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In wessen Namen? Internationale Gerichte in Zeiten globalen Regierens

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.01.2014

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

383

Maße (L/B/H)

17,7/10,8/2,2 cm

Gewicht

234 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-29688-2

Beschreibung

Rezension

»Von Bogdandy und Venzke gelingt es, einen verständlichen Ton anzuschlagen, der den Lesern direkt die Auswirkungen auf ihr eigenes Leben zeigt.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»In der Demokratie der Weltgesellschaft klafft heute eine Lücke, und die füllt nun die völkerrechtliche Studie In wessen Namen? , die mit seltener analytischer Klarheit zur Theorie des globalen Regierens beiträgt. ... Dank dieser Arbeit wird jetzt auch für juristische Laien kosmopolitisches Neuland bewohnbar.« ("DIE ZEIT")
»Alles in allem ist den Autoren eine durchweg überzeugende und vielfach zum Nachdenken anregende Studie gelungen, die eine breite Leserschaft – auch jenseits der rechtswissenschaftlichen Fachöffentlichkeit – verdient.« ("Archiv des Völkerrechts")
» ... mit der Problematisierung der öffentlichen Gewalt internationaler Gerichte und der Beschreibung der Leigitimationsherausforderung leisten Bodandy und Venzke mit transparenter Argumentation einen grundlegenden Beitrag zu einer wichtigen Debatte, die mitnichten auf die juristische Disziplin beschränkt sein sollte.« ("zeitschrift für menschenrechte")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.01.2014

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

383

Maße (L/B/H)

17,7/10,8/2,2 cm

Gewicht

234 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-29688-2

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE
info@suhrkamp.de

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  • Programm

    A. Problemaufriss

    B. Neue Grundbegriffe für internationale Gerichte

    1. Multifunktionalität

    2. Ausübung öffentlicher Gewalt

    3. Demokratie

    C. Drei Einwände und Erwiderungen

    1. De lege lata oder de lege ferenda?

    2. Ein allzu pauschaler Gerichtsbegriff?

    3. Eurozentrismus?

    Grundverständnisse internationaler Gerichtsbarkeit

    A. Gerichte als Instrumente der Streitbeilegung

    1. Internationale Gerichte in einer staatenzentrierten Weltordnung

    2. Der Internationale Gerichtshof unter dem Ancien Régime

    3. Der Ständige Schiedshof und das Iran-United States Claims Tribunal

    B. Gerichte als Organe der wertbasierten internationalen Gemeinschaft

    1. Internationale Gerichte als Hoffnungsträger der Menschheit

    2. Die andere Seite des IGH

    3. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte

    4. Internationale Strafgerichtshöfe

    5. Der Internationale Seegerichtshof

    C. Gerichte als Institutionen globaler Rechtsregime

    1. Internationale Gerichte für eine vernetzte Welt

    2. Das Streitbeilegungsgremium der WTO

    3. Investitionsschiedsgerichtsbarkeit im Rahmen des ICSID

    D. Vom Paradigma der Global Governance zum demokratieorientierten Grundverständnis

    Das demokratieorientierte Grundverständnis

    A. Die öffentliche Gewalt internationaler Gerichte

    1. Die Unvermeidlichkeit richterlicher Rechtserzeugung

    2. Die Ausübung internationaler öffentlicher Gewalt

    B. Spezifische Legitimationsprobleme internationaler Rechtsprechung

    1. Zentralisierte Judikative bei dezentraler Legislative

    2. Potenzial und Gefahren des konstitutionalistischen Arguments

    3. Fragmentierung und demokratische Allgemeinheit

    C. Ein Demokratiebegriff für internationale Gerichte

    1. Problemstellung und Ansatz

    2. Grundelemente

    3. Die Rolle repräsentativer Institutionen

    4. Grundlagen gerichtsgenerierter demokratischer Legitimation

    Wege demokratischer Legitimation

    A. Die Richter

    1. Das Anforderungsprofil: eine demokratieorientierte Rekonstruktion

    2. Das Nominierungs- und Wahlverfahren: demokratietheoretisch betrachtet

    3. Das demokratische Forum

    B. Das Verfahren

    1. Öffentlichkeit und Transparenz

    2. Intervention Dritter und Amicus-curiae-Eingaben

    3. Die Einrichtung eines Rechtsmittels

    C. Die Entscheidung

    1. Gründe und Grenzen

    2. Gerichtliche Interaktion als demokratische Kontrolle

    3. Einbettung in politische Prozesse

    In wessen Namen?

    A. Gerichte als Akteure globalen Regierens

    B. In wessen Namen also?

    C. Ausblick