereitet. Hierbei ist interessant, mit
welchem Vorwissen Schüler in den Unterricht kommen und inwiefern dieses
Wissen konform mit dem ist, was sie lernen sollen.
Im Hinblick auf die Fähigkeiten und Erfahrungen treffen Lehrer stets auf Schüler
mit individuellen Lernbiographien. Jeder Mensch macht im Laufe seines Lebens
Alltagserfahrungen und verfügt hierdurch über psychologisches, technisches
oder auch physikalisches Alltagswissen, welches er sich in unterschiedlichen
Lebensbereichen angeeignet hat. (Vgl. JUNG 1981, WAHL 1981).
Zieht man verschiedene theoretische Ansätze zur Unterrichtsdidaktik heran, so
zeigt sich, dass dem Vorwissen der Lernenden immer wieder eine nicht unerhebliche
Bedeutung für die Gestaltung von Lehr-Lern-Arrangements beigemessen
wird (Vgl. HEIMANN, OTTO & SCHULZ 1972, KLAFKI 1981, DUBS 1987,
MEYER 1991, PÄTZOLD 1993). [...]
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