Zitat
"Einer der mutigsten, verspieltesten und interessantesten deutschen Jungautoren."
(David Hugendick, Die ZEIT) "Im schnellen Takt der Großstadt komponiert der Autor einen vielstimmigen und gelegentlich auch dissonanten Satz auf das Lebensgefühl einer bestimmten Szene, konterkariert dies aber auch mit Erfahrungen von Migrantenkindern seiner Generation, die seine Probleme für den reinen Luxus halten. (...) Im Werwolf wird die Verwandlung, das Spiel mit den Identitäten, auf eine andere Ebene gehoben. (...) Das mag recht schräg klingen, aber in aufregend frischer und unkonventioneller Weise, auch im Rückgriff auf beinahe klassische Werwolf-Filme, schleicht sich etwas ein, was den Roman im Chor der jungen Literatur zu etwas Besonderem macht: eine beinah melancholisch eingefärbte Suche nach dem Politischen." (Detlef Grumbach, Saarländischer Rundfunk, KulturRadio, 07.04.2012) "In Zeiten, in denen Kreativwirtschaft selbstverständlich KreatIVwirtschaft geschrieben werden muss, jobbt der Nachwuchslektor nebenbei als Barmann und knutscht samstags seine Fallmanagerin; Albrecht wagt die Frage, was denn das für ein Leben ist. Sein Vollmondgeheul gegen Kapitalismus-Exzesse, gegen eine deregulierte Sex- und Spaßgesellschaft klingt schräg-schaurig, doch erstrahlt im Mondenschein mancher Satz umso klarer: "Wie kommen wir eigentlich davon los, nur glücklich zu sein, wenn wir arbeiten?"" (Britta Heidemann, DerWesten, 26.04.2012) "Es ist (...) nicht so einfach, "Beim Anblick des Wolfes" zu lesen. Der Roman stellt auf diese Weise aber perfekt das zerrissene, rhythmuslose Lebensgefühl der prekär lebenden Kreativen dar." (Anja Kümmel, Der Tagesspiegel, 22.04.2012) "Albrechts Spiel mit Sprache ist gar keines. Es sind vielmehr punktgenaue Analysen, die man mit Bleistift-Strichen am Seitenrand markieren will. Doch das reicht nicht. Der Vampir in dir wird sie weiter twittern." (fm4.orf.org.at, 13.05.2012) "Gut möglich, dass die Vielschichtigkeit und Tiefe des Romans, der eine Vielzahl von klugen Sätzen zu den Themen Gentrifizierung, Subkultur der 90er und Coming-out enthält, erst in einigen Jahren erkannt werden wird." (Martin Willems, triggerfish.de, 08.05.2012) "In einem Mix aus Generationsporträt und Thriller lässt er darin Virtualität und Realität auf virtuose und ironische Weise miteinander kollidieren." (Christoph Hartner, Steirerkrone, 04.06.2012) "Der Roman ist aufregend, weil er der Scheinaufgeregtheit des kreativen Großstädtertums zuwiderläuft. Er ist gesplittet aufgebaut, und er ist sprachlich aufwühlend, weil Sprechformen wie Slang oder Quizshowprosa ineinandergreifen. All das zusammen macht ihn zu einer der schillerndsten Kritiken des Neoliberalismus..." (Margarete Affenzeller, Der Standard, 09.06.2012)