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Produktbild: Drei Mann in einem Boot

Drei Mann in einem Boot (ganz zu schweigen vom Hund)

3

0,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Altersempfehlung

ab 9 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.07.2025

Illustriert von

A. Frederics

Herausgeber

Jürgen Schulze

Verlag

Null Papier Verlag

Seitenzahl

329 (Printausgabe)

Dateigröße

3598 KB

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

9783954180486

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Altersempfehlung

ab 9 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.07.2025

Illustriert von

A. Frederics

Herausgeber

Jürgen Schulze

Verlag

Null Papier Verlag

Seitenzahl

329 (Printausgabe)

Dateigröße

3598 KB

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

9783954180486

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Eine Bootsfahrt, die ist lustig - oder?

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 19.07.2015

Bewertungsnummer: 3030138

Bewertet: eBook (PDF)

‘Drei Männer im Boot (ganz zu schweigen vom Hund)’ , erstmals erschienen 1889, ist eine humorvolle Erzählung von Jerome K. Jerome über einen Bootsausflug auf der Themse zwischen Kingston und Oxford. Das Buch war ursprünglich als ernsthafter Reiseführer, mit Erzählungen über die Geschichte von Plätzen entlang der Strecke, geplant, doch die humoristischen Schilderungen gewannen letztlich die Oberhand. Naja, dass dieses Buch ursprünglich als Reiseführer geplant war, hat mich dann doch etwas überrascht. Zwar werden im Verlauf der Erzählung durchaus einzelne Orte entlang der Themse erwähnt, doch wird ihnen da m.E. keine große Bedeutung zugemessen. Dafür ist die Geschichte der drei Männer, die da beschlossen haben, sich einige Tage bei einer Bootsfahrt zu entspannen, trotz des Alters des Buches durchaus amüsant. “Ich mag Arbeit sehr: sie fasziniert mich. Ich kann stundenlang dabeisitzen und zuschauen.” ‘Wir werden diese Geschichte bis zum bitteren Ende durchstehen, komme, was wolle.’ So beginnt die pannenreiche Bootsfahrt von drei hypochondrischen Freunden samt ihrem neurotischen Foxterrier die Themse hinauf. Die drei Männer basieren, wie der Klappentext verrät, auf Jerome selbst und zwei seiner Freunde (George und Harris). Der Hund Montmorency dagegen ist eine reine Erfindung, hat jedoch - wie Jerome anmerkte - ‘viel mit mir gemeinsam’. Die Geschichte selbst ist vollkommen unspektakulär: drei eher langweilige und oftmals gelangweilte, recht gutsiutierte Junggesellen fahren für einige Tage mit einem gemieteten Ruderboot auf der Themse. Das Besondere der Erzählung liegt im Detail. Mit feiner Beobachtung und Selbstironie beschreibt einer der Ausflügler sein Leben und Denken und das seiner Kameraden. Dabei hält sich jeder für intelligenter und lebenstüchtiger als die anderen beiden, wird jedoch stets wieder rasch auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Sei es der (vergebliche) Kampf mit einer Konservendose, der ruhmlose Rückzug beim Angriff der Schwäne oder auch nur der nicht vorhandene Orientierungssinn - so wirklich ist man nicht gerüstet für ein Leben in der Natur. Eigentlich hat jeder der drei rasch die Nase voll von dem (oft verregneten) Bootsausflug - doch wie soll man dies kundtun, ohne sein Gesicht zu verlieren? Einige Szenen sind etwas langatmig beschrieben und wirken aus heutiger Sicht eher banal (Motorboote auf der Themse!), dennoch überwiegt eine flüssige, kurzweilige Erzählweise. Dabei ist der Humor nicht plump oder aufdringlich, sondern schwingt in feinen Nuancen oftmals zwischen den Zeilen mit und scheut auch vor Selbstironie nicht zurück. Die Illustrationen von A. Frederics untermalen das Geschehen hier zusätzlich noch auf humorvolle Weise. Diese Ergänzung hat mir gut gefallen Ein Klassiker, der seinerzeit  als Grundlage für den gleichnamigen deutschen Spielfilm von 1961 mit Hans-Joachim Kulenkampff, Heinz Erhardt und Walter Giller diente: Auf die Idee zu seinem Buch kam Jerome, nachdem seine Flitterwochen 1888 auf der Themse stattfanden.  Sobald das Paar von seiner Hochzeitsreise zurückgekehrt war, machte sich Jerome daran, Drei Mann in einem Boot zu schreiben. In dieser Novelle ersetzte er seine Frau durch seine langjährigen Freunde George Wingrave (George) und Carl Hentschel (Harris). Dies erlaubte es ihm, die humorvollen Situationen ganz unsentimental zu schildern. Den Lauf der Themse nutzte er als Handlungsstrang, an dem er die einzelnen Episoden und Anekdoten aufreihte. Das Buch wurde 1889 veröffentlicht und war ein augenblicklicher Erfolg. Es war so populär, dass sich die Zahl der registrierten Themse-Boote im Jahr nach der Veröffentlichung verdoppelte und die Themse eine Touristenattraktion wurde. Allein in den ersten zwanzig Jahren wurde es über eine Million Mal weltweit verkauft und wird bis heute gedruckt. Ein unterhaltsames Buch auch über die Jahrhunderte hinweg… Wirklich nett für zwischendurch. © Parden

