Produktbild: Todeswalzer
Band 4

Todeswalzer Ein Roman aus dem alten Wien

Aus der Reihe Inspector Nechyba
6

15,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

10539

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.08.2013

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

278

Maße (L/B/H)

20/12,1/2,5 cm

Gewicht

317 g

Auflage

8. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-1467-1

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

10539

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.08.2013

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

278

Maße (L/B/H)

20/12,1/2,5 cm

Gewicht

317 g

Auflage

8. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-1467-1

Herstelleradresse

Gmeiner
Im Ehnried 5
88605 Meßkirch
DE
info@gmeiner-verlag.de

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Ein neuer Fall für Inspector Nechyba

Bewertung aus Lengwil-Oberhofen am 01.11.2013

Bewertungsnummer: 826557

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wir schreiben das Jahr 1914. Inspector Nechyba ist zur Kur in die Steiermark gefahren. Dort erhält er vom Polizeipräsidenten persönlich die Anweisung so rasch als möglich nach Wien zurückzukehren. Zwei Tage davor wurde der österreichische Thronfolger ermordet. Zur gleichen Zeit wurde der Sohn eines Hofrates mit zahlreichen Stichen erstochen. Das Opfer war ein erfolgloser Schauspieler und Frauenheld, der gerne seine Freundinnen zum Anschaffen schickte. Damit hatte er sich Feinde im „Milieu“ geschaffen. Beim Ermitteln trifft Nechyba auf den Zuhälter Zygmunt Karminsky, genannt der „Guade". Er teilt dem Inspector mit, dass er mit der ganzen Sache nichts zu tun habe. Nach einigen Tagen geschieht ein weiterer Mord an einer jungen Frau. Der „Guade“ erklärt dem Ermittler, wen er in Verdacht hat. Diesen vierten Teil habe ich mit Spannung erwartet. Meine Erwartungen wurden erfüllt. Ich habe mich bis jetzt nur sehr oberflächlich mit dem Beginn des Ersten Weltkrieges befasst. In diesem Buch wurde mir einiges darüber erzählt. Wie die jungen Männer nur eins im Sinn hatten, in den Krieg zu ziehen. Sie machten sich gar keine Gedanken, dass sie sterben könnten. Ich fand das sehr blauäugig. Mir gefällt an diesem Roman, wie die wienerischen Ausdrücke vertreten sind und in der Fusszeile die Übersetzung steht. Den Schreibstil fand ich sehr flüssig und bis zum Schluss hatte ich keine Ahnung, wer der Täter sein könnte. Auf alle Fälle werde ich weitere Werke dieses Autors lesen.

Ein neuer Fall für Inspector Nechyba

Bewertung aus Lengwil-Oberhofen am 01.11.2013
Bewertungsnummer: 826557
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wir schreiben das Jahr 1914. Inspector Nechyba ist zur Kur in die Steiermark gefahren. Dort erhält er vom Polizeipräsidenten persönlich die Anweisung so rasch als möglich nach Wien zurückzukehren. Zwei Tage davor wurde der österreichische Thronfolger ermordet. Zur gleichen Zeit wurde der Sohn eines Hofrates mit zahlreichen Stichen erstochen. Das Opfer war ein erfolgloser Schauspieler und Frauenheld, der gerne seine Freundinnen zum Anschaffen schickte. Damit hatte er sich Feinde im „Milieu“ geschaffen. Beim Ermitteln trifft Nechyba auf den Zuhälter Zygmunt Karminsky, genannt der „Guade". Er teilt dem Inspector mit, dass er mit der ganzen Sache nichts zu tun habe. Nach einigen Tagen geschieht ein weiterer Mord an einer jungen Frau. Der „Guade“ erklärt dem Ermittler, wen er in Verdacht hat. Diesen vierten Teil habe ich mit Spannung erwartet. Meine Erwartungen wurden erfüllt. Ich habe mich bis jetzt nur sehr oberflächlich mit dem Beginn des Ersten Weltkrieges befasst. In diesem Buch wurde mir einiges darüber erzählt. Wie die jungen Männer nur eins im Sinn hatten, in den Krieg zu ziehen. Sie machten sich gar keine Gedanken, dass sie sterben könnten. Ich fand das sehr blauäugig. Mir gefällt an diesem Roman, wie die wienerischen Ausdrücke vertreten sind und in der Fusszeile die Übersetzung steht. Den Schreibstil fand ich sehr flüssig und bis zum Schluss hatte ich keine Ahnung, wer der Täter sein könnte. Auf alle Fälle werde ich weitere Werke dieses Autors lesen.

