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Band 161

Urfaust

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

49564

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.09.2013

Verlag

Anaconda

Seitenzahl

80

Maße (L/B/H)

19,5/13,1/1,2 cm

Gewicht

155 g

Farbe

Anthrazit / Apricot

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7306-0051-1

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

49564

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.09.2013

Verlag

Anaconda

Seitenzahl

80

Maße (L/B/H)

19,5/13,1/1,2 cm

Gewicht

155 g

Farbe

Anthrazit / Apricot

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7306-0051-1

Herstelleradresse

Anaconda Verlag
Unter Kirschen 1A
50827 Köln
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Das Drama „Urfaust“, das…

MaWiOr aus Halle am 15.07.2022

Bewertungsnummer: 2775189

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Drama „Urfaust“, das Johann Wolfgang Goethe um 1775 verfasst hat, ist der Epoche des „Sturm und Drang“ zuzuordnen. Es sind 22 Szenen in lockerer Folge und der Text besteht größtenteils aus Knittelversen und teils aus Prosa – meist in einer derben Sprache. Auslöser für die stoffliche Bearbeitung war die Verurteilung und Hinrichtung der Frankfurter Magd und Kindesmörderin Susanna Margaretha Brandt, deren Gerichtsprozess Goethe verfolgt haben muss, wie die nach seinem Tod bei ihm gefundenen Kopien von Prozessakten zeigen. Die „Gretchen-Tragödie“ ist auch das zentrale Motiv des Dramas, dessen Ausarbeitung sehr skizzenhaft ist. Das Manuskript war von Goethe vernichtet worden, weil er wohl annahm, dass die Weimarer Bildungsbürger seiner Zeit mit dem Stück ihre Probleme gehabt hätten. Es wurde jedoch in einer einzigen Abschrift des Weimarer Hoffräuleins Luise von Göchhausen überliefert. Allerdings tauchte das Exemplar erst 50 Jahre nach dem Tod seines Verfassers auf und wurde erstmals 1887 durch den deutschen Literaturwissenschaftler Erich Schmidt (1853-1913) veröffentlicht. Und erst am 8. Mai 1918 konnte der „Urfaust" in Frankfurt/M. uraufgeführt werden. In der Neuzeit wurden die Inszenierungen von Bertolt Brecht (1952/53) und Friedrich Dürrenmatt (1970) bekannt. Die Zweitausendeins-Ausgabe folgt wort- und zeichengetreu dem von Erich Schmidt herausgegebenen wort- und zeichengetreuen Abdruck der von Luise von Göchhausen angefertigten Abschrift. Die kongenialen Illustrationen von F.W. Bernstein werden dieser ersten und rigorosen Faust-Fassung gerecht. In seinem Vorwort betont der Publizist Jürgen Roth (1945-2017): „Falls Sie keinen Bock haben, die ursprüngliche Geschichte des „Uebermenschen“ Faust zu lesen, dann schauen Sie sich halt bloß F.W. Bernsteins Zeichnungen an.“ Wahrlich, „es ist ein gros Ergözzen.“ (Wagner zu Faust). Bleibt nur noch zu erwähnen, dass die Ausgabe sehr ansprechend daherkommt: mit festem Leineneinband und Lesebändchen.

Das Drama „Urfaust“, das…

MaWiOr aus Halle am 15.07.2022
Bewertungsnummer: 2775189
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Drama „Urfaust“, das Johann Wolfgang Goethe um 1775 verfasst hat, ist der Epoche des „Sturm und Drang“ zuzuordnen. Es sind 22 Szenen in lockerer Folge und der Text besteht größtenteils aus Knittelversen und teils aus Prosa – meist in einer derben Sprache. Auslöser für die stoffliche Bearbeitung war die Verurteilung und Hinrichtung der Frankfurter Magd und Kindesmörderin Susanna Margaretha Brandt, deren Gerichtsprozess Goethe verfolgt haben muss, wie die nach seinem Tod bei ihm gefundenen Kopien von Prozessakten zeigen. Die „Gretchen-Tragödie“ ist auch das zentrale Motiv des Dramas, dessen Ausarbeitung sehr skizzenhaft ist. Das Manuskript war von Goethe vernichtet worden, weil er wohl annahm, dass die Weimarer Bildungsbürger seiner Zeit mit dem Stück ihre Probleme gehabt hätten. Es wurde jedoch in einer einzigen Abschrift des Weimarer Hoffräuleins Luise von Göchhausen überliefert. Allerdings tauchte das Exemplar erst 50 Jahre nach dem Tod seines Verfassers auf und wurde erstmals 1887 durch den deutschen Literaturwissenschaftler Erich Schmidt (1853-1913) veröffentlicht. Und erst am 8. Mai 1918 konnte der „Urfaust" in Frankfurt/M. uraufgeführt werden. In der Neuzeit wurden die Inszenierungen von Bertolt Brecht (1952/53) und Friedrich Dürrenmatt (1970) bekannt. Die Zweitausendeins-Ausgabe folgt wort- und zeichengetreu dem von Erich Schmidt herausgegebenen wort- und zeichengetreuen Abdruck der von Luise von Göchhausen angefertigten Abschrift. Die kongenialen Illustrationen von F.W. Bernstein werden dieser ersten und rigorosen Faust-Fassung gerecht. In seinem Vorwort betont der Publizist Jürgen Roth (1945-2017): „Falls Sie keinen Bock haben, die ursprüngliche Geschichte des „Uebermenschen“ Faust zu lesen, dann schauen Sie sich halt bloß F.W. Bernsteins Zeichnungen an.“ Wahrlich, „es ist ein gros Ergözzen.“ (Wagner zu Faust). Bleibt nur noch zu erwähnen, dass die Ausgabe sehr ansprechend daherkommt: mit festem Leineneinband und Lesebändchen.

Urfaust

Bewertung am 01.06.2021

Bewertungsnummer: 1333658

Bewertet: Schulbuch (Geheftet)

Faust in seinem Ursprung. Eine interessante Veränderung hin zu Faust 1. Daher sehr empfehlenswert für Leser, die sich für Goethe und sein bekanntestes Werk interessieren.

Urfaust

Bewertung am 01.06.2021
Bewertungsnummer: 1333658
Bewertet: Schulbuch (Geheftet)

Faust in seinem Ursprung. Eine interessante Veränderung hin zu Faust 1. Daher sehr empfehlenswert für Leser, die sich für Goethe und sein bekanntestes Werk interessieren.

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Goethes Urfaust.

von Johann Wolfgang von Goethe

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