Maßnahmen zur Aufnahme und Integration der deutschen Ostflüchtlinge 1945-1952
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Sprache:Deutsch
36,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
17.02.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
92 (Printausgabe)
Dateigröße
1797 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640269532
Diese Aussage aus dem Jahre 1946 spiegelt exemplarisch die Ängste und Bedenken der alteingesessenen Bevölkerung, bezüglich der über sie hereinbrechenden Flüchtlingsflut, sowohl in West- als auch Ostdeutschland, wieder.
Heutzutage, aus der Distanz von über 60 Jahren, wirkt die unmittelbare Nachkriegszeit seltsam entfernt. Die Zeitzeugen, die von direkten Flucht-, Vertreibungs- und Integrationserlebnissen berichten können, sterben aus, der direkte Bezug zu dieser Epoche deutscher Geschichte wird immer geringer. Dabei stehen Integrationsmaßnahmen auch heute noch hoch im politischen Diskurs, wie die aktuelle Diskussion um Einbürgerungstests zeigt.
Liegen die Zuwanderungszahlen in die Bundesrepublik pro Jahr heutzutage allerdings bei weitem unter einer Million , so mussten in den direkten Nachkriegsjahren 12,5 Millionen Flüchtlinge und Vertriebene aufgenommen werden. Erschwert wurde die Aufnahme der Flüchtlinge dadurch, dass infolge der Kriegsschäden 2,5 Millionen Wohnungen zerstört, gerade die größeren Städte in Trümmern lagen, die Ernährungslage mehr als schwierig und die Industriellen Produktionskapazitäten in weiten Teilen Deutschlands zerstört waren, oder sich aufgrund von Demontage seitens der Kriegsgewinner gar nicht mehr in Deutschland befanden.
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