Eine Bootsfahrt, die ist lustig - oder?

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 19.07.2015
Bewertungsnummer: 3030138
Bewertet: eBook (PDF)

‘Drei Männer im Boot (ganz zu schweigen vom Hund)’ , erstmals erschienen 1889, ist eine humorvolle Erzählung von Jerome K. Jerome über einen Bootsausflug auf der Themse zwischen Kingston und Oxford. Das Buch war ursprünglich als ernsthafter Reiseführer, mit Erzählungen über die Geschichte von Plätzen entlang der Strecke, geplant, doch die humoristischen Schilderungen gewannen letztlich die Oberhand. Naja, dass dieses Buch ursprünglich als Reiseführer geplant war, hat mich dann doch etwas überrascht. Zwar werden im Verlauf der Erzählung durchaus einzelne Orte entlang der Themse erwähnt, doch wird ihnen da m.E. keine große Bedeutung zugemessen. Dafür ist die Geschichte der drei Männer, die da beschlossen haben, sich einige Tage bei einer Bootsfahrt zu entspannen, trotz des Alters des Buches durchaus amüsant. “Ich mag Arbeit sehr: sie fasziniert mich. Ich kann stundenlang dabeisitzen und zuschauen.” ‘Wir werden diese Geschichte bis zum bitteren Ende durchstehen, komme, was wolle.’ So beginnt die pannenreiche Bootsfahrt von drei hypochondrischen Freunden samt ihrem neurotischen Foxterrier die Themse hinauf. Die drei Männer basieren, wie der Klappentext verrät, auf Jerome selbst und zwei seiner Freunde (George und Harris). Der Hund Montmorency dagegen ist eine reine Erfindung, hat jedoch - wie Jerome anmerkte - ‘viel mit mir gemeinsam’. Die Geschichte selbst ist vollkommen unspektakulär: drei eher langweilige und oftmals gelangweilte, recht gutsiutierte Junggesellen fahren für einige Tage mit einem gemieteten Ruderboot auf der Themse. Das Besondere der Erzählung liegt im Detail. Mit feiner Beobachtung und Selbstironie beschreibt einer der Ausflügler sein Leben und Denken und das seiner Kameraden. Dabei hält sich jeder für intelligenter und lebenstüchtiger als die anderen beiden, wird jedoch stets wieder rasch auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Sei es der (vergebliche) Kampf mit einer Konservendose, der ruhmlose Rückzug beim Angriff der Schwäne oder auch nur der nicht vorhandene Orientierungssinn - so wirklich ist man nicht gerüstet für ein Leben in der Natur. Eigentlich hat jeder der drei rasch die Nase voll von dem (oft verregneten) Bootsausflug - doch wie soll man dies kundtun, ohne sein Gesicht zu verlieren? Einige Szenen sind etwas langatmig beschrieben und wirken aus heutiger Sicht eher banal (Motorboote auf der Themse!), dennoch überwiegt eine flüssige, kurzweilige Erzählweise. Dabei ist der Humor nicht plump oder aufdringlich, sondern schwingt in feinen Nuancen oftmals zwischen den Zeilen mit und scheut auch vor Selbstironie nicht zurück. Die Illustrationen von A. Frederics untermalen das Geschehen hier zusätzlich noch auf humorvolle Weise. Diese Ergänzung hat mir gut gefallen Ein Klassiker, der seinerzeit  als Grundlage für den gleichnamigen deutschen Spielfilm von 1961 mit Hans-Joachim Kulenkampff, Heinz Erhardt und Walter Giller diente: Auf die Idee zu seinem Buch kam Jerome, nachdem seine Flitterwochen 1888 auf der Themse stattfanden.  Sobald das Paar von seiner Hochzeitsreise zurückgekehrt war, machte sich Jerome daran, Drei Mann in einem Boot zu schreiben. In dieser Novelle ersetzte er seine Frau durch seine langjährigen Freunde George Wingrave (George) und Carl Hentschel (Harris). Dies erlaubte es ihm, die humorvollen Situationen ganz unsentimental zu schildern. Den Lauf der Themse nutzte er als Handlungsstrang, an dem er die einzelnen Episoden und Anekdoten aufreihte. Das Buch wurde 1889 veröffentlicht und war ein augenblicklicher Erfolg. Es war so populär, dass sich die Zahl der registrierten Themse-Boote im Jahr nach der Veröffentlichung verdoppelte und die Themse eine Touristenattraktion wurde. Allein in den ersten zwanzig Jahren wurde es über eine Million Mal weltweit verkauft und wird bis heute gedruckt. Ein unterhaltsames Buch auch über die Jahrhunderte hinweg… Wirklich nett für zwischendurch. © Parden

