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Produktbild: Orlando

Orlando Roman

4

9,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

22.05.2012

Verlag

Insel Verlag

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

2867 KB

Auflage

2. Auflage

Übersetzt von

Melanie Aus d. Amerikanischen Walz

Sprache

Deutsch

EAN

9783458783503

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Produktdetails

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ePUB

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Nein

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Erscheinungsdatum

22.05.2012

Verlag

Insel Verlag

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

2867 KB

Auflage

2. Auflage

Übersetzt von

Melanie Aus d. Amerikanischen Walz

Sprache

Deutsch

EAN

9783458783503

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Dieses Buch sollte jeder kennen

Endlose Seiten am 25.03.2023

Bewertungsnummer: 1907848

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Seitdem ich im Jahr 2022 eine Comic-Biografie über Virginia Woolf gelesen habe, interessiere ich mich sehr für sie und ihre Werke. Aus diesem Grund konnte ich mir »Orlando« nicht entgehen lassen. Der Roman ist bereits im Jahr 1928 erschienen. Fun Fact: In diesem Jahr endet die Handlung des Buches. »Orlando« ist Woolfs Freundin Vita Sackville-West gewidmet. Der Roman enthält ein Vorwort von Schauspielerin Tilda Swinton, die im Jahr 1992 Orlando in einer Verfilmung spielte. Die Handlung beginnt im England des 16. Jahrhunderts - als Königin Elisabeth I. (Haus Tudor) den Thron bekleidet - und erstreckt sich bis zum Jahr 1928. Das bedeutet, dass wir unsere Hauptfigur Orlando etwa vierhundert Jahre lang begleiten, was ich extrem spannend fand, da ich ein Fan davon bin, wenn Buchcharaktere lange Zeitspannen überbrücken. Dies ist jedoch nicht das Einzige, was den Roman besonders macht. Die wahrscheinlich noch aufregendere Tatsache ist, dass Orlando eine Geschlechtsumwandlung vollzieht. Dies geschieht zwar wie durch Zauberhand und wird in dem Buch nicht näher erläutert, aber das ist auch nicht schlimm, denn Woolf gelingt es trotzdem auf die Geschlechterrollen einzugehen. Wir begleiten also einen Mann, der zur Frau wird und der Zeit trotzt. Orlando ist eine der interessantesten Figuren, die mir bis jetzt begegnet sind. Der Grund dafür ist nicht nur Orlandos Geschlechtsumwandlung, sondern auch die Art zu denken oder einem Gedanken nachzugehen. Orlando besitzt das Talent, einen Gedanken derart weiterzuspinnen, dass ich manchmal nicht mehr wusste, worum es ursprünglich ging. Erzähltechnisch wurde dies in Form von Schachtelsätzen und endlosen Aufzählungen umgesetzt. Es war für mich manchmal nicht einfach, einem Satz zu folgen bzw. bei längeren Sätzen musste ich mich sehr konzentrieren. Dadurch, dass Orlando ein Mann ist, der zu einer Frau wird, ist das Thema Identität ganz zentral und zieht sich dementsprechend durch das ganze Buch. Dabei zeigt Woolf sowohl kritisch als auch mit einer Prise Ironie, wie Männer und Frauen in der Gesellschaft wahrgenommen werden und welchen Einfluss die jeweilige Epoche und das Zeitalter auf das Dasein haben. So sinniert Orlando mehrere Male sowohl über den Geist der Zeit als auch über den Sinn des Lebens nach, was wiederum die Leserschaft ins Nachdenken stürzt. Ein weiteres stets präsentes Thema ist das Schreiben und Literatur. Dies ist einer der Punkte, die (wie ich finde) Virginia Woolf von sich einfließen ließ, da Literatur und Schreiben in ihrem Leben eine enorme Rolle gespielt haben. Es ist also nicht überraschend, dass Orlando sich viel mit dem Thema auseinandersetzt und selbst schreibt. Ein weiteres spannendes Thema sind die Unterschiede zwischen dem Adel und dem einfachen Volk. Interessanterweise hat sich Orlando als eine Person erwiesen, die zwar viele Privilegien genießt, aber trotzdem immer wieder das Einfache vorzieht. Der Roman ist unter anderem eine fiktive Biografie, die Porträts von Orlando und ein Personen-Register am Ende des Buches enthält. Erzählt wird aus der Sicht eines Biografen, der stets von sich wissen lässt, da er von sich in dritter Person spricht. Es kommen reale historische Personen wie Königin Elisabeth I., Dichter Alexander Pope, Politiker Joseph Addison und der Schriftsteller Jonathan Swift vor. Fazit: »Orlando« von Virginia Woolf ist einfach großartig! Ich finde, alle sollten dieses Buch kennen.

