Gutscheinbedingungen

**Gültig bis 21.06.2026 auf tolino Accessoires online auf thalia.at und in der Thalia App. Einzelne Artikel können ausgeschlossen sein. Ausgenommen sind tolino stylus schwarz (4016621130282) und weiß (4016621131463). Pro Einkauf einmal einlösbar. Click & Collect nur bei Onlinevorabzahlung möglich. Keine Barauszahlung. Nicht kombinierbar mit anderen Aktionen und Gutscheinen. Nicht gültig für Geschenkkarten, Versandkosten und Services. Nur solange der Vorrat reicht.

Produktbild: Heldenplatz

Heldenplatz

5

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

42517

Erscheinungsdatum

24.10.2012

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

1231 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783518784808

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Verkaufsrang

42517

Erscheinungsdatum

24.10.2012

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

1231 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783518784808

Kundinnen und Kunden meinen

5 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Ein Land ohne Helden

Polar aus Aachen am 02.06.2021

Bewertungsnummer: 569518

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Über die Skandale, die sich um Thomas Bernhards Werk ranken, vergiß man allzu leicht, was für eine wunderbare Sprache, dieser Autor besaß, wie er es verstand, die Abgründe seiner Figuren in ihren Schrullen zu spiegeln. Heldenplatz kommt einem wie ein letztes Aufbegehren vor, in der er seiner Heimat die Stirn bieten wollte. So fragil das Leben Thomas Bernhards auch erscheinen mag, so unnachsichtig sprangen ihm seine Figuren auf der Bühne zur Seite. Die breite Palette von Haß, Gleichgültigkeit und Verblendungen bietet auch dieses Stück. Österreichs Anschluß prägte Bernhards Einstellung zu seinem Land. Die Auswirkungen sah er nie als überwunden an. Das Lachen bleibt einem bei diesem großen Komödianten im Hals stecken. Selbst der Haß zeigt seine lächerlichen Fratzen, wenn er glaubt unter sich zu sein.

Ein Land ohne Helden

Polar aus Aachen am 02.06.2021
Bewertungsnummer: 569518
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Über die Skandale, die sich um Thomas Bernhards Werk ranken, vergiß man allzu leicht, was für eine wunderbare Sprache, dieser Autor besaß, wie er es verstand, die Abgründe seiner Figuren in ihren Schrullen zu spiegeln. Heldenplatz kommt einem wie ein letztes Aufbegehren vor, in der er seiner Heimat die Stirn bieten wollte. So fragil das Leben Thomas Bernhards auch erscheinen mag, so unnachsichtig sprangen ihm seine Figuren auf der Bühne zur Seite. Die breite Palette von Haß, Gleichgültigkeit und Verblendungen bietet auch dieses Stück. Österreichs Anschluß prägte Bernhards Einstellung zu seinem Land. Die Auswirkungen sah er nie als überwunden an. Das Lachen bleibt einem bei diesem großen Komödianten im Hals stecken. Selbst der Haß zeigt seine lächerlichen Fratzen, wenn er glaubt unter sich zu sein.

