Sozialarbeit mit männlichen, gewaltbereiten Fußballfans Aspekte der Sozialisation/Ausbildung, des Trinkverhaltens und des Auftretens der Polizei als Erklärungsansätze für Gewalt im Rahmen eines Fußballspiels
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
13.01.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
115 (Printausgabe)
Dateigröße
2032 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638591720
F.C, die Ära des modernen Fußballs. Seitdem ist Fußball ein wichtiger Bestandteil
unserer Gesellschaft und unseres Lebens. Mit der immer größer werdenden Popularität
des Fußballs, und der damit verbundenen Zuschauerzahlen, entwickelte sich auch das
Phänomen des Hooliganismus im Rahmen von Fußballspielen.
Heutzutage gehören Hooligans genauso zum Fußball dazu, wie der Ball, der
Schiedsrichter und die 22 Feldspieler. Die Subkultur der Hooligans wurde lange Zeit
von der Öffentlichkeit und den Medien ignoriert bzw. der Gesellschaft falsch
dargestellt, was auch der Grund war, warum es keine sozialarbeiterische Betreuung
eben dieser Subkultur gab.
In Deutschland erkannte man 1981, dass repressive Maßnahmen seitens der
Gesetzgebung, dem Fußballverband und der Vereine alleine nicht ausreichen um dem
Phänomen von gewaltbereiten Fußballfans entgegen zu wirken. Eine ganzheitliche
Betreuung von Hooligans war nur mit geeigneten Strukturellen Maßnahmen zu
realisieren.
Mit der Entstehung von sozialarbeiterischen/sozialpädagogischen angeleiteten
Fanprojekten im Jahr 1981 in Norddeutschland wurden die Voraussetzungen und
Strukturen dafür geschaffen. In Österreich bediente man sich ab dem Jahr 1979 der
Methode des Streetworks um die sozialarbeiterische Betreuung von Hooligans zu
realisieren, welche im Jahr 1996 endete und im Gegensatz zu Deutschland eher zu
repressiven Maßnahmen gegenüber Hooligans und auch nicht gewaltbereiten
Fußballfans führte.
Alleine die Tatsache,dass die kommende Fußballeuropameisterschaft 2008 unter
anderem in Österreich stattfindet und es zu erwarten ist, dass sich die gewaltbereite
Fußballszene vergrößern wird, spricht für die Notwendigkeit einer ganzheitlichen, die
Sozialarbeit mit einschließenden, Betreuung von gewaltbereiten Fußballfans.
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