Dieses Buch sollte jeder kennen

Endlose Seiten am 25.03.2023
Bewertungsnummer: 1907848
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Seitdem ich im Jahr 2022 eine Comic-Biografie über Virginia Woolf gelesen habe, interessiere ich mich sehr für sie und ihre Werke. Aus diesem Grund konnte ich mir »Orlando« nicht entgehen lassen. Der Roman ist bereits im Jahr 1928 erschienen. Fun Fact: In diesem Jahr endet die Handlung des Buches. »Orlando« ist Woolfs Freundin Vita Sackville-West gewidmet. Der Roman enthält ein Vorwort von Schauspielerin Tilda Swinton, die im Jahr 1992 Orlando in einer Verfilmung spielte. Die Handlung beginnt im England des 16. Jahrhunderts - als Königin Elisabeth I. (Haus Tudor) den Thron bekleidet - und erstreckt sich bis zum Jahr 1928. Das bedeutet, dass wir unsere Hauptfigur Orlando etwa vierhundert Jahre lang begleiten, was ich extrem spannend fand, da ich ein Fan davon bin, wenn Buchcharaktere lange Zeitspannen überbrücken. Dies ist jedoch nicht das Einzige, was den Roman besonders macht. Die wahrscheinlich noch aufregendere Tatsache ist, dass Orlando eine Geschlechtsumwandlung vollzieht. Dies geschieht zwar wie durch Zauberhand und wird in dem Buch nicht näher erläutert, aber das ist auch nicht schlimm, denn Woolf gelingt es trotzdem auf die Geschlechterrollen einzugehen. Wir begleiten also einen Mann, der zur Frau wird und der Zeit trotzt. Orlando ist eine der interessantesten Figuren, die mir bis jetzt begegnet sind. Der Grund dafür ist nicht nur Orlandos Geschlechtsumwandlung, sondern auch die Art zu denken oder einem Gedanken nachzugehen. Orlando besitzt das Talent, einen Gedanken derart weiterzuspinnen, dass ich manchmal nicht mehr wusste, worum es ursprünglich ging. Erzähltechnisch wurde dies in Form von Schachtelsätzen und endlosen Aufzählungen umgesetzt. Es war für mich manchmal nicht einfach, einem Satz zu folgen bzw. bei längeren Sätzen musste ich mich sehr konzentrieren. Dadurch, dass Orlando ein Mann ist, der zu einer Frau wird, ist das Thema Identität ganz zentral und zieht sich dementsprechend durch das ganze Buch. Dabei zeigt Woolf sowohl kritisch als auch mit einer Prise Ironie, wie Männer und Frauen in der Gesellschaft wahrgenommen werden und welchen Einfluss die jeweilige Epoche und das Zeitalter auf das Dasein haben. So sinniert Orlando mehrere Male sowohl über den Geist der Zeit als auch über den Sinn des Lebens nach, was wiederum die Leserschaft ins Nachdenken stürzt. Ein weiteres stets präsentes Thema ist das Schreiben und Literatur. Dies ist einer der Punkte, die (wie ich finde) Virginia Woolf von sich einfließen ließ, da Literatur und Schreiben in ihrem Leben eine enorme Rolle gespielt haben. Es ist also nicht überraschend, dass Orlando sich viel mit dem Thema auseinandersetzt und selbst schreibt. Ein weiteres spannendes Thema sind die Unterschiede zwischen dem Adel und dem einfachen Volk. Interessanterweise hat sich Orlando als eine Person erwiesen, die zwar viele Privilegien genießt, aber trotzdem immer wieder das Einfache vorzieht. Der Roman ist unter anderem eine fiktive Biografie, die Porträts von Orlando und ein Personen-Register am Ende des Buches enthält. Erzählt wird aus der Sicht eines Biografen, der stets von sich wissen lässt, da er von sich in dritter Person spricht. Es kommen reale historische Personen wie Königin Elisabeth I., Dichter Alexander Pope, Politiker Joseph Addison und der Schriftsteller Jonathan Swift vor. Fazit: »Orlando« von Virginia Woolf ist einfach großartig! Ich finde, alle sollten dieses Buch kennen.

Puh...

