Schnittstellen: buddhistische Begegnungen mit Schamanismus und westlicher Kultur Festschrift für Armin Gottmann zum 70. Geburtstag
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.06.2013
Abbildungen
31
Herausgeber
Volker ZotzVerlag
KairosSeitenzahl
184
Maße (L/B/H)
22/15,5/1,2 cm
Gewicht
302 g
Farbe
Seidengrau
Sprache
Deutsch
ISBN
978-2-919771-04-2
In seiner Einführung zu den von acht Fachautoren verfassten Beiträgen schreibt der Herausgeber: „Im Sinn von Grenzflächen, die zugleich Orte des Kommunizierens sind, soll der Titel Schnittstellen verstanden werden. Es geht um Interaktionsprozesse eines als Bewegung aufgefassten Buddhismus mit anderen Sphären, um Befruchtungen und Einwirkungen. Dabei konzentriert sich der vorliegende Band exemplarisch auf buddhistische Begegnungen mit dem Schamanismus und der westlichen Kultur.“
Der niederländische Psychologe und Indologe Robert Janssen widmet seinen Beitrag inhaltlichen und historischen Beziehungen von Schamanismus, Yoga und Buddhismus. Die Wiener Ethnologin Veronica Futterknecht beleuchtet auf Grundlage ihrer Feldforschungen die Situation in Burma, wo der Geisterglaube und die Alchemie eng mit dem Buddhismus verknüpft sind. Mit der Wirkung des Orakelkults auf europäische Reisende in Tibet beschäftigt sich die österreichische Kultur- und Sozialanthropologin Birgit Zotz. Der japanische Literaturwissenschaftler Yukio Kotani denkt über westliche Interpretationen der buddhistisch inspirierten Lyrik seines Landes nach, wobei er vom Vergleich der Dichter Bashô und Goethe ausgeht. Das Problem der Authentizität im Hinblick auf die europäische Rezeption des Buddhismus reflektiert der Ethnologe und Schriftsteller Heinz Pusitz. Der Anglist Karl Neumann untersucht die Bedeutung buddhistischer Lehren im Werk des amerikanischen Literaten Jack Kerouac. Mit den Anfängen des Interesses für den Vajrayâna-Buddhismus in Europa befasst sich ein historischer Beitrag von Volker Zotz.
Der Herausgeber nennt Armin Gottmann, dem das Buch gewidmet ist, einleitend einen „Grenzgänger zwischen Indien und Europa, dem Buddhismus und abendländischer Kultur, der Medizin westlicher Tradition und klassischen Heilweisen des Yoga.“ Mit der Biografie Armin Gottmanns, der seit 1999 das von Lama Anagarika Govinda gegründete Arya Maitreya Mandala leitet, beschäftigt sich ein Beitrag von Birgit Zotz. Eine kommentierte Bibliografie seiner Arbeiten steuerte die Indologin und Kunsthistorikerin Renate Huf zu dem Buch bei.
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