• 3096 Tage - Die wahre Geschichte der Natascha Kampusch
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3096 Tage - Die wahre Geschichte der Natascha Kampusch

Film (DVD)

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RezensionBild

Das Bild (2,35:1; anamorph) der DVD zeigt einige Schwächen. Die Schärfe ist gerade mal gut bis mäßig und lässt einige Details vermissen bzw. lässt Einstellungen weich aussehen. Der Kontrast ist weitgehend ausgewogen, nur gelegentlich werden Details in dunklen Flächen verschluckt. Die Farben wurden bearbeitet und bieten fast durchweg eine desaturierte Farbpalette, die zumeist kühl und blass daherkommt und dem Film seinen kalten und düsteren Look gibt. Größtes Problem der DVD ist aber die Kompression, die immer wieder durch Unruhen und Blockbildung auf sich aufmerksam macht.

Details

Medium

DVD

Anzahl

1

FSK

Freigegeben ab 16 Jahren

Studio

Constantin Film AG

Genre

Drama

Spieldauer

106 Minuten

Originaltitel

3096

Sprache

Deutsch, Englisch

RezensionBild

RezensionBonus

Die Extras bestehen aus einem Blick hinter die Kulissen (ca. 6 min), sieben Interviews (ca. 27 min), einem Premierenclip (ca. 4 min), Einblicke in „3096“ – Teil 1 (ca. 6 min), Einblicke in „3096“ – Teil 2 (ca. 7 min) sowie zwei Trailern (es ist der gleiche, aber wahlweise in Deutsch oder Englisch).

Die Extras liegen zum Teil in Englisch mit optionalen Untertiteln vor.

RezensionTon

Englisch: Dolby Digital 5.1
Deutsch: Dolby Digital 5.1
Deutsch: Dolby Digital 2.0
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Hörfilmfassung

Es gibt optionale deutsche Untertitel.

Der Film wurde ursprünglich in Englisch gedreht, weshalb dies die Originalfassung darstellt. Die deutschen Fassungen sind nur Synchronisationen. Die DD 5.1-Versionen sind, obwohl der Film ein stilles, unspektakuläres Kammerspiel ist, erstaunlich raumaktiv. Neben der Musik kommen immer wieder Nebengeräusche und Soundeffekte zum Einsatz, die eine subtile, aber atmosphärische Stimmung aufkommen lassen. Ansonsten bestimmen Dialoge und damit die Front das Geschehen.

Zitat

3096 TAGE (BRD, 2013) ist die filmische Adaption der wahren Gesichte der Entführung von Natascha Kampusch, die als Zehnjährige verschleppt und mehr als acht Jahre (1998-2006) in einem kleinen Verlies festgehalten wurde.

Natürlich taucht die Frage auf: Kann man das, darf man das zeigen? Ist das \"unterhaltsam\" genug für einen Film? Will man das sehen, muss man das? Das sollte einfach jeder für sich selbst entscheiden.

Wolfgang Priklopil, ein emotional instabiler, spießiger, gestörter Soziopath, entführt ein Mädchen, um sich eine Frau heranzuzüchten. Ein kleines Kind, minderjährig, schwach, dem er überlegen wäre. Den Plan hat er lange Zeit vorbereitet, ein verstecktes, unterirdisches Gefängnis gebaut und getarnt. Er hat sich jemanden ausgesucht und dann durchgezogen. Doch Überraschung. Physisch mag Priklopil kräftiger sein, doch psychisch nein, denn Natascha entpuppte sich langfristig als die Stärkere.

Aus ihr wird eine Teenagerin, ein junge Frau, die allein, im Dunkeln, lebt, viel liest, Radio hört, Fernsehen schaut, sich so gut es geht selbst weiterbildet. Doch die physischen und psychischen Qualen, Misshandlungen, Vergewaltigungen und Hunger nehmen kein Ende. Sie darf anfangs gar nicht, später nur selten nach oben, doch das Haus ist festungsartig abgesichert. Erst im Laufe der Zeit darf sie auch mal in den Garten. Fragen werfen nur ein gemeinsamer Ski-Urlaub auf. War sie zu verstört, dass Chancen zur Flucht nicht genutzt werden können oder gibt es andere Gründe? Sie selbst beschrieb es als \"Ein inneres Gefängnis, das es mir unmöglich gemacht hat, mich zu befreien.\"

»Ich will kein Opfer sein«, betonte Kampusch nach ihrer Flucht. Die Medien und das Publikum sind verwirrt, enttäuscht, angesichts der Verweigerung üblicher Spielregeln. Das bringt ihr viel Hass, Ablehnung und Misstrauen bezüglich ihrer Story ein. Und natürlich kursieren auch diverse Verschwörungstheorien, die mehr oder minder plausibel auf Ungereimtheiten aufmerksam machen wollen, dabei aber oft nur abstoßend und niederträchtig sind.

Der Film basiert auf einem Drehbuchfragment von Bernd Eichinger, zu Ende geführt von Ruth Toma, inszeniert von Sherry