Arnes Nachlaß von Sigfried Lenz, ein Adoleszenzroman?
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
25.07.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
60
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,5 cm
Gewicht
101 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-44695-8
ein Überblick des Romans "Arnes Nachlaß" von Siegfried Lenz entworfen und den anderen
Seminarteilnehmern/innen in einer knappen Präsentation vorgestellt. Da in der viel zu kurzen
Zeit eine ausreichende Analyse nicht ansatzweise auszuarbeiten war, möchte ich dies mit
meiner hier vorliegenden Hausarbeit nachholen.
In der nun folgenden Auseinandersetzung mit dem Roman soll der Frage nachgegangen
werden, ob es sich bei "Arnes Nachlaß" um einen, den gattungsspezifischen Eigenschaften
entsprechenden, Adoleszenzroman handelt.
Dabei versteht es sich, dass vor der Analyse des Romans eine Klärung der Begrifflichkeiten
unumgänglich erscheint. Der Begriff Adoleszenz umschreibt die Lebensphase, in der der Wandel vom Kind zum
Erwachsenen vonstatten geht. Hiermit sind nicht nur körperliche Veränderungen gemeint wie
die sexuelle Reifung, sondern die Gesamtheit aller physiologischen, psychologischen und
soziologischen Prozesse.
So ist die Dauer der Adoleszenz weit ausgeprägter als die der Pubertät, welche allein für die
körperliche Reifung steht. Ab ca. dem 11. Lebensjahr beginnt die adoleszente Entwicklung
und kann sich in der Regel bis ins zweite Lebensjahrzehnt hinziehen. Durch die Veränderung
soziologischer Strukturen in der heutigen Gesellschaft kann die Zeitspanne der Adoleszenz
allerdings noch weiter gefasst werden. Gerade der Einstieg ins Berufsleben, und die damit
verbundene finanzielle Unabhängigkeit, hat sich in den letzten Jahrzehnten um einige Jahre
verzögert. Aufgrund länger andauernder Studiengänge oder einer anhaltenden
Orientierungslosigkeit in Bezug auf den gewünschten "Traumberuf" ist es möglich, dass ein
Eintritt in das Berufsleben erst ab Ende zwanzig oder mit Anfang dreißig erfolgt. Dieser
verlängerte letzte Abschnitt erhielt im Laufe der Zeit die Bezeichnung "Postadoleszenz", da
die meisten Prozesse zum erreichen des Erwachsenenstatus schon lange durchlaufen worden
sind und nur noch einige wenige Aspekte die Vollendung dieses Prozesses blockieren. [...]
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