Florenz 1891 - Nach dem Tod seines Erzfeindes Professor Moriarty und nach seinem eigenen spektakulären Verschwinden an den Schweizer Reichenbachfällen glaubt sich Sherlock Holmes zunächst im sonnenbeschienenen Norditalien gänzlich unerkannt, doch anlässlich der schicksalhaften Begegnung mit dem englischen Buchhändler David Tristram gibt er sein Incognito vorübergehend auf. Er wird dafür mit einem Rätsel belohnt, das so ganz nach seinem Geschmack ist: Erst vor Kurzem ist Tristrams Schwiegervater, ein talentierter florentinischer Bildhauer, auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen. Der Detektiv beginnt sogleich seine Ermittlungen in der Villa des zwielichtigen Kunsthändlers Mortimer Hopper, der Holmes zudem den Auftrag erteilt, eine verschwundene Marmorbüste wiederzubeschaffen. Zum Erstaunen des Buchhändlers willigt Holmes ein, sich auch dieses Falles anzunehmen. Die weiteren Ermittlungen führen Holmes und Tristram auf eine wilde Jagd quer durch das Italien des zu Ende gehenden neunzehnten Jahrhunderts, durch das nächtliche Rom und schließlich in das geheimnisvolle Venedig.
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Nicht wirklich überzeugend
books and phobia aus Halle am 23.09.2016
Bewertungsnummer: 972572
Bewertet: eBook (ePUB)
Das Aussehen des Buches finde ich sehr gelungen, sie passt perfekt zu Sherlock Holmes und zeigt dem Leser sofort das dies zwar ein neues Buch der Serie ist, aber immer noch in der alten Zeit spielt.
Ich als riesiger Sherlock Holmes-Fan habe mich natürlich sehr gefreut als ich durch Zufall auf die Bände von Franziska Franke stieß. Kaum war das Buch in meinen Händen, schon musste ich es lesen. Leider kam bald darauf die Ernüchterung. Das Buch selbst war sehr interessant und spannend, aber mich störten dann doch die vielen italienischen Namen von Sehenswürdigkeiten oder Orten. Ich musste mehrfach nachlesen wo ich mich nun überhaupt befand, da ich keinerlei Ahnung von Italien habe. Das zweite was mich störte waren dann doch leider die beiden Hauptfiguren. Ich kann mich einfach nicht mit David Tristram anfreunden da jener für mich einfach nicht zu Holmes passt. Außer seiner Neugier konnte ich nix in Erfahrung bringen, was auch nur annähernd hilfreich wäre für Ermittlungen. Für mich war ehr immer mehr eine Last. Holmes selbst ist bekannt durch seine Art, allerdings kam er mir diesmal mehr arrogant vor, als einfach nur introvertiert. Ob ich dieses und die anderen Bände der Reihe noch einmal lesen werde ist fraglich. Wer Sherlock Holmes sehr mag kann sich gerne einmal an dem Buch versuchen, mir allerdings hat es nicht sonderlich gefallen. Schade eigentlich.
Florenz 1891, der englische…
tassieteufel am 11.09.2011
Bewertungsnummer: 2696928
Bewertet: Buch (Paperback)
Florenz 1891, der englische Buchhändler David Tristram trifft auf dem Postamt einen Mann, der wie Sherlock Holmes aussieht, doch dieser wurde ja angeblich an den Reichenbachfällen von Professor Moriarty erschossen, aber wie Holmes immer so schön sagte: wenn man alles unmögliche ausgeschlossen hat, bleibt nur das mögliche über und so kommt Tristram zu dem Schluß, das es sich nur um den berühmten Meisterdetrektiv handeln kann. Hartnäckig heftet er sich an dessen Fersen und gewinnt ihn schließlich dafür, im Fall seines kürzlich ermordeten Schwiegervaters zu ermitteln. Recht schnell scheint der Fall gelöst, doch da tritt schon das nächste Rätsel auf, eine wertvolle Büste ist aus einem Museum verschwunden und scheinbar bei dem ominösen Kunsthändler gelandet, für den auch David Tristrams Schwiegervater gearbeitet hat. Beide Fälle scheinen zusammen zu hängen und hinter all dem scheint ein unsichtbarer Drahtzieher zu stehen. Wer sich ein wenig mit Sherlock Holmes auskennt, kann schnell erahnen, in welche Richtung sich das Ganze bewegt und wer der geheimnisvolle Drahtzieher ist, von daher gibt es also keine Überraschungen, zumindest für mich nicht und es war absehbar, wie alles ausgeht, aber das Buch ist flüssig und recht amüsant geschrieben, oftmals kann man sich ein Schmunzeln nicht verkneifen, wenn Tristram seine Lage reflektiert und gegen Holmes immer wie ein dummer Junge wirkt. Sehr launig auch die Szenen in denen Holmes in einer seiner Verkleidungen auftritt, besonders die als Inder auf dem Golfplatz war sehr nett. Gelungen ist auch die Atmosphäre im Florenz bzw. Intalien des ausgehenden 19. Jahrunderts. Die Figuren unterhalten mit ihrem schrulligen, kauzigen Wesen und sind bis hin zu den Nebenfiguren sehr gut geschildert, aber richtige Spannung kam für mich nicht auf! Im letzten Drittel wird es ein wenig rasanter und die liebevolle Schilderung Venedigs reißt nochmal ein wenig heraus, aber Spannung hat mir hier doch am Anfang sehr gefehlt. Immerhin fand ich das Büchlein so unterhaltsam, das ich den 2. Teil schon gekauft hab. Fazit: für einen Erstling gar nicht so schlecht! Das Buch ist in der üblichen Holmes/Watson Manier geschrieben, nur das hier der Watson eben David Tristram ist, ansonsten glänzt der Meisterdetektiv wieder mit brillianten Schlußfolgerungen und läßt alle um sich herum ein wenig alt aussehen, humorvoll geschrieben, aber insgesamt ein wenig spannungsarm. Für Fans von Sherlock Holmes aber auf jeden Fall zu empfehlen!
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