Lea am 26.02.2025

Bewertungsnummer: 2422966

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Geschichte folgt dem Leben von Orlando, einem jungen Mann aus der elisabethanischen Zeit, der sich in eine Frau verwandelt. In einer Mischung aus historischer Fiktion, Fantasie und Satire beleuchtet Woolf Themen wie Geschlechtsidentität, Fluidität und die gesellschaftlichen Normen, die das Leben ihrer Protagonistin bestimmen. ✨ Die Erzählung beginnt im 16. Jahrhundert, als Orlando noch ein Mann ist, und begleitet ihn über mehrere Jahrhunderte hinweg, wobei er von einem historischen Moment zum nächsten springt. Der Wendepunkt der Geschichte, Orlando’s Transformation von Mann zu Frau, erfolgt fast beiläufig und wird von Woolf mehr als Kommentar zur Fluidität von Geschlecht und Identität verstanden. Der Roman bietet eine Reflexion darüber, wie das Außenbild einer Person – sei es das Geschlecht oder die gesellschaftliche Rolle – durch die Zeit und soziale Konventionen geprägt wird, während das innere Selbst weniger verändert bleibt. Die Autorin nutzt Orlando als Spiegel, um gesellschaftliche Erwartungshaltungen zu hinterfragen und die Zwänge zu beleuchten, die Geschlechterrollen mit sich bringen. Was mich aber gestört hat, ist privilegierte Sichtweise, die Orlando als aristokratischer Charakter mit all seinen Vorzügen und Freiheiten durch die Jahrhunderte führt. Virginia Woolf scheint wenig Interesse daran zu haben, die Erfahrungen der weniger privilegierten Schichten in den dargestellten Epochen zu erfassen. Die sehr enge, oft elitär wirkende Perspektive macht das Werk zwar zu einer tiefgründigen Auseinandersetzung mit Identität und Geschlecht, lässt jedoch andere gesellschaftliche Dimensionen praktisch komplett außer Acht. Auch die Tatsache, dass Orlando nach seiner:ihrem Geschlechterwechsel stärker in die stereotypen Rollen einer Frau verfällt, fand ich störend. Obwohl Orlando zunächst keine große Veränderung in der eigenen Identität bemerkt, führt die gesellschaftliche Rolle einer Frau sie zunehmend zu mehr Bescheidenheit und Eitelkeit. Hier stellt sich die Frage, ob Virginia Woolf nicht selbst bestimmte Rollenbilder zementiert, statt sie zu hinterfragen. Für mich war es anfangs eine Herausforderung, da ich das Hörbuch auf Englisch hörte, was viel Konzentration erforderte. Die poetische Sprache, die so oft zwischen Historie und Fiktion schwankt, verlangt mir einiges ab. Die Übergänge von Orlando’s männlicher zu seiner weiblichen Perspektive sind geschickt eingebaut (ich hab aber ehrlicherweise kurz gebraucht, um es zu checken). Trotz der Komplexität des Textes gibt es immer wieder humorvolle und satirische Momente, in denen Woolf die Gesellschaft und ihre Konventionen aufs Korn nimmt. Die Geschichte springt nicht nur zwischen Jahrhunderten und Geschlechtern, sondern auch zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Stufen und literarischen Strömungen. Besonders spannend ist die Auseinandersetzung mit der Literatur und dem Veränderten literarischen Geschmack im Laufe der Jahrhunderte. Orlando, der zu Beginn des Romans als Dichter kämpft, um Anerkennung zu finden, erlebt eine Welt, in der Literatur und Kunst kontinuierlichen Wandlungen unterzogen werden. ️ Was ich jedoch wirklich groß anmerken muss - und ja, das Buch ist 1928 erschienen - ist der Rassismus im Roman. In mehreren Passagen wird die „barbarische“ Welt Afrikas und des Osmanischen Reiches in einem echt kritischen und herabwürdigenden Ton beschrieben, der wirklich unangenehm zu hören ist. Solche Darstellungen wirken besonders unangemessen, wenn man bedenkt, dass Woolf selbst eine sehr progressive Haltung in vielen anderen Bereichen einnahm. ⚠️ Fazit: Virginia Woolf gelingt es, ein Bild von Identität zu zeichnen, das viel weniger starr und viel flexibler ist, als wir es oft in der Gesellschaft sehen. Orlando als Charakter ist so viel mehr als nur eine literarische Figur; er:sie wird zu einem Symbol für das stetige Streben nach Selbstfindung und einem Leben jenseits von Normen. Für Fans von Virginia Woolf wahrscheinlich ein Muss, für mich nach "Ein Zimmer für sich allein" erneut die Frage, ob sie und ich einfach keine Besties werden. ⭐⭐⭐

Puh...

