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Produktbild: Winesburg, Ohio
Band 41

Winesburg, Ohio Eine Reihe Erzählungen vom Kleinstadtleben in Ohio

Aus der Reihe Manesse Bibliothek
1

8,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

12.03.2013

Herausgeber

Mirko Bonné

Verlag

Schöffling & Co.

Seitenzahl

328 (Printausgabe)

Dateigröße

5887 KB

Auflage

1

Übersetzt von

Mirko Bonne

Sprache

Deutsch

EAN

9783895616792

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

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Kopierschutz

Nein

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Ja

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Ja

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Barrierefreiheit

  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 A

Erscheinungsdatum

12.03.2013

Herausgeber

Mirko Bonné

Verlag

Schöffling & Co.

Seitenzahl

328 (Printausgabe)

Dateigröße

5887 KB

Auflage

1

Übersetzt von

Mirko Bonne

Sprache

Deutsch

EAN

9783895616792

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Kontemplativer Erzählreigen

Bories vom Berg aus München am 08.05.2026

Bewertungsnummer: 3133040

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit seinem Band von Kurzgeschichten unter dem Titel «Winesburg, Ohio hat der US-amerikanische Schriftsteller Sherwood Anderson 1919 seinen Durchbruch erreicht. Mutig negierte er die gängige Forderung der damaligen Leserschaft nach einem spannenden Plot, er erzählt stattdessen kurze, pointierte Szenen aus einem bestimmten Lebensabschnitt seiner Protagonisten, deren Innerstes er nur skizzenhaft hervorhebt, ohne ihre Wesensart in allen Einzelheiten offen zu legen. Damit revolutionierte er damals die moderne Shortstory, der vorliegende Band wurde zum Wegweiser dieses Genres in den USA und gilt seither als immer wieder gelesener Klassiker, wie es die Neuauflagen und Neuübersetzungen bis in unsere Tage hinein beweisen. Typisch für ihn ist eine lakonisch kurze Erzählweise, mit der dieser Autor seine Landsleute respekt- und liebevoll beschreibt. Es geht dabei um die Bewohner der titelgebenden, fiktiven Kleinstadt Winesburg im mittleren Westen, deren Name inzwischen geradezu als literarische Reverenz für dieses spezielle Genre steht, insbesondere Faulkner und Hemingway beriefen sich auf diese Kurzgeschichten. Und John Updike hat geschrieben, das Besondere daran bestehe «…in einer geistigen Essenz, einem bestimmten obstkuchensüßen Lebensgefühl, wie es sich in Amerikas einsamen, verstreuten Haushalten ereignet». George Willard, der junge Reporter des «Winesburg Eagle», ist die zentrale Figur, die voller Staunen all die schrulligen, oft einsamen Charaktere und gescheiterten Existenzen beobachtet und alles eifrig notiert. Er wird mit ihrer Einsamkeit, ihren Begierden, Träumen und all ihren unerfüllten Wünschen konfrontiert. Selbst in dem Städtchen aufgewachsen und selbst nicht ganz frei von tragischen Verstrickungen, ist er ein Suchender, der immer deutlicher seine schriftstellerische Begabung entdeckt, - den es aber in die Ferne zieht. Unter dem Titel «Das Buch über das Groteske» wird eingangs erzählt, wie ein alter Schriftsteller hunderte von Wahrheiten gesammelt hat, von denen er in seinem neuen Buch schreiben wollte. Es gab da die Wahrheit der Unberührtheit, der Leidenschaft, von Reichtum und Armut, von Sparsamkeit und Verschwendung, von Sorglosigkeit und Verzweiflung, «und alle waren sie wunderschön. Und dann kamen die Leute des Weges, und jeder schnappte sich im Vorbeigehen eine der Wahrheiten, und einige, die besonders stark waren, schnappten sich gleich ein ganzes Dutzend davon». Durch ein fatales Missverständnis verliert Wing Biddlebaum unter falschen Anschuldigungen seine Stelle als Lehrer. Der Arzt Dr. Reefy schreibt all seine Gedanken für seine tote Frau auf kleine Zettel, - die er alle gleich wieder wegwirft. Und Alice wartet elf Jahre nach seinem Verschwinden noch immer auf ihre einstige Jugendliebe, bis sie eines Nachts nackt aus dem Haus rennt und dort auf einen alten Mann trifft, der aber taub ist und sie nicht verstehen kann. Ein Reverend wiederum ist in Kate verliebt, die ihre Leidenschaft unter einem allzu strengen Äußeren verbirgt, bis sie schließlich doch einen Ausbruch wagt. All den Figuren dieses Erzählreigens ist gemeinsam, dass sie unfähig sind zu lieben und dass es ihnen nicht gelingt, vernünftig miteinander zu kommunizieren. Der American Dream als uramerikanisches Glücksversprechen scheitert insbesondere an der fatalen Ichbezogenheit dieses Menschenschlags im ländlichen Ohio. Unter dem Titel «Die Abreise» heißt es am Schluss über den Protagonisten George Willard, der es nicht mehr aushält in der ländlichen Enge: «Der junge Mann, der seinen Heimatort verließ, um sich dem Abenteuer des Lebens zu stellen, überließ sich seinen Gedanken, aber es handelte sich nicht um besonders großartige oder dramatische Gedanken». Der Autor fächert in seinen kurzen Geschichten stilistisch gekonnt ein grandioses Kleinstadt-Panorama auf und enttarnt dabei en passant all die Lügen, auf denen das Bewusstsein der naiven Einwohner fußt. Das ist kurzweilig zu lesen und regt öfter mal zu kontemplativer Mitwirkung an.

