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Produktbild: Auroras Anlaß
Band 21731

Auroras Anlaß

Aus der Reihe detebe
4

7,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

20868

Erscheinungsdatum

23.10.2012

Verlag

Diogenes eBooks

Seitenzahl

160 (Printausgabe)

Dateigröße

1576 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783257602371

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

20868

Erscheinungsdatum

23.10.2012

Verlag

Diogenes eBooks

Seitenzahl

160 (Printausgabe)

Dateigröße

1576 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783257602371

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Was mich an Erich Hackl…

Reggie aus Hamburg am 03.06.2012

Bewertungsnummer: 2701745

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Was mich an Erich Hackl fasziniert ist, dass er wieder einen Tatsachenbericht so mitreißend geschildert hat, dass man nicht aufhören kann weiter zu lesen. Und wieder zäumt er das Pferd von hinten auf. Die Spannung scheint eigentlich schon auf der ersten Seite genommen. Doch der Schein trügt. Die Gründe der Mutter, ihre eigene Kindheit, die Kindheit von Hildegart, ihr Lebenslauf, die vorhersehbaren Schwierigkeiten – das alles zieht die Spannungsbogen in eine Richtung, die den Mord noch unglaubwürdiger macht, als er ohnehin schon erscheint. Vor allem erscheinen diese Tatsachen nicht an den Haaren herbeigezogen, sondern klingen auch noch plausibel. So sehr steigerte ich mich als Leser in das Bewusstsein der Mutter hinein. Und ich erwische mich tatsächlich dabei, ungläubig über das Urteil und des Ausgangs des Buches zu sein. All das erwartet man nicht von einem Sachbuch oder? Die 144 Seiten nehmen nicht viel Zeit in Anspruch, aber vor allem seine Art zu erzählen, lässt die Seiten wie im Nu vorbeiblättern. Die Begierde nach Veränderung, die Besessenheit der Mutter werden klar geschildert. Hackl ist wie schon bei seinem letzten Werk stark distanziert, ohne eigene Meinung. Aurora wurde 1890 geboren, ihre Tochter 1914. Der Mord geschah 1933. Diese Begebenheiten trugen sich also zur Zeit vor Franco und vor dem Bürgerkrieg in Spanien zu. Hackl schafft es auch die politische Situation ohne Wertung darzustellen. Neben der Parteien-Politik vereint diese Geschichte noch folgende Themen in sich: Sexualpolitik, Rolle der Frau in Spanien, Erziehung, Mutter-Tochter-Beziehung. Meine Faszination für wahre Begebenheiten wurde hier mal wieder geweckt – herausgefunden hab ich noch, dass die Geschichte 1977 auch verfilmt wurde, dass Hildegart Rodríguez als spanische Autorin bekannt war und sich massiv für die sexuelle Befreiung und soziale Emanzipation der Frauen eingesetzt hatte. Hackl selbst bezeichnet sein Werk als Geflecht von Fakten und Mutmaßungen (nicht seiner selbst) und erwähnt Hildegarts Artikel, ihre 13 Bücher und Broschüren sowie Gespräche, die Eduardo de Guzman mit ihrer Mutter im Gefängnis geführt hat. Des Weiteren lagen ihm die Prozessberichte vor. Der Leser wird angeregt, sich mit den Themen auseinanderzusetzen und bekommt durch Hilfen wie das Gerichtsverfahren oder der Familie außenstehende Beteiligte verschiedene Sichtweisen präsentiert. Ein Buch, das bildet, fasziniert, interessiert und damit prächtig unterhält.

Was mich an Erich Hackl…

Reggie aus Hamburg am 03.06.2012
Bewertungsnummer: 2701745
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Was mich an Erich Hackl fasziniert ist, dass er wieder einen Tatsachenbericht so mitreißend geschildert hat, dass man nicht aufhören kann weiter zu lesen. Und wieder zäumt er das Pferd von hinten auf. Die Spannung scheint eigentlich schon auf der ersten Seite genommen. Doch der Schein trügt. Die Gründe der Mutter, ihre eigene Kindheit, die Kindheit von Hildegart, ihr Lebenslauf, die vorhersehbaren Schwierigkeiten – das alles zieht die Spannungsbogen in eine Richtung, die den Mord noch unglaubwürdiger macht, als er ohnehin schon erscheint. Vor allem erscheinen diese Tatsachen nicht an den Haaren herbeigezogen, sondern klingen auch noch plausibel. So sehr steigerte ich mich als Leser in das Bewusstsein der Mutter hinein. Und ich erwische mich tatsächlich dabei, ungläubig über das Urteil und des Ausgangs des Buches zu sein. All das erwartet man nicht von einem Sachbuch oder? Die 144 Seiten nehmen nicht viel Zeit in Anspruch, aber vor allem seine Art zu erzählen, lässt die Seiten wie im Nu vorbeiblättern. Die Begierde nach Veränderung, die Besessenheit der Mutter werden klar geschildert. Hackl ist wie schon bei seinem letzten Werk stark distanziert, ohne eigene Meinung. Aurora wurde 1890 geboren, ihre Tochter 1914. Der Mord geschah 1933. Diese Begebenheiten trugen sich also zur Zeit vor Franco und vor dem Bürgerkrieg in Spanien zu. Hackl schafft es auch die politische Situation ohne Wertung darzustellen. Neben der Parteien-Politik vereint diese Geschichte noch folgende Themen in sich: Sexualpolitik, Rolle der Frau in Spanien, Erziehung, Mutter-Tochter-Beziehung. Meine Faszination für wahre Begebenheiten wurde hier mal wieder geweckt – herausgefunden hab ich noch, dass die Geschichte 1977 auch verfilmt wurde, dass Hildegart Rodríguez als spanische Autorin bekannt war und sich massiv für die sexuelle Befreiung und soziale Emanzipation der Frauen eingesetzt hatte. Hackl selbst bezeichnet sein Werk als Geflecht von Fakten und Mutmaßungen (nicht seiner selbst) und erwähnt Hildegarts Artikel, ihre 13 Bücher und Broschüren sowie Gespräche, die Eduardo de Guzman mit ihrer Mutter im Gefängnis geführt hat. Des Weiteren lagen ihm die Prozessberichte vor. Der Leser wird angeregt, sich mit den Themen auseinanderzusetzen und bekommt durch Hilfen wie das Gerichtsverfahren oder der Familie außenstehende Beteiligte verschiedene Sichtweisen präsentiert. Ein Buch, das bildet, fasziniert, interessiert und damit prächtig unterhält.