Dreivierteltakt des Todes.

Brilli aus Hagen am 25.09.2013

Bewertungsnummer: 823085

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Recht gut sein läßt sich's der Wiener Inspektor Josef Maria Nechyba während seiner Kur im steirischen Gleichenberg. In "Wellers Gasthof" zu sitzen, eine Portion dünn geschnittenen Schweinsbraten, oder Haussulz mit Zwiebel und Kürbiskernöl zu essen, ein Krügerl Bier und einen Vogelbeerschnaps dazu zu trinken, ist schon ein Hochgenuss. Nur seine Virginier Zigarren fehlen ihm - und natürlich seine geliebte Frau Aurelia. Ansonsten scheint die Welt in Ordnung - nur ist vor zwei Tagen der österreichische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand in Sarajewo einem serbischen Attentäter zum Opfer gefallen. Das beunruhigt ihn doch, weil das patriotische Volk nach Vergeltung schreit und er mit weitgreifenden Folgen rechnet. Dass ein Telegramm des Polizeipräsidenten, der um seinen Anruf bittet, erst einmal Folgen für ihn selbst haben würde, weiß er vor diesem Telefonat noch nicht. In Wien ist der junge fesche Alphonse Schmerda, seines Zeichens erfolgloser Schauspieler mit erfolgreicher Damenausbeute in seiner Dachgeschoßwohnung durch zahllose Stiche in den Rücken ermordet worden, und da er der Sohn des angesehenen Hofrats ist, betraut das Innenministerium Nechyba mit den Ermittlungen. Seine Recherchen führen ihn direkt ins "Milieu" in der Leopoldstadt, in das Revier des Zygmunt Karminsky, eines Zuhälters, dessen Einfluss groß und dessen Ruf facettenreich ist. Seine Feinde erfahren seine uneingeschränkte Brutalität, diejenigen jedoch, denen er gnädig gesonnen ist, nennen ihn "den Guaden" - na, ja, so "guad" wie so ein "Strizzi" halt sein kann in der Wiener Unterwelt, wo man kein "Vater unser" übrig hat, wenn's den einen oder anderen auf Nimmerwiederseh'n erwischt. Trotzdem versucht der Inspektor mit Hilfe seines zwielichtigen Gegenspielers Licht in den mysteriösen Mordfall zu bringen. Doch während er noch mit der komplizierten Aufklärung beschäftigt ist, geschieht in der vom Hass auf die Serben und vom Kriegsgeschrei beunruhigten österreichischen Metropole ein weiterer brutaler Mord und als Nechyba sich auf die Suche nach einem gefährlichen Serientäter macht, wird die Welt in blutiger Parallelität von der Welle des ersten Weltkrieges erfasst. Die Mordgeschichte des Autors Gerhard Loibelsberger spielt im Jahr 1914 in der österreichischen Metropole, zu einem Zeitpunkt, wo die Welt erschüttert ist vom Tod des Erzherzogs Franz Ferdinand und die dem Thron treu ergebenen Bürger nach Krieg und Vergeltung schreien. Er lässt seine spannende Kriminalstory vor diesem geschichtlich bedeutsamem Hintergrund ablaufen, eingebunden in eine interessante Milieustudie, die mit vielen typischen Wiener Ausdrücken untermalt ist und daher ungemein authentisch wirkt. Natürlich hat er - eingedenk des Lesers Unkenntnis - ausreichend Fußnoten angefügt, sodass dem Verständnis der deftigen Sprache nichts im Wege steht. Der Kommissar Joseph Maria Nechyba ist eine starke Persönlichkeit mit Ecken und Kanten, einer glücklichen Ehe und einer Vorliebe für landestypische Gerichte, die er sich genussvoll und ausführlich zu Gemüte führt. Seine Ermittlungsmethoden sind ausgefallen, nicht zimperlich und erfolgreich. Loibelsberger zeichnet hier einen Charakter, den der Leser so schnell nicht vergessen wird - ebenso wenig wie die ihn umgebenden typvollen Protagonisten. Dynamik und Lokalkolorit machen solche Wiener Impressionen zu einer besonderen "Krimi-Delikatesse". Mit diesem Buch hat mir ein ausgefallener, markanter, rundherum wienerischer Kriminalroman, dem ich gerne alle Sterne serviere, ein ungetrübtes Lesevergnügen bereitet.