Hasstirade

Thomas Zörner aus Lentia am 02.06.2021

Bewertungsnummer: 739793

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Thomas Bernhard ist ein Unguter. Dieser Ruf eilt dem österreichischen Literaten meilenweit voraus, immerhin ist sein Schaffen von Skandalen geprägt, und er macht auch nie einen Hehl um seine Abneigung gegenüber seiner Heimat Österreich. Dieser frönt er auch ungeniert in seinem wohl bekanntesten Theaterstück „Heldenplatz“. Das Schlagwort „Nestbeschmutzer“ war schnell etabliert, und haftet Bernhard auch heute noch bei vielen an. „Heldenplatz“ spielt im Wien des Jahres 1988, also exakt 50 Jahre nach dem Anschluss Österreichs an Deutschland. Inzwischen ist die Stadt wieder aufgebaut und der Wohlstand wieder hergestellt. Trotz der guten Aussichten nimmt sich der jüdische Professor Schuster das Leben, und hinterlässt Frau und zwei Töchter. Diese, sowie der Bruder des Verstorbenen, dessen Haushaltsgehilfin und deren Untergebene, erzählen nun von der Figur „Professor Schuster“, und was ihn wohl in den Suizid getrieben hat. Der Anschluss und seine Folgen, bzw. dessen Wirkung, ist sind natürlich noch immer tiefschwarze Flecke in der österreichischen Geschichte, und werden dies auch immer sein, insofern ist es beinahe verständlich, wie hoch die Wellen der Entrüstung über „Heldenplatz“ schlugen. Besonderen Anteil daran hatte unter anderem auch die Kronenzeitung, die Passagen des Textes abdruckte, ohne klar zu machen, dass dies Dialog der Figuren war, und nicht etwa Bernhards Meinung. Hierbei pickte man sich wohl einige der radikalsten Teile des Werkes heraus, derer es nicht wenige gibt. Bernhard lässt an so gut wie nichts ein gutes Haar, seien es die Sozialisten, die Politik im Allgemeinen, die Wiener, die Stadt Wien, Österreich als Ganzes, das Volk, die Kirche, jeder bekommt gnadenlos sein Fett ab. Inwieweit das berechtigt ist, muss natürlich jeder Leser selbst entscheiden, welche Meinung der Autor selbst von all diesen Dingen hatte, lässt sich aus seinem Gesamtwerk schnell extrahieren. Selbst wenn „Heldenplatz“ lediglich 160 Seiten umfasst, so ist es nicht leicht zu lesen, was man von Bernhard ja kennt, was besonders am eigenwilligen Stil liegt. Interpunktion sparte er sich vollkommen, oft ist der Zeileneinzug vermeintlich willkürlich gewählt, und den Gedankensprüngen der Figuren ist nicht immer leicht zu folgen. Hat man es aber schließlich geschafft, so weiß man, dass man gerade etwas große beendet hat, ob man dem Werk nun zustimmt oder nicht, man kann seine Wirkung nicht abstreiten, bis heute.

Hasstirade

Thomas Zörner aus Lentia am 02.06.2021
Bewertungsnummer: 739793
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Thomas Bernhard ist ein Unguter. Dieser Ruf eilt dem österreichischen Literaten meilenweit voraus, immerhin ist sein Schaffen von Skandalen geprägt, und er macht auch nie einen Hehl um seine Abneigung gegenüber seiner Heimat Österreich. Dieser frönt er auch ungeniert in seinem wohl bekanntesten Theaterstück „Heldenplatz“. Das Schlagwort „Nestbeschmutzer“ war schnell etabliert, und haftet Bernhard auch heute noch bei vielen an. „Heldenplatz“ spielt im Wien des Jahres 1988, also exakt 50 Jahre nach dem Anschluss Österreichs an Deutschland. Inzwischen ist die Stadt wieder aufgebaut und der Wohlstand wieder hergestellt. Trotz der guten Aussichten nimmt sich der jüdische Professor Schuster das Leben, und hinterlässt Frau und zwei Töchter. Diese, sowie der Bruder des Verstorbenen, dessen Haushaltsgehilfin und deren Untergebene, erzählen nun von der Figur „Professor Schuster“, und was ihn wohl in den Suizid getrieben hat. Der Anschluss und seine Folgen, bzw. dessen Wirkung, ist sind natürlich noch immer tiefschwarze Flecke in der österreichischen Geschichte, und werden dies auch immer sein, insofern ist es beinahe verständlich, wie hoch die Wellen der Entrüstung über „Heldenplatz“ schlugen. Besonderen Anteil daran hatte unter anderem auch die Kronenzeitung, die Passagen des Textes abdruckte, ohne klar zu machen, dass dies Dialog der Figuren war, und nicht etwa Bernhards Meinung. Hierbei pickte man sich wohl einige der radikalsten Teile des Werkes heraus, derer es nicht wenige gibt. Bernhard lässt an so gut wie nichts ein gutes Haar, seien es die Sozialisten, die Politik im Allgemeinen, die Wiener, die Stadt Wien, Österreich als Ganzes, das Volk, die Kirche, jeder bekommt gnadenlos sein Fett ab. Inwieweit das berechtigt ist, muss natürlich jeder Leser selbst entscheiden, welche Meinung der Autor selbst von all diesen Dingen hatte, lässt sich aus seinem Gesamtwerk schnell extrahieren. Selbst wenn „Heldenplatz“ lediglich 160 Seiten umfasst, so ist es nicht leicht zu lesen, was man von Bernhard ja kennt, was besonders am eigenwilligen Stil liegt. Interpunktion sparte er sich vollkommen, oft ist der Zeileneinzug vermeintlich willkürlich gewählt, und den Gedankensprüngen der Figuren ist nicht immer leicht zu folgen. Hat man es aber schließlich geschafft, so weiß man, dass man gerade etwas große beendet hat, ob man dem Werk nun zustimmt oder nicht, man kann seine Wirkung nicht abstreiten, bis heute.

Kundinnen und Kunden meinen

Heldenplatz

von Thomas Bernhard

0 Bewertungen filtern

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Heldenplatz