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"Es sind die sparsam eingesetzten Gedankenspiele über Mittelmaß und Wahn, die Spinnens Roman zu einem intellektuellen Vergnügen machen. Natürlich verrät der Roman einiges über Sport, und der Krimi hält am Ende auch eine überraschende Auflösung parat. Zuallererst ist MEHRKAMPF aber eine Parabel über das Vergehen von Zeit, die allmähliche wie zwangsläufige Desillusionierung von Größenphantasien und den Rest, der bleibt."
[Quelle: Harry Nutt, Frankfurter Rundschau] "Burkhard Spinnen ist ein furioser Roman über die Angst des mittelalten Mannes gelungen."
[Quelle: Denis Scheck, Deutschlandradio] "Auf den ersten Blick ein spannender Krimi. Tatsächlich aber ein grandioser Roman über das Scheitern und unseren Umgang damit. Hervorragend geschrieben, vielschichtig und spannend, ist MEHRKAMPF nicht nur ein großes Lesevergnügen, sondern bietet auch viel Stoff zum Nachdenken für Männer - und Frauen - in der Mitte des Lebens."
[Quelle: Wolfgang Niess, literaturblatt] "Spinnen erzählt vom Kampf unter Männern. Beide versuchen den Traum ihrer Jugend festzuhalten, doch müssen sie erkennen: Sie haben ihn längst verloren."
[Quelle: Focus] "Im Mittelpunkt steht nicht die alte 'Whodunnit'-Frage nach dem Täter, sondern vielmehr die Geschichte zweier Mittvierziger, die alle hochfliegenden Träume von einst begraben und sich im Mittelmaß eingerichtet haben - auf ebenso nüchterne wie kunstvolle Weise erzählt."
[Quelle: Marion Lühe, Rheinischer Merkur] "Eine Geschichte, die Spinnen nach allen Regeln der Krimikunst entfaltet: falsche Fährten, ominöse Unbekannte, die Liebe und zwei undurchsichtige Helden bilden die Zutaten eines spannenden Plots, der - wie es sich für den literarischen Krimi gehört - philosophisch grundiert ist. Eine Gattung, deren Beherrschung Burkhard Spinnen nunmehr auch bewiesen hat."
[Quelle: Thomas Schaefer, Badische Zeitung] "Es ist ein Vergnügen das Buch zu lesen. Spinnen hat einen wachen Blick für die Krisen jener Generation, der man eigentlich abspricht, Krisen haben zu dürfen: der im wirtschaftlich prosperierenden Deutschland großgewordenen Nachkriegsgeborenen."
[Quelle: Frankfurter Neue Presse] "Frauensachen werden literarisch unaufhörlich behandelt. Männersachen weniger. Spinnen gelingt das packende Porträt einer atomisierten Gesellschaft, in der Männer 'im besten Alter' nicht wissen, wohin mit sich selbst - geschweige denn mit anderen. Wenig Nähe, wenig Glücksverheißung. Unbedingt lesen!"
[Quelle: Nürnberger Nachrichten]