Produktbild: Versuch über den Pilznarren

Versuch über den Pilznarren Eine Geschichte für sich

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.09.2013

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

217

Maße (L/B/H)

20,5/12,8/2,4 cm

Gewicht

354 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-42383-7

Beschreibung

Rezension

»Abermals schreibt er mit so leichter wie sicherer Hand, in der Abgeschiedenheit, mit Bleistift, in bisweilen endlos langen, mäandrierenden, aber gleichwohl vollkommen klaren und anmutigen Sätzen von betörender Musikalität. So kann nur er schreiben, und er wird immer noch kühner.« ("NZZ am Sonntag")
»Am besten wird sein, Sie suchen sich ein stilles Fleckchen Erde. Flüstern Sie sich diesen Text vor, leise, langsam! Nur den poetisch Unmusikalischen, auch den Humorlosen, wird dabei entgehen, wie herrlich versponnen und verhuscht er ist, wie komisch, wie zart.« ("Frankfurter Rundschau")
»Ein kleines Buch nur, aber ein Muss für jeden Handke-Fan und Pilzliebhaber.« ("FOCUS")
»Man kann sie [die Pilze] nicht sammeln, nicht so jedenfalls, wie es Pilzbücher lehren. Der Versuch über den Pilznarren ist viel eher ein Leitfaden durch Peter Handkes Werk.« ("WELT AM SONNTAG")
»Wer sich Peter Handkes Versuche so erschließt, wie sein Pilznarr sich bewegt, wird sich einer ›Sache‹ konfrontiert sehen, die ganz und gar etwas Weltbewegendes an oder in sich hat.« ("WDR")
»Unspektakulärer und schöner hat Peter Handke sich noch nie gespalten.« ("der Freitag")

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.09.2013

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

217

Maße (L/B/H)

20,5/12,8/2,4 cm

Gewicht

354 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-42383-7

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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Mit seinem neuen Buch…

MaWiOr aus Halle am 01.10.2013

Bewertungsnummer: 2702946

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit seinem neuen Buch „Versuch über den Pilznarren“ beendete Peter Handke seine großartige Versuchsreihe, die damit auf fünf Titel angewachsen ist: „Versuch über die Müdigkeit“ (1989), „Versuch über die Jukebox“ (1990), „Versuch über den geglückten Tag. Ein Wintertagtraum“ (1991), „Versuch über den Stillen Ort“ (2012). In „Versuch über den Pilznarren“ erzählt Handke von einem Anwalt, der zum „Pilzforscher“ wird. Der Autor nennt ihn einen "verschollener Freund", manchmal einen "Dorffreund" oder "Waldfreund". Bereits in den Nachkriegsjahren hat dieser als Kind Pilze gesammelt und sie zur örtlichen Sammelstelle gebracht, um sich so das Taschengeld aufzubessern. Später wurde aus dem Junge ein Anwalt, der Kriegsverbrecher an Internationalen Strafgerichtshöfen verteidigt. Aber noch immer zieht es ihn in den Wald, hier sucht er Ruhe, um dort in vollkommener Stille seine Verteidigungsplädoyers zu verfassen. Doch das „In-die-Pilze-Gehen" wird für den Anwalt immer mehr zur Sucht. Die Welt da draußen außerhalb des grünen Waldes wird für ihn zunehmend zu einem Kriegsschauplatz. Seine Frau hat ihn verlassen, die Freunde wenden sich von ihm ab. Auch in seiner Berufskarriere geht es bergab. Nur die Pilze bleiben ihm: „Was habe ich doch für Glück gehabt, mein Leben lang! Und wie habe ich mich immer wieder getäuscht, einmal bitter, dann schön. Sich schöntäuschen!“ Wie viele seiner Bücher, besitzt auch „Versuch über den Pilznarren“ zahlreiche autobiografische Bezüge. So ist Handke selbst passionierter Pilzsammler, hat ebenfalls die Mutter verloren und Jura studiert. Wie sein Pilznarr hat er sich seit Jahren von der Gesellschaft, vom Kunstbetrieb zurückgezogen. So sind die knapp 220 Seiten nicht nur eine Betrachtung über Steinpilze und Eierschwammerln, sondern sie sind der Versuch einer Rückschau auf das eigene Leben und das eigene Werk. Mit einem leichten, fast schwebenden Erzählstil lässt der 70jährige Handke den Leser an dieser Selbstbetrachtung teilhaben.

Mit seinem neuen Buch…

MaWiOr aus Halle am 01.10.2013
Bewertungsnummer: 2702946
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit seinem neuen Buch „Versuch über den Pilznarren“ beendete Peter Handke seine großartige Versuchsreihe, die damit auf fünf Titel angewachsen ist: „Versuch über die Müdigkeit“ (1989), „Versuch über die Jukebox“ (1990), „Versuch über den geglückten Tag. Ein Wintertagtraum“ (1991), „Versuch über den Stillen Ort“ (2012). In „Versuch über den Pilznarren“ erzählt Handke von einem Anwalt, der zum „Pilzforscher“ wird. Der Autor nennt ihn einen "verschollener Freund", manchmal einen "Dorffreund" oder "Waldfreund". Bereits in den Nachkriegsjahren hat dieser als Kind Pilze gesammelt und sie zur örtlichen Sammelstelle gebracht, um sich so das Taschengeld aufzubessern. Später wurde aus dem Junge ein Anwalt, der Kriegsverbrecher an Internationalen Strafgerichtshöfen verteidigt. Aber noch immer zieht es ihn in den Wald, hier sucht er Ruhe, um dort in vollkommener Stille seine Verteidigungsplädoyers zu verfassen. Doch das „In-die-Pilze-Gehen" wird für den Anwalt immer mehr zur Sucht. Die Welt da draußen außerhalb des grünen Waldes wird für ihn zunehmend zu einem Kriegsschauplatz. Seine Frau hat ihn verlassen, die Freunde wenden sich von ihm ab. Auch in seiner Berufskarriere geht es bergab. Nur die Pilze bleiben ihm: „Was habe ich doch für Glück gehabt, mein Leben lang! Und wie habe ich mich immer wieder getäuscht, einmal bitter, dann schön. Sich schöntäuschen!“ Wie viele seiner Bücher, besitzt auch „Versuch über den Pilznarren“ zahlreiche autobiografische Bezüge. So ist Handke selbst passionierter Pilzsammler, hat ebenfalls die Mutter verloren und Jura studiert. Wie sein Pilznarr hat er sich seit Jahren von der Gesellschaft, vom Kunstbetrieb zurückgezogen. So sind die knapp 220 Seiten nicht nur eine Betrachtung über Steinpilze und Eierschwammerln, sondern sie sind der Versuch einer Rückschau auf das eigene Leben und das eigene Werk. Mit einem leichten, fast schwebenden Erzählstil lässt der 70jährige Handke den Leser an dieser Selbstbetrachtung teilhaben.

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Versuch über den Pilznarren

von Peter Handke

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