1413. Ganz Aachen ist in Aufruhr: Am Todestag Karls des Großen soll die neue Chorhalle des Doms eingeweiht werden. Doch eine Serie mysteriöser Mord- und Unfälle überschattet die Vorbereitungen zu dem Ereignis. Ausgerechnet der angesehene Goldschmied Bardolf Goldschläger gerät in Verdacht.
Seine Stieftochter, die Reliquienhändlerin Marysa, nimmt die Spur des Täters auf. Dabei kommt sie einer Verschwörung auf die Spur, die bis in die allerhöchsten Kreise reicht. Dort ist man nicht gewillt, sich die ehrgeizigen Pläne durchkreuzen zu lassen: Marysa gerät in Lebensgefahr ...
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Zwei Jahre sind seit der…
Kleeblatt aus Berlin am 31.10.2011
Bewertungsnummer: 2697494
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Zwei Jahre sind seit der Ereignisse um Marysa und Christophorus vergangen. In diesen beiden Jahren hat Marysa die Werkstatt ihres ermordeten Mannes allein weitergeführt, wohl wissend, dass sie dieses nur 2 Jahre machen darf. Die Zunftgesetze bestimmen, dass sie sich, wenn sie die Werkstatt nicht verlieren will, innerhalb von 2 Jahren neu vermählen muss. Derweil sind die Arbeiten am Dom zu Aachen in vollem Gange. Zu Ehren des 600. Todestages von Karl dem Großen soll die neue Chorhalle eingeweiht werden. Bardolf Goldschläger, ihrem Stiefvater ist es gelungen, dort einen lukrativen Auftrag zu ergattern, da geschieht plötzlich ein Unfall. Sein Geselle wird getötet und er selbst so schwer verletzt, dass die Arbeiten von einem anderen Handwerksmeister, Meister Hyldeshagen, weitergeführt werden müssen. Nach der Gesung von Bardolf will dieser jedoch nicht mehr das Feld räumen und selbst die Arbeiten zu Ende führen. Als dieser dann vergiftet wird, verdächtigt man Bardolf des Anschlages und verhaftet ihn. Marysa, die ihrem Stiefvater glaubt, dass er nicht hinter dem Anschlag steckt, versucht mit Hilfe des wieder aufgetauchten Dominikanermönches Christophorus die Wahrheit herauszufinden... Petra Schier gelingt es nahtlos, mit diesem 2. Teil um Marysa an Teil 1 anzuschließen. Schnell hat man als Leser die beiden Protagonisten ins Herz geschlossen. Dank der Erzählkunst von Petra Schier fühlt man sich als Leser wieder in die Zeit des 15. Jahrhunderts hineinversetzt. Ich spürte förmlich die Atmosphäre, die in Aachen zu dieser Zeit einhergeht. Die Protagonistin Marysa ist wieder in einen kriminalistischen Zwischenfall verwickelt, der abermals ihre Familie heimgesucht hat. Des Weiteren wird sie massiv bedrängt, sich doch endlich zu offenbaren, wen sie denn heiraten will. Ihre Qualen und Zweifel konnte ich sehr gut mitverfolgen und nachempfinden. Alles wäre ganz einfach, wenn da nicht wieder der Mönch Christophorus aufgetaucht wäre und sie in noch größere Herzensnot gebracht hätte. So langsam entwickelte sich eine Liebesbeziehung zwischen den beiden, die mich hoffen ließ, dass doch endlich alles gut geht zwischen ihnen. Dieser Teil der Trilogie brachte auch einige Auflösungen, die mit Ende des 1. Teiles noch offen geblieben waren und die mich neugierig gemacht haben auf diesen Teil. Nun, die Neugier wurde zum Teil befriedigt, nur mit dem Ergebnis, dass ich diesen Band für sich auch erst abschließen kann, wenn ich den 3. Teil gelesen habe. Petra Schier versteht es meisterlich, die Spannung über viele Seiten aufrecht zu erhalten und die Neugier zu schüren auf den kommenden Band. Auch diesen Teil um Marysa kann ich allen ans Herz legen, die historische Romane mit einem Schuss Romantik und Kriminalität lieben.
Auch der zweite Teil des…
seitzanja aus Waldaschaff am 01.09.2010
Bewertungsnummer: 2700759
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Auch der zweite Teil des Romans um die Reliquienhändlerin Marysa ist spannend geschrieben. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich wissen wollte, wie es weitergeht. Einfach ein Roman ganz nach meinem Geschmack. Für Liebhaber von historischen Romanen sind diese beiden Bücher von Petra Schier echt zu empfehlen.
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