Unbedingt lesen!

Bewertung aus Hagen am 15.06.2021

Bewertungsnummer: 523060

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mehr durch Zufall fiel mir dieses Buch in die Hand und jetzt bin ich ein Fan von diesem Autor. Der Humor ist mal etwas derber, mal skuril, mal etwas feinsinniger, aber immer englisch. Ein urkomisches Buch und dabei sprachlich hervorragend - das Buch macht einfach gute Laune. Und das Beste ist, daß man beim Lesen glaubt, Menschen des 21. Jahrhunderts vor sich zu haben und nicht Menschen des 19. Jahrhunderts. Was mal wieder beweist, daß Humor zeitlos ist. (Oder, daß die Übersetzung besonders gut gelungen ist!) Wünschen würde ich mir, daß noch viel mehr Bücher dieses Autors ins Deutsche übersetzt werden (in Englisch gibt es die ja hier zu bestellen). Auf jeden Fall werde ich mir das Buch "Drei Männer auf Bummelfahrt", welches im September 2005 erscheinen soll, nicht entgehen lassen.

Unbedingt lesen!

Bewertung aus Hagen am 15.06.2021
Bewertungsnummer: 523060
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mehr durch Zufall fiel mir dieses Buch in die Hand und jetzt bin ich ein Fan von diesem Autor. Der Humor ist mal etwas derber, mal skuril, mal etwas feinsinniger, aber immer englisch. Ein urkomisches Buch und dabei sprachlich hervorragend - das Buch macht einfach gute Laune. Und das Beste ist, daß man beim Lesen glaubt, Menschen des 21. Jahrhunderts vor sich zu haben und nicht Menschen des 19. Jahrhunderts. Was mal wieder beweist, daß Humor zeitlos ist. (Oder, daß die Übersetzung besonders gut gelungen ist!) Wünschen würde ich mir, daß noch viel mehr Bücher dieses Autors ins Deutsche übersetzt werden (in Englisch gibt es die ja hier zu bestellen). Auf jeden Fall werde ich mir das Buch "Drei Männer auf Bummelfahrt", welches im September 2005 erscheinen soll, nicht entgehen lassen.

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Drei Mann in einem Boot

von Jerome K. Jerome

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