Dreivierteltakt des Todes.

Brilli aus Hagen am 25.09.2013
Bewertungsnummer: 823085
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Recht gut sein läßt sich's der Wiener Inspektor Josef Maria Nechyba während seiner Kur im steirischen Gleichenberg. In "Wellers Gasthof" zu sitzen, eine Portion dünn geschnittenen Schweinsbraten, oder Haussulz mit Zwiebel und Kürbiskernöl zu essen, ein Krügerl Bier und einen Vogelbeerschnaps dazu zu trinken, ist schon ein Hochgenuss. Nur seine Virginier Zigarren fehlen ihm - und natürlich seine geliebte Frau Aurelia. Ansonsten scheint die Welt in Ordnung - nur ist vor zwei Tagen der österreichische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand in Sarajewo einem serbischen Attentäter zum Opfer gefallen. Das beunruhigt ihn doch, weil das patriotische Volk nach Vergeltung schreit und er mit weitgreifenden Folgen rechnet. Dass ein Telegramm des Polizeipräsidenten, der um seinen Anruf bittet, erst einmal Folgen für ihn selbst haben würde, weiß er vor diesem Telefonat noch nicht. In Wien ist der junge fesche Alphonse Schmerda, seines Zeichens erfolgloser Schauspieler mit erfolgreicher Damenausbeute in seiner Dachgeschoßwohnung durch zahllose Stiche in den Rücken ermordet worden, und da er der Sohn des angesehenen Hofrats ist, betraut das Innenministerium Nechyba mit den Ermittlungen. Seine Recherchen führen ihn direkt ins "Milieu" in der Leopoldstadt, in das Revier des Zygmunt Karminsky, eines Zuhälters, dessen Einfluss groß und dessen Ruf facettenreich ist. Seine Feinde erfahren seine uneingeschränkte Brutalität, diejenigen jedoch, denen er gnädig gesonnen ist, nennen ihn "den Guaden" - na, ja, so "guad" wie so ein "Strizzi" halt sein kann in der Wiener Unterwelt, wo man kein "Vater unser" übrig hat, wenn's den einen oder anderen auf Nimmerwiederseh'n erwischt. Trotzdem versucht der Inspektor mit Hilfe seines zwielichtigen Gegenspielers Licht in den mysteriösen Mordfall zu bringen. Doch während er noch mit der komplizierten Aufklärung beschäftigt ist, geschieht in der vom Hass auf die Serben und vom Kriegsgeschrei beunruhigten österreichischen Metropole ein weiterer brutaler Mord und als Nechyba sich auf die Suche nach einem gefährlichen Serientäter macht, wird die Welt in blutiger Parallelität von der Welle des ersten Weltkrieges erfasst. Die Mordgeschichte des Autors Gerhard Loibelsberger spielt im Jahr 1914 in der österreichischen Metropole, zu einem Zeitpunkt, wo die Welt erschüttert ist vom Tod des Erzherzogs Franz Ferdinand und die dem Thron treu ergebenen Bürger nach Krieg und Vergeltung schreien. Er lässt seine spannende Kriminalstory vor diesem geschichtlich bedeutsamem Hintergrund ablaufen, eingebunden in eine interessante Milieustudie, die mit vielen typischen Wiener Ausdrücken untermalt ist und daher ungemein authentisch wirkt. Natürlich hat er - eingedenk des Lesers Unkenntnis - ausreichend Fußnoten angefügt, sodass dem Verständnis der deftigen Sprache nichts im Wege steht. Der Kommissar Joseph Maria Nechyba ist eine starke Persönlichkeit mit Ecken und Kanten, einer glücklichen Ehe und einer Vorliebe für landestypische Gerichte, die er sich genussvoll und ausführlich zu Gemüte führt. Seine Ermittlungsmethoden sind ausgefallen, nicht zimperlich und erfolgreich. Loibelsberger zeichnet hier einen Charakter, den der Leser so schnell nicht vergessen wird - ebenso wenig wie die ihn umgebenden typvollen Protagonisten. Dynamik und Lokalkolorit machen solche Wiener Impressionen zu einer besonderen "Krimi-Delikatesse". Mit diesem Buch hat mir ein ausgefallener, markanter, rundherum wienerischer Kriminalroman, dem ich gerne alle Sterne serviere, ein ungetrübtes Lesevergnügen bereitet.

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Todeswalzer

von Gerhard Loibelsberger

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