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  • Produktbild: Und täglich grüßt der Schweinehund

Und täglich grüßt der Schweinehund Das Superweib-Fitnessprogramm - Mit dem Besten aus Yoga, Pilates und funktionellem Training

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

05.10.2012

Verlag

Münchner Verlagsgruppe

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

56829 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783864132391

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ePUB

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Erscheinungsdatum

05.10.2012

Verlag

Münchner Verlagsgruppe

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

56829 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783864132391

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Hera Lind treibt keinen Sport. Sie bewegt sich nur.

Dr_ M aus Sachsen am 05.04.2019

Bewertungsnummer: 1200282

Bewertet: eBook (ePUB)

Das ist kein Witz. Das steht so fast wörtlich in diesem Buch (S. 69). Muss eigentlich jede prominente Frau, die noch einigermaßen die Form hält, eine Fitness-Fibel verfassen? Offenbar verspüren solche Frauen diesen inneren Ruf oder sie werden von Verlagen zu solchen Büchern überredet. Natürlich ist Hera Lind intelligent genug, um sich zu fragen, ob sie sich auch noch in diese Reihe stellen muss, denn genau mit dieser Frage beginnt sie ihr Werk. Da wir das Buch nun lesen können, fiel ihre Antwort wohl positiv aus. Sicher, weil auch die Frage nicht wirklich ernst gemeint war. Und Frau Lind hat auch eine Berechtigung für ihr Buch entdeckt, nämlich die Bekämpfung des inneren Schweinehundes durch völlig neuartige Methoden. Leider kann ich nicht davon berichten, dass mich diese Herangehensweise irgendwie überzeugt hätte. Bevor man zum eigentlichen Programm gelangt, muss man sich durch zwei völlig unterschiedliche Teile des Buches lesen. Zunächst erklärt uns Hera Lind sehr wortreich, wie man angeblich das Schweinehund-Problem löst. Ganz nebenbei erfährt die Leserin dabei auch, wie die Autorin es geschafft hat, ihr Fitness-Programm zu beginnen und dann gnadenlos durchzuziehen. Irgendwann in einer Lebenskrise hat es in ihrem Kopf angeblich Klick gemacht. Sie war bei einer Veranstaltung von Laufpapst Strunz und beschloss dann, es wie er zu machen. Und siehe da, das Laufen befreite sie von ihren mentalen Schwankungen und schuf ein neues Lebens- und Körpergefühl. Seitdem stellt Hera Lind jeden Morgen ihren Wecker eine Stunde früher aufs Bimmeln und läuft. Und das seit über 15 Jahren ohne eine einzige Ausnahme. Schreibt sie jedenfalls. Und da haben wir auch das einzige wirkliche Geheimnis eines solchen Erfolges. Es heißt Selbstdisziplin. Alles, was die Autorin über den inneren Schweinehund und seine Erziehung schreibt, reduziert sich in Wirklichkeit auf dieses eine Wort. Der Rest ist Freude am Erfinden belangloser Sätze oder ausgelebtes Mitteilungsbedürfnis. Aber vielleicht muss das alles so sein, denn der Text richtet sich an Frauen. Man möge mir verzeihen, wenn ich das nicht so recht beurteilen kann, denn ich gehöre nicht zu dieser Zielgruppe. Man kann allerdings die über 100 Seiten, die in diesem Buch vom Superweib Hera Lind stammen, auch auf zehn reduzieren, ohne dass man danach irgendeine wichtige Information vermissen würde. Man erfährt immerhin noch, dass Frau Lind auch irgendwann auf die Pilates-DVDs von Barbara Becker und über Bekannte schließlich auch noch zum Yoga stieß. Nun also präsentiert sie uns das Beste aus Pilates und Yoga. Wenn diese Übungen nützlich sind, kann man letztlich auch darüber hinwegsehen, dass es natürlich eine ziemliche und fast schon ins Komische gehende Anmaßung darstellt, wenn jemand, der Pilates und Yoga durch Nachmachen von DVD-Übungen erlernt zu haben glaubt, darüber entscheidet, was denn wohl das Beste aus beiden Systemen wäre. Ganz abgesehen davon, das ein Herausnehmen von Teilen ein durchdachtes System nicht verbessern kann. Immerhin hat Frau Lind aber noch einen persönlichen Fitness-Trainer an ihrer Seite, der das vielleicht etwas besser weiß. Er kommt im zweiten Teil zu Wort, und der Stilbruch könnte nicht größer sein. Plötzlich wird der Ton ganz anders, sachlich und exakt. Herr Apler beschreibt in sehr kurzer, in vielen Fällen viel zu knapper Form seine Haltung zu einem vernünftigen Fitnessplan und rät zum Muskelaufbau, weil der die Fettverbrennung fördern würde. Er verschweigt an dieser Stelle allerdings, dass man dabei auch zunehmen kann, weil Muskelmasse schwerer ist als Fett. Wer abnehmen möchte, muss seine Ernährung meistens radikal umstellen. Auch diese einfache, aber harte Wahrheit kommt kaum zur Sprache. Einiges erfährt man aber doch, leider jedoch ohne große Präzision. Dass man besser auf bestimmte Formen kohlenhydratreicher Kost verzichten sollte, wird nur angedeutet. Wenn man, wie hier, zur Erstellung eines Ernährungsplanes vorher allerlei mathematische Berechnungen anstellen muss, ist das wohl eher kontraproduktiv, weil lebensfremd. Menschen, die das so versuchen, werden wahrscheinlich scheitern, es sei denn, sie sind Pedanten. Das Beste an diesem Buch sind die hinten dargestellten Übungen für Beine, Bauch und Rücken. Sie werden recht gut erklärt und mit Aufwärmübungen und einem sogenannten Cool down verbunden. Im Wesentlichen wird nur mit dem eigenen Körpergewicht und kleinen Frauenhanteln gearbeitet. Neu sind all diese Übungen nicht, auch wenn sie hier merkwürdige Namen bekamen. Wer schon einmal Yoga betrieben hat und nun diese Übungen sieht, wird je nach Temperament entweder lachen oder den Kopf schütteln, weil er nie geahnt hätte, dass einige von ihnen "zum Besten aus Yoga" gehören würden. Natürlich werden diese Übungen einen Effekt erzielen, wenn man sie regelmäßig, am besten täglich, ausführt. Wer allerdings Yoga oder Pilates erlernen möchte, sollte das besser unter der Aufsicht erfahrener Trainer versuchen, die Fehlstellungen korrigieren und auf individuelle körperliche Probleme eingehen können. Meine Bewertung für dieses Buch gilt ausschließlich dem Übungsprogramm.

Hera Lind treibt keinen Sport. Sie bewegt sich nur.

Dr_ M aus Sachsen am 05.04.2019
Bewertungsnummer: 1200282
Bewertet: eBook (ePUB)

Das ist kein Witz. Das steht so fast wörtlich in diesem Buch (S. 69). Muss eigentlich jede prominente Frau, die noch einigermaßen die Form hält, eine Fitness-Fibel verfassen? Offenbar verspüren solche Frauen diesen inneren Ruf oder sie werden von Verlagen zu solchen Büchern überredet. Natürlich ist Hera Lind intelligent genug, um sich zu fragen, ob sie sich auch noch in diese Reihe stellen muss, denn genau mit dieser Frage beginnt sie ihr Werk. Da wir das Buch nun lesen können, fiel ihre Antwort wohl positiv aus. Sicher, weil auch die Frage nicht wirklich ernst gemeint war. Und Frau Lind hat auch eine Berechtigung für ihr Buch entdeckt, nämlich die Bekämpfung des inneren Schweinehundes durch völlig neuartige Methoden. Leider kann ich nicht davon berichten, dass mich diese Herangehensweise irgendwie überzeugt hätte. Bevor man zum eigentlichen Programm gelangt, muss man sich durch zwei völlig unterschiedliche Teile des Buches lesen. Zunächst erklärt uns Hera Lind sehr wortreich, wie man angeblich das Schweinehund-Problem löst. Ganz nebenbei erfährt die Leserin dabei auch, wie die Autorin es geschafft hat, ihr Fitness-Programm zu beginnen und dann gnadenlos durchzuziehen. Irgendwann in einer Lebenskrise hat es in ihrem Kopf angeblich Klick gemacht. Sie war bei einer Veranstaltung von Laufpapst Strunz und beschloss dann, es wie er zu machen. Und siehe da, das Laufen befreite sie von ihren mentalen Schwankungen und schuf ein neues Lebens- und Körpergefühl. Seitdem stellt Hera Lind jeden Morgen ihren Wecker eine Stunde früher aufs Bimmeln und läuft. Und das seit über 15 Jahren ohne eine einzige Ausnahme. Schreibt sie jedenfalls. Und da haben wir auch das einzige wirkliche Geheimnis eines solchen Erfolges. Es heißt Selbstdisziplin. Alles, was die Autorin über den inneren Schweinehund und seine Erziehung schreibt, reduziert sich in Wirklichkeit auf dieses eine Wort. Der Rest ist Freude am Erfinden belangloser Sätze oder ausgelebtes Mitteilungsbedürfnis. Aber vielleicht muss das alles so sein, denn der Text richtet sich an Frauen. Man möge mir verzeihen, wenn ich das nicht so recht beurteilen kann, denn ich gehöre nicht zu dieser Zielgruppe. Man kann allerdings die über 100 Seiten, die in diesem Buch vom Superweib Hera Lind stammen, auch auf zehn reduzieren, ohne dass man danach irgendeine wichtige Information vermissen würde. Man erfährt immerhin noch, dass Frau Lind auch irgendwann auf die Pilates-DVDs von Barbara Becker und über Bekannte schließlich auch noch zum Yoga stieß. Nun also präsentiert sie uns das Beste aus Pilates und Yoga. Wenn diese Übungen nützlich sind, kann man letztlich auch darüber hinwegsehen, dass es natürlich eine ziemliche und fast schon ins Komische gehende Anmaßung darstellt, wenn jemand, der Pilates und Yoga durch Nachmachen von DVD-Übungen erlernt zu haben glaubt, darüber entscheidet, was denn wohl das Beste aus beiden Systemen wäre. Ganz abgesehen davon, das ein Herausnehmen von Teilen ein durchdachtes System nicht verbessern kann. Immerhin hat Frau Lind aber noch einen persönlichen Fitness-Trainer an ihrer Seite, der das vielleicht etwas besser weiß. Er kommt im zweiten Teil zu Wort, und der Stilbruch könnte nicht größer sein. Plötzlich wird der Ton ganz anders, sachlich und exakt. Herr Apler beschreibt in sehr kurzer, in vielen Fällen viel zu knapper Form seine Haltung zu einem vernünftigen Fitnessplan und rät zum Muskelaufbau, weil der die Fettverbrennung fördern würde. Er verschweigt an dieser Stelle allerdings, dass man dabei auch zunehmen kann, weil Muskelmasse schwerer ist als Fett. Wer abnehmen möchte, muss seine Ernährung meistens radikal umstellen. Auch diese einfache, aber harte Wahrheit kommt kaum zur Sprache. Einiges erfährt man aber doch, leider jedoch ohne große Präzision. Dass man besser auf bestimmte Formen kohlenhydratreicher Kost verzichten sollte, wird nur angedeutet. Wenn man, wie hier, zur Erstellung eines Ernährungsplanes vorher allerlei mathematische Berechnungen anstellen muss, ist das wohl eher kontraproduktiv, weil lebensfremd. Menschen, die das so versuchen, werden wahrscheinlich scheitern, es sei denn, sie sind Pedanten. Das Beste an diesem Buch sind die hinten dargestellten Übungen für Beine, Bauch und Rücken. Sie werden recht gut erklärt und mit Aufwärmübungen und einem sogenannten Cool down verbunden. Im Wesentlichen wird nur mit dem eigenen Körpergewicht und kleinen Frauenhanteln gearbeitet. Neu sind all diese Übungen nicht, auch wenn sie hier merkwürdige Namen bekamen. Wer schon einmal Yoga betrieben hat und nun diese Übungen sieht, wird je nach Temperament entweder lachen oder den Kopf schütteln, weil er nie geahnt hätte, dass einige von ihnen "zum Besten aus Yoga" gehören würden. Natürlich werden diese Übungen einen Effekt erzielen, wenn man sie regelmäßig, am besten täglich, ausführt. Wer allerdings Yoga oder Pilates erlernen möchte, sollte das besser unter der Aufsicht erfahrener Trainer versuchen, die Fehlstellungen korrigieren und auf individuelle körperliche Probleme eingehen können. Meine Bewertung für dieses Buch gilt ausschließlich dem Übungsprogramm.

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Und täglich grüßt der Schweinehund

von Florian Apler, Hera Lind

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