• Produktbild: Die Tigerfrau

Die Tigerfrau

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

09.03.2012

Verlag

Rowohlt Verlag

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

2198 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Tiger's Wife

Übersetzt von

Bettina Abarbanell

Sprache

Deutsch

EAN

9783644110915

Beschreibung

Rezension

Die aufregendste literarische Entdeckung seit Jahren.

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

09.03.2012

Verlag

Rowohlt Verlag

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

2198 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Tiger's Wife

Übersetzt von

Bettina Abarbanell

Sprache

Deutsch

EAN

9783644110915

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  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    eBook (ePUB)

    Der erste Roman der jungen Autorin Téa Obreht ist von erstaunlicher epischer Kraft. Er führt in die Tiefe mystischen Denkens, das im Fall der Geschichte von der Frau des Tigers zu reinem Aberglauben wird und eine menschliche Tragödie auslöst. Im anderen Fall, der Geschichte vom Mann, der nicht sterben konnte, gelangen wir an die Grenzen unseres Wissens. Antworten lassen sich hier vielleicht nur noch im Glauben und im mystischen Denken finden.

  • Karin Baldermann

    aus Wagnersche/ Innsbruck

    5/5

    03.12.2012

    eBook (ePUB)

    Magischer Realismus

    Tea Obreht (geboren als Tea Barjaktarevic, 30.09.1985 in Belgrad, damals Jugoslawien) wohnt heute in Amerika. Obreht lebte bis zum Ausbruch des Jugoslawienkonfliktes mit ihrer Mutter und deren Eltern in Belgrad und flüchteten über Zypern nach Kairo. Erst nach 5 Jahren Exil beschlossen ihre Großeltern zurückzukehren. Obreht zog mit ihrer Mutter nach Atlanta in Georgia und später nach Palo Alto in Kalifornien und New York. Sehr beeindruckend, ja fast überraschend, wie Thea Obreht über den nie endenden Konflikt in ihrer Heimat schreibt. Krieg, Tod und der Zerfall ihres Landes - reale Verhältnisse, die den Leser entführen, in ein Land voller Legenden, Aberglauben und Mythen. Ein ungewöhnliches Buch, eine berührende Familiengeschichte, voller Kindheitserinnerungen, mit einer "Würze" Magie.

  • Ute Faserl

    aus Innsbruck, Wagnersche

    5/5

    30.11.2012

    eBook (ePUB)

    Eine mystische Reise auf den Spuren des Großvaters

    Atemberaubend dieser Debütroman einer jungen Autorin! Sowohl die Geschichte selbst, als auch die Sprache fesseln und begeistern. Natalia arbeitet als Ärztin in einem Waisenhaus im ehemaligen Jugoslawien, als sie vom Tod ihres geliebten Großvaters erfährt. Geschichten aus seinem Leben erzählen von zwei seltsamen Gestalten. Zum einen von der Tigerfrau, einer schönen Taubstummen aus seinem Heimatdorf, die einen geflüchteten Tiger pflegte und einem charmanten, obskuren Mann, der nicht sterben kann…… Während Natalia auf den Spuren des Großvaters durch kriegsverwüstete Landschaften reist, entspinnt sich ein mystischer Kosmos mit schmerzlich-schönen Bildern aus Vergangenheit und Gegenwart. Die Figuren aus den Geschichten des Großvaters werden immer realer für Natalia und bilden so ein Bindeglied zur vergangenen Welt ihrer Familie und ihrer versehrten Heimat. Der Leser wird zum treuen Begleiter auf dieser zauberhaften Reise!!

