Träume, Wünsche, das ideale Leben - schade, dass diese Dinge Luftschlösser bleiben müssen. Oder doch nicht? Wissen Sie, was Sie am meisten ausbremst? Die Antwort ist ganz simpel: Sie stellen einfach nicht die richtigen Fragen! Deshalb bekommen Sie auch nicht, was Sie wollen. Ian Cooper weiß, wovon er spricht. Er ist gefragter Berater für Geschäfts- und Persönlichkeitsentwicklung und Autor mehrerer Bestseller. In "Frag doch einfach" stellt er seine patentierte Fragemethode "Technology of Questions" vor und erklärt, wie wir damit uns und anderen die richtigen Fragen stellen. So erhalten wir endlich die Antworten, nach denen wir bisher vergeblich suchten. Das Ergebnis: ein glücklicheres Privatleben und mehr Erfolg im Beruf. Klingt einfach und ist auch so: einfach fragen, aber richtig!
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Meinung aus der Buchhandlung
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Fragen Sie sich auch manchmal, ob es nicht besser wäre, einfach nichts gesagt zu haben? In vielen Situationen des alltäglichen Lebens erscheint es einfacher den Mund zu halten und sich alles Mögliche einfach gefallen zu lassen. Jeden Tag begenen wir Menschen und Situationen, in denen es einfacher wäre durch das pure Stumm bleiben sich der Verantwortung zu entziehen und dann einfach seinem Gegenüber dadurch recht zu geben.
Einen völlig anderen Weg schlägt das nun hier vorgestellte Buch ein. Ian Cooper, ein britischer (und nicht ein amerikanischer) Autor schreibt, wie er in solchen Situationen umgehen würde. Cooper ist langjäriger Redner und Vortragender im britischen Lokalfernsehen. Ich selber habe ihn nicht gekannt, doch der Titel hat mich rein optisch vorerst einmal überzeugt.
Nach knapp 80 Seiten der Lektüre kann ich nun folgendes Berichten: Ein solides Werk über Fragetechnik mit Beispielen aus dem Alltag und auch einigen aus dem Berufsfeld. Folgendes Beispiel blieb mir in Erinnerung (habe das etwas gekürzt, im Original ist es etwa drei Seiten lang).
Ian Cooper wird von einem Unternehmen, welches im Technologiebereich tätig ist, um Hilfe gebeten. Sie haben an die zehn größten Kunden ein Direktmarketingschreiben gesandt, in welchem sie sich um besseren Kundenkontakt bemühen. Natürlich ersuchen sie auch indirekt Werbung für ihr Unternehmen zu machen. Doch entgegen den Erwartungen meldet sich kein Einziges davon zurück. Sie wenden sich daher an Herrn Cooper und dieser sieht sich die Werbebriefe des Unternehmens durch. Er selber schreibt sogar, der Postbote sei dankbar gewesen, ihm das Packerl mit den Briefen überreichen zu dürfen.
Bereits nach wenigen Seiten erkennt Cooper den generellen Fehler des Unternehmens: Sie haben einfach eine Vorlage für alle Anschreiben verwendet, lediglich der Firmenwortlaut und die Adresse wurden von ihnen geändert. Das dass natürlich nicht Zielgruppen- und Marketingtechnisch gut ist, weiß, denke ich, jeder, der schon in diesem Bereich gearbeitet oder zumindest darüber gelesen hat. Nur durch die richtige Fragetechnik, Cooper nennt sie in seinem Buch Technology of Questions, ist es möglich, an den Kunden oder die Privatperson direkt heranzukommen.
Auch sein Sohn agiert nach dieser etwas aggressiven Fragetechnik, unter anderem bei einem Kinobesuch in London. Zusammen mit ein paar Freunden ersucht er den Kartenverkäufer um einen Rabatt auf Kinokarten. Interessante Idee und offensichtlich, so zumindest Cooper in seinem Buch, funktioniere das dann auch noch. Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob das auch bei uns so laufen würde.
Ein recht kurzweiliges Buch, das einem eine mögliche Methode zur Fragetechnik aufzeigt. Man liest einfach den Text durch, jedoch wirklich hängen geblieben ist dabei bei mir recht wenig. Kann man lesen, ist jedoch kein Muss.
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