Kontemplativer Erzählreigen

Bories vom Berg aus München am 08.05.2026
Bewertungsnummer: 3133040
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit seinem Band von Kurzgeschichten unter dem Titel «Winesburg, Ohio hat der US-amerikanische Schriftsteller Sherwood Anderson 1919 seinen Durchbruch erreicht. Mutig negierte er die gängige Forderung der damaligen Leserschaft nach einem spannenden Plot, er erzählt stattdessen kurze, pointierte Szenen aus einem bestimmten Lebensabschnitt seiner Protagonisten, deren Innerstes er nur skizzenhaft hervorhebt, ohne ihre Wesensart in allen Einzelheiten offen zu legen. Damit revolutionierte er damals die moderne Shortstory, der vorliegende Band wurde zum Wegweiser dieses Genres in den USA und gilt seither als immer wieder gelesener Klassiker, wie es die Neuauflagen und Neuübersetzungen bis in unsere Tage hinein beweisen. Typisch für ihn ist eine lakonisch kurze Erzählweise, mit der dieser Autor seine Landsleute respekt- und liebevoll beschreibt. Es geht dabei um die Bewohner der titelgebenden, fiktiven Kleinstadt Winesburg im mittleren Westen, deren Name inzwischen geradezu als literarische Reverenz für dieses spezielle Genre steht, insbesondere Faulkner und Hemingway beriefen sich auf diese Kurzgeschichten. Und John Updike hat geschrieben, das Besondere daran bestehe «…in einer geistigen Essenz, einem bestimmten obstkuchensüßen Lebensgefühl, wie es sich in Amerikas einsamen, verstreuten Haushalten ereignet». George Willard, der junge Reporter des «Winesburg Eagle», ist die zentrale Figur, die voller Staunen all die schrulligen, oft einsamen Charaktere und gescheiterten Existenzen beobachtet und alles eifrig notiert. Er wird mit ihrer Einsamkeit, ihren Begierden, Träumen und all ihren unerfüllten Wünschen konfrontiert. Selbst in dem Städtchen aufgewachsen und selbst nicht ganz frei von tragischen Verstrickungen, ist er ein Suchender, der immer deutlicher seine schriftstellerische Begabung entdeckt, - den es aber in die Ferne zieht. Unter dem Titel «Das Buch über das Groteske» wird eingangs erzählt, wie ein alter Schriftsteller hunderte von Wahrheiten gesammelt hat, von denen er in seinem neuen Buch schreiben wollte. Es gab da die Wahrheit der Unberührtheit, der Leidenschaft, von Reichtum und Armut, von Sparsamkeit und Verschwendung, von Sorglosigkeit und Verzweiflung, «und alle waren sie wunderschön. Und dann kamen die Leute des Weges, und jeder schnappte sich im Vorbeigehen eine der Wahrheiten, und einige, die besonders stark waren, schnappten sich gleich ein ganzes Dutzend davon». Durch ein fatales Missverständnis verliert Wing Biddlebaum unter falschen Anschuldigungen seine Stelle als Lehrer. Der Arzt Dr. Reefy schreibt all seine Gedanken für seine tote Frau auf kleine Zettel, - die er alle gleich wieder wegwirft. Und Alice wartet elf Jahre nach seinem Verschwinden noch immer auf ihre einstige Jugendliebe, bis sie eines Nachts nackt aus dem Haus rennt und dort auf einen alten Mann trifft, der aber taub ist und sie nicht verstehen kann. Ein Reverend wiederum ist in Kate verliebt, die ihre Leidenschaft unter einem allzu strengen Äußeren verbirgt, bis sie schließlich doch einen Ausbruch wagt. All den Figuren dieses Erzählreigens ist gemeinsam, dass sie unfähig sind zu lieben und dass es ihnen nicht gelingt, vernünftig miteinander zu kommunizieren. Der American Dream als uramerikanisches Glücksversprechen scheitert insbesondere an der fatalen Ichbezogenheit dieses Menschenschlags im ländlichen Ohio. Unter dem Titel «Die Abreise» heißt es am Schluss über den Protagonisten George Willard, der es nicht mehr aushält in der ländlichen Enge: «Der junge Mann, der seinen Heimatort verließ, um sich dem Abenteuer des Lebens zu stellen, überließ sich seinen Gedanken, aber es handelte sich nicht um besonders großartige oder dramatische Gedanken». Der Autor fächert in seinen kurzen Geschichten stilistisch gekonnt ein grandioses Kleinstadt-Panorama auf und enttarnt dabei en passant all die Lügen, auf denen das Bewusstsein der naiven Einwohner fußt. Das ist kurzweilig zu lesen und regt öfter mal zu kontemplativer Mitwirkung an.

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Winesburg, Ohio

von Sherwood Anderson

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