  • Bewertung

    5/5

    03.04.2012

    eBook (ePUB)

    Ein ausgesprochen bildreicher und fantasievoller Familienroman

    Welch ein Glück für Sie und für mich, dass der Rowohlt Verlag Buchhändler zu einer Lesung von Téa Obreht eingeladen hat. Denn ohne diese Lesung hätte ich dieses Buch nicht gelesen und ich hätte auf ein wunderbares Leseerlebnis verzichten und Sie auf eine Besprechung müssen. Auch hier zeigt sich mal wieder, wie wichtig ein guter Klappentext und ein gutes Cover sind. Bei diesem Buch hat mich nämlich beides nicht wirklich angesprochen. Aber die Autorin selber hat es dann geschafft, dass ich dieses Buch unbedingt lesen musste. Teá Obreht ist eine junge Autorin, die 1985 in Belgrad geboren wurde und seit ihrem zwölften Lebensjahr in den USA lebt. „Die Tigerfrau“ ist ihr erster Roman, der 2011 sowohl in den USA als auch in Großbritannien ein Überraschungserfolg wurde. Sie erhielt dafür den renommierten Orange Prize for Fiction. Sie erzählt in diesem Roman die Geschichte einer Familie aus Serbien. Natalia ist eine junge Ärztin, die mit ihren Großeltern und ihrer Mutter zusammen aufgewachsen ist. Auch ihr Großvater war Arzt. Als sie selber auf einem humanitären Einsatz in einem Waisenhaus auf der anderen Seite der Grenze ist, erreicht sie die Nachricht vom Tod ihres Großvaters. Anscheinend hatte sich ihr Großvater auf die Suche nach ihr begeben und ist währenddessen gestorben. Die Leiche wurde zurück zu seiner Familie gebracht, aber seine persönlichen Gegenstände fehlen. Natalia macht sich auf die Suche und findet hierbei nicht nur die vermissten Gegenstände, sondern auch einiges über die Geschichte ihrer Familie als auch die Geschichte ihres Landes heraus. Téa Obreht ist eine hervorragende Erzählerin, die in der Tradition der großen Lateinamerikanischen Autoren schreibt. So flicht sie in ihre eigentliche Handlung immer wieder kleine Nebenhandlungen mit ein, wobei die eine Nebenhandlung dem Roman den Namen gab. Sie erzählt ausgesprochen farbig und bildgewaltig. Sie greift hierbei auf viele Mythen und Aberglauben aus ihrer alten Heimat zurück. So entsteht ein wunderschöner Roman, der sich ausgesprochen gut lesen lässt und doch auch ein Bild eines zerrissenen Landes vom Zerfall des osmanischen Reiches über den 2. Weltkrieg, den Jugoslawienkrieg bis in die Gegenwart zeichnet.

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    5/5

    11.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Grandios!

    wie rezensiert man dieses Buch, wenn man nur ganz einfache Sätze produzieren kann? Ich nehme einfach folgenden Satz von der Homepage des Rowohlt Verlages für den Anfang. "Sprachgewaltig, mit unvergesslichen Figuren und einer erzählerischen Virtuosität, die an Gabriel García Márquez erinnert, entwirft Téa Obreht das schmerzlich-schöne Bild einer zwischen gestern und heute gefangenen, mythengläubigen Welt." Tea Obrehts "Tigerfrau" spielt in Jugoslawien, wo sie und ihre Familie bis zum Ausbruch des Jugoslawienkrieges 1992 lebten. Sie hatte offensichtlich ein enges Verhältnis zu ihrem Großvater, der 1997 nach Belgrad zurückkehrte und unter dessen Namen sie das Buch auch veröffentlicht hat. Zum Buch: Natalias Großvater ist gestorben, während sie (Ärztin) mit einer Freundin, die sie schon aus Jugendjahren kennt, auf dem Weg in ein Waisenhaus ist, um die Kinder dort zu untersuchen und zu impfen. Sie steht ständig in telefonischem Kontakt mit der Familie zu Hause und auf diesem Weg und dort vor Ort läßt sie das Leben mit ihrem Großvater Revue passieren und erinnert sich an die einzigartigen Geschichten, die der Großvater ihr (und zum Teil nur ihr) erzählt hat. Zwischenzeitlich erlebt sie selber ganz besondere Dinge und diese verschiedene Geschichten werden bis zum Schluß, manchmal ganz eng, miteinander verwoben. Tea Obreht schreibt wirklich grandios. Unglaublich wie viele Worte und Zeilen sie für ihre Beschreibungen benutzt, für die manche gerade einen Satz hätten, um das mal sehr simpel auszudrücken und was ich hier wunderbar demonstriere ;-) Ganz besonders hat mir die Geschichte von dem Mann, der nicht sterben konnte angetan. Die hat mich an Woddy Allens "Wie du dir, so ich mir" erinnert, es war köstlich zu lesen. An diesem Buch wird man in diesem Jahr wohl nicht vorbei kommen, es garantiert wunderbare, qualitativ hochwertige, Lesestunden.