Empfehlenswert!

Bewertung aus Linz am 24.03.2008

Bewertungsnummer: 579016

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich "musste" das Buch zwar in der Schule lesen, jedoch als ich begonnen habe, musste ich es in einem Zug durchlesen, da ich es sehr mitreißend und spannend fand. Empfehlenswert!

Empfehlenswert!

Bewertung aus Linz am 24.03.2008
Bewertungsnummer: 579016
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich "musste" das Buch zwar in der Schule lesen, jedoch als ich begonnen habe, musste ich es in einem Zug durchlesen, da ich es sehr mitreißend und spannend fand. Empfehlenswert!

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Auroras Anlaß

von Erich Hackl

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Meinung aus der Buchhandlung

Bücher-Yoshi

Thalia Wien – Mitte / W3

Zum Portrait

5/5

Bedrückend, eindrucksvoll und zeitlos

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Als ich dieses Buch in der Mittelstufe las, habe ich die Essenz und Relevanz dieses Buches noch nicht begriffen. Aber es hinterließ einen Eindruck, der mich mehrfach dazu zurückbrachte. Zurecht, denn die Thematik verjährt einfach nicht. Sozialer Druck, Frauenbewegungen und Unterdrückung, sowie das Bild des perfekten Menschen spielen eine ständige Rolle in der Welt. Auroras Tochter soll ein Musterbeispiel für Perfektion werden. Übersetzt bedeutet der Name ihres Kindes Hildegart "Garten der Weisheit" Gezeugt wurde Hildegart über einen wohl ausersonnenen Samenspender, der keinerlei Beziehung zum Kind haben soll, aber großartige Gene zur Verfügung stellen muss um Erfolg zu garantieren. Das Kind wächst isoliert auf, wird von Privatlehrern unterrichtet, schreibt erste Texte mit 3 Jahren, überspringt Klassen und studiert früh, ist mit 14 politisch tätig und entpuppt sich in vielen Arten und Weisen als Wunderkind. Hildegart wird die Frau schlechthin, ein stellvertretendes Beispiel für das Potenzial aller Frauen. Was Aurora an ihrer Tochter nicht gefällt ist, dass sie nach und nach eine eigene Persönlichkeit entwickelt, eigenen Willen und eigene Meinungen äußert. Dann stellt sich noch heraus, dass der Samenspender nicht nur in seiner Profession gelogen hat, sondern auch noch eine Minderjährige missbraucht hat. Viel passiert, bis im Endeffekt beide beschließen, dass Hildegart ein fehlgeschlagenes Projekt ist, das in dieser Welt keinen Platz hat. Damit tötet sie ihre Tochter und endet vor Gericht, womit dieses Werk eingeleitet wird.
  • Bücher-Yoshi
  • Buchhändler/-in

5/5

Bedrückend, eindrucksvoll und zeitlos

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Als ich dieses Buch in der Mittelstufe las, habe ich die Essenz und Relevanz dieses Buches noch nicht begriffen. Aber es hinterließ einen Eindruck, der mich mehrfach dazu zurückbrachte. Zurecht, denn die Thematik verjährt einfach nicht. Sozialer Druck, Frauenbewegungen und Unterdrückung, sowie das Bild des perfekten Menschen spielen eine ständige Rolle in der Welt. Auroras Tochter soll ein Musterbeispiel für Perfektion werden. Übersetzt bedeutet der Name ihres Kindes Hildegart "Garten der Weisheit" Gezeugt wurde Hildegart über einen wohl ausersonnenen Samenspender, der keinerlei Beziehung zum Kind haben soll, aber großartige Gene zur Verfügung stellen muss um Erfolg zu garantieren. Das Kind wächst isoliert auf, wird von Privatlehrern unterrichtet, schreibt erste Texte mit 3 Jahren, überspringt Klassen und studiert früh, ist mit 14 politisch tätig und entpuppt sich in vielen Arten und Weisen als Wunderkind. Hildegart wird die Frau schlechthin, ein stellvertretendes Beispiel für das Potenzial aller Frauen. Was Aurora an ihrer Tochter nicht gefällt ist, dass sie nach und nach eine eigene Persönlichkeit entwickelt, eigenen Willen und eigene Meinungen äußert. Dann stellt sich noch heraus, dass der Samenspender nicht nur in seiner Profession gelogen hat, sondern auch noch eine Minderjährige missbraucht hat. Viel passiert, bis im Endeffekt beide beschließen, dass Hildegart ein fehlgeschlagenes Projekt ist, das in dieser Welt keinen Platz hat. Damit tötet sie ihre Tochter und endet vor Gericht, womit dieses Werk eingeleitet wird.

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Auroras Anlaß

von Erich Hackl

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