Lea am 26.02.2025
Bewertungsnummer: 2422966
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Geschichte folgt dem Leben von Orlando, einem jungen Mann aus der elisabethanischen Zeit, der sich in eine Frau verwandelt. In einer Mischung aus historischer Fiktion, Fantasie und Satire beleuchtet Woolf Themen wie Geschlechtsidentität, Fluidität und die gesellschaftlichen Normen, die das Leben ihrer Protagonistin bestimmen. ✨ Die Erzählung beginnt im 16. Jahrhundert, als Orlando noch ein Mann ist, und begleitet ihn über mehrere Jahrhunderte hinweg, wobei er von einem historischen Moment zum nächsten springt. Der Wendepunkt der Geschichte, Orlando’s Transformation von Mann zu Frau, erfolgt fast beiläufig und wird von Woolf mehr als Kommentar zur Fluidität von Geschlecht und Identität verstanden. Der Roman bietet eine Reflexion darüber, wie das Außenbild einer Person – sei es das Geschlecht oder die gesellschaftliche Rolle – durch die Zeit und soziale Konventionen geprägt wird, während das innere Selbst weniger verändert bleibt. Die Autorin nutzt Orlando als Spiegel, um gesellschaftliche Erwartungshaltungen zu hinterfragen und die Zwänge zu beleuchten, die Geschlechterrollen mit sich bringen. Was mich aber gestört hat, ist privilegierte Sichtweise, die Orlando als aristokratischer Charakter mit all seinen Vorzügen und Freiheiten durch die Jahrhunderte führt. Virginia Woolf scheint wenig Interesse daran zu haben, die Erfahrungen der weniger privilegierten Schichten in den dargestellten Epochen zu erfassen. Die sehr enge, oft elitär wirkende Perspektive macht das Werk zwar zu einer tiefgründigen Auseinandersetzung mit Identität und Geschlecht, lässt jedoch andere gesellschaftliche Dimensionen praktisch komplett außer Acht. Auch die Tatsache, dass Orlando nach seiner:ihrem Geschlechterwechsel stärker in die stereotypen Rollen einer Frau verfällt, fand ich störend. Obwohl Orlando zunächst keine große Veränderung in der eigenen Identität bemerkt, führt die gesellschaftliche Rolle einer Frau sie zunehmend zu mehr Bescheidenheit und Eitelkeit. Hier stellt sich die Frage, ob Virginia Woolf nicht selbst bestimmte Rollenbilder zementiert, statt sie zu hinterfragen. Für mich war es anfangs eine Herausforderung, da ich das Hörbuch auf Englisch hörte, was viel Konzentration erforderte. Die poetische Sprache, die so oft zwischen Historie und Fiktion schwankt, verlangt mir einiges ab. Die Übergänge von Orlando’s männlicher zu seiner weiblichen Perspektive sind geschickt eingebaut (ich hab aber ehrlicherweise kurz gebraucht, um es zu checken). Trotz der Komplexität des Textes gibt es immer wieder humorvolle und satirische Momente, in denen Woolf die Gesellschaft und ihre Konventionen aufs Korn nimmt. Die Geschichte springt nicht nur zwischen Jahrhunderten und Geschlechtern, sondern auch zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Stufen und literarischen Strömungen. Besonders spannend ist die Auseinandersetzung mit der Literatur und dem Veränderten literarischen Geschmack im Laufe der Jahrhunderte. Orlando, der zu Beginn des Romans als Dichter kämpft, um Anerkennung zu finden, erlebt eine Welt, in der Literatur und Kunst kontinuierlichen Wandlungen unterzogen werden. ️ Was ich jedoch wirklich groß anmerken muss - und ja, das Buch ist 1928 erschienen - ist der Rassismus im Roman. In mehreren Passagen wird die „barbarische“ Welt Afrikas und des Osmanischen Reiches in einem echt kritischen und herabwürdigenden Ton beschrieben, der wirklich unangenehm zu hören ist. Solche Darstellungen wirken besonders unangemessen, wenn man bedenkt, dass Woolf selbst eine sehr progressive Haltung in vielen anderen Bereichen einnahm. ⚠️ Fazit: Virginia Woolf gelingt es, ein Bild von Identität zu zeichnen, das viel weniger starr und viel flexibler ist, als wir es oft in der Gesellschaft sehen. Orlando als Charakter ist so viel mehr als nur eine literarische Figur; er:sie wird zu einem Symbol für das stetige Streben nach Selbstfindung und einem Leben jenseits von Normen. Für Fans von Virginia Woolf wahrscheinlich ein Muss, für mich nach "Ein Zimmer für sich allein" erneut die Frage, ob sie und ich einfach keine Besties werden. ⭐⭐⭐

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Orlando

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