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Bewertungen (9)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Helene Oberleitner

    Helene Oberleitner

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

    5/5

    26.11.2013

    Buch (Taschenbuch)

    Sprachliches Meisterwerk

    Das Erstlingswerk von Tea Obreht wird von der Kritik bereits hochgelobt, zu Recht. Natalia arbeitet als Ärztin in einem Waisenhaus im ehemaligen Jugoslawien, als sie die Nachricht vom Tod ihres geliebten Großvaters erhält. In wundervoller Weise erinnert sie sich an die Geschichten, die Ihr Großvater ihr erzählt hat. Wir tauchen ein in einen sprachliche komplexen und virtuos erzählten Kosmos aus Mythen und Gestalten aus einer anderen Welt. Die meisten der Gesschichten ranken um die Tigerfrau, eine taubstumme Frau aus dem Heimatdorf des Großvaters, die einen streunenden Tiger pflegte und um den Mann, der nicht sterben konnte.
  • Zum Bewerterprofil von Gregor Schwarzenbrunner

    Gregor Schwarzenbrunner

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    5/5

    25.09.2013

    Buch (Taschenbuch)

    "20 under 40"

    Natalia ist mit ihrer Freundin Zora unterwegs um Waisenkinder zu impfen. Die Geschichte spielt in einem fiktiven Land das sich bis vor kurzem im Krieg befand. Sie erfährt, dass ihr geliebter Großvater gestorben ist. Sie erinnert sich an diesen Mann und seinen fantasievollen Geschichten von der Tigerfrau und einem Mann der nicht sterben konnte. Sprachgewaltig schafft sie es, die zerrissene Seele des Balkans einzufangen und sich geschichtlich auf höchstem Niveau zu artikulieren. Denn nicht nur die Hauptprotagonistin, sondern auch der geliebte Großvater muss sich mit Kriegswirren auseinandersetzen. Die Anspielungen an den 2. Weltkrieg und den Bürgerkrieg im ehemaligen Jugoslawien sind kaum von der Hand zu weisen. Dabei ist die Namenlosigkeit der Länder und Dörfer anfangs ein wenig gewöhnungsdürftig. Aber es steckt eine gewisse Absicht dahinter. Téa Obreht springt in „die Tigerfrau“ zwischen den Erzählungen und Schauplätzen ihrer Kindheit und der Gegenwart hin und her. Sie wechselt in schneller Weise auch die verschiedenen Zeitebenen. Dies hier ist eine wirklich anspruchsvolle und komplexe Literatur. Sie bedient sich einer intensiven, vielschichtigen und sehr komplexen Sprache, die mir eine Gänsehaut verschafft, selbst jetzt während ich die Rezension schreibe. Vielleicht könnte man ihr ein bisschen Langatmigkeit vorwerfen; gerade der Anfang hat sich ein bisschen in die Länge gezogen. Aber spätestens wenn man die verschlungenen gedanklichen Erinnerungen folgt und die einzelnen Elemente zu einem ganzen fügt, klärt sich ein Bild das ich kaum in Worte fassen kann. Da wäre der Tiger, der nicht nur im Lieblingsbuch (=das Dschungelbuch) des Großvaters eine Rolle spielt. Er taucht im Zoo auf und als mythenträchtiges Tier, dass im Wald vor einem Dorf sein Unwesen treibt. Im Klappentext steht etwas von Sprachgewaltigkeit, unvergesslichen Figuren und einer erzählerischen Virtuosität. Meiner Meinung nach sind diese Beschreibungen noch untertrieben! Ich würde 10 von 5 möglichen Sternen vergeben. Und ich will mehr! Mehr von dieser unglaublich talentierten Autorin lesen! Ganz zu Recht wurde Téa Obreht im Jahr 2012 vom New Yorker, in die „20 under 40“ Liste der Autoren die man lesen sollte, aufgenommen.

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