Windenergie, grüne Ideologie und ideologische Macht Warum Ideologie entsteht und was sie bewirkt
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Sprache:Deutsch
19,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
14.05.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
151 (Printausgabe)
Dateigröße
673 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638047951
Kapitel 2 beginnt die Untersuchung mit dem theoretischen Zugriff auf den Gegenstandsbereich mit Michael Manns Theorie der Macht. Es werden die Formen der Macht und die Quellen der Macht kenntnisreich unterschieden. Im nachfolgenden 3. Kapitel geht es um die Ausarbeitung der ideologischen Macht im Blick auf Trägergruppen, Netzwerke, Medien, Akteure und Institutionen. Das Kapitel endet mit den Fragestellungen für die empirische Studie. Das 4. Kapitel zeichnet rekonstruktiv die grüne Ideologie nach ausgehend von der Frage, ob es sich hier um eine Ideologie handele über die Unterscheidung anthropozentrischer und physiozentrischer, holistisch-spiritueller Elemente ergänzt um Normen partizipativer Demokratie, sozialer Gerechtigkeit und Dezentralisation. Im Kapitel 5 geht es dann um ein besonderes Element der Ideologie, nämlich um die Ableitung des Sollens aus dem Sein, dargestellt an der Geschichte der Naturschutzthemen und des Risikodiskurses. Kapitel 6 ergänzt um Elemente sinnlicher und übersinnlicher Wahrnehmung, ritualistischer und ästhetischer Praktiken, sozialräumlicher Organisation und des Verhältnisses zur Wissenschaft. Eine Rolle spielt hier die Umsetzung der makroskopischen Betrachtungsweise in die Mikroanalyse der Strukturierung individuellen Handelns. Kapitel 7 beendet die Studie mit der Sekundärauswertung zweier Untersuchungen des soziologischen Forschungsinstitutes Göttingen zur Ausbreitung von Windenergieanlagen und Windenergieleistung,zu normativen, idealistischen, funktionalen, pragmatischen Motiven der Akteure, zu Organisationsformen und deren Veränderung über Zeit von sozialen Initiativen zu professionellen Branchen mit hohen technischen Anforderungen gestützt durch staatliche Förderinstrumente und Lobbyismus. Den Abschluss bildet der Übergang vom Umweltschutz zur Pluralität von Schutzprovinzen und deren Akteuren.
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