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Die folgende Geschichte

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

42653

Erscheinungsdatum

06.08.2013

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

146 (Printausgabe)

Dateigröße

1171 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Helga Van Beuningen

Sprache

Deutsch

EAN

9783518735091

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ePUB

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Verkaufsrang

42653

Erscheinungsdatum

06.08.2013

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

146 (Printausgabe)

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1171 KB

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Helga Van Beuningen

Sprache

Deutsch

EAN

9783518735091

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Portugiesisch- philosophische Phantasiereise

Boockpicker (Mitglied der Book Circle Community) am 04.04.2026

Bewertungsnummer: 3099565

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Herman Mussert, Altphilologe, von seinen Schülern Sokrates genannt, erwacht in Lissabon aus einem Traum, obwohl er in Amsterdam zu Bett gegangen ist. Er erinnert sich, träumt, phantasiert, erwähnt Zusammenhänge, wo niemand anders sie sieht, mit Menschen aus seinem Universum, mit Gestalten der griechischen Mythologie, mit einer heimlich geliebten oder verehrten Schülerin. Dann bricht er mit einigen andern zu einer Schiffsreise von Lissabon nach Manaos auf, oder er phantasiert es, oder er träumt es, und alle erzählen ihre Geschichten, die Enden ihrer Geschichten, bis schliesslich Sokrates die folgende Geschichte erzählt. Surreal, voller philosophischer und philologischer Gedankengänge spinnt Nooteboom seine Geschichte, mit Erinnerungen seiner unzähligen Reisen und philosophischen Gedankengängen zu Sprache, Zeit, Denken und Erinnern. Und nie ist klar, was real und was Phantasie ist, und wo er wirklich gerade ist. Spannend, verwirrend, erhellend und verschleiernd, diese Geschichte. «… der Ätna speit Feuer nach mir, das goldene Samt des Tejo schmilzt, das Eis schmilzt auf den Bergen, die Flüsse treten schäumend über die Ufer, ich ziehe die wehrlose Welt in mein Schicksal hinein, der Wagen unter mir glüht vor Hitze, der babylonische Euphrat brennt, … « (64) «Es war kein Raum mehr für Worte. Wie lange ich geschlafen habe, weiss ich nicht, aber wieder war es, als zöge eine unvorstellbare Kraft mich mit oder als triebe ich in einer Brandung…» (79) «’Castor und Pollux’, hörte ich den Captain sagen. Wirklich, es schien, als wollte mich jeder in meine Vergangenheit zurückholen. Die Schultafel des Himmels war mit Latein beschrieben, und ich war kein Lehrer mehr». (102) «Die Mythologie, die mein Leben beherrscht hatte, würde dann unwiderruflich ungültig sein, das war sie schon jetzt, für die Welt wurde sie eigentlich nur noch durch diese Konstellationen am Leben erhalten. Namen entstehen nur, wenn etwas noch lebt». (103) «Sie mussten beide gleich alt sein, aber alt war nicht mehr die Kategorie, mit der sich ihre Leben beschreiben liessen». (104) «Es ging an jenem Nachmittag nicht darum, was ich dachte, es ging um einen Mann, der seine Freunde tröstet, während er selbst es sein müsste, der getröstet wurde, und es ging darum, …, ein Netz von Fragen zu spinnen und dieses dann wieder in dem leeren Nichts zu verankern, in dem die Gewissheit sich selbst in Abrede stellen kann». (111) «Keiner von uns wird je wissen, was der andere gesehen hat, wenn er dir seine Geschichte erzählt, doch welches Gesicht du auch zeigst, erkennbar oder nicht, erwartet oder unerwartet, es muss etwas mit Erfüllung zu tun haben. Ich bin neugierig». (142)  

Portugiesisch- philosophische Phantasiereise

Boockpicker (Mitglied der Book Circle Community) am 04.04.2026
Bewertungsnummer: 3099565
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Herman Mussert, Altphilologe, von seinen Schülern Sokrates genannt, erwacht in Lissabon aus einem Traum, obwohl er in Amsterdam zu Bett gegangen ist. Er erinnert sich, träumt, phantasiert, erwähnt Zusammenhänge, wo niemand anders sie sieht, mit Menschen aus seinem Universum, mit Gestalten der griechischen Mythologie, mit einer heimlich geliebten oder verehrten Schülerin. Dann bricht er mit einigen andern zu einer Schiffsreise von Lissabon nach Manaos auf, oder er phantasiert es, oder er träumt es, und alle erzählen ihre Geschichten, die Enden ihrer Geschichten, bis schliesslich Sokrates die folgende Geschichte erzählt. Surreal, voller philosophischer und philologischer Gedankengänge spinnt Nooteboom seine Geschichte, mit Erinnerungen seiner unzähligen Reisen und philosophischen Gedankengängen zu Sprache, Zeit, Denken und Erinnern. Und nie ist klar, was real und was Phantasie ist, und wo er wirklich gerade ist. Spannend, verwirrend, erhellend und verschleiernd, diese Geschichte. «… der Ätna speit Feuer nach mir, das goldene Samt des Tejo schmilzt, das Eis schmilzt auf den Bergen, die Flüsse treten schäumend über die Ufer, ich ziehe die wehrlose Welt in mein Schicksal hinein, der Wagen unter mir glüht vor Hitze, der babylonische Euphrat brennt, … « (64) «Es war kein Raum mehr für Worte. Wie lange ich geschlafen habe, weiss ich nicht, aber wieder war es, als zöge eine unvorstellbare Kraft mich mit oder als triebe ich in einer Brandung…» (79) «’Castor und Pollux’, hörte ich den Captain sagen. Wirklich, es schien, als wollte mich jeder in meine Vergangenheit zurückholen. Die Schultafel des Himmels war mit Latein beschrieben, und ich war kein Lehrer mehr». (102) «Die Mythologie, die mein Leben beherrscht hatte, würde dann unwiderruflich ungültig sein, das war sie schon jetzt, für die Welt wurde sie eigentlich nur noch durch diese Konstellationen am Leben erhalten. Namen entstehen nur, wenn etwas noch lebt». (103) «Sie mussten beide gleich alt sein, aber alt war nicht mehr die Kategorie, mit der sich ihre Leben beschreiben liessen». (104) «Es ging an jenem Nachmittag nicht darum, was ich dachte, es ging um einen Mann, der seine Freunde tröstet, während er selbst es sein müsste, der getröstet wurde, und es ging darum, …, ein Netz von Fragen zu spinnen und dieses dann wieder in dem leeren Nichts zu verankern, in dem die Gewissheit sich selbst in Abrede stellen kann». (111) «Keiner von uns wird je wissen, was der andere gesehen hat, wenn er dir seine Geschichte erzählt, doch welches Gesicht du auch zeigst, erkennbar oder nicht, erwartet oder unerwartet, es muss etwas mit Erfüllung zu tun haben. Ich bin neugierig». (142)  

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von Cees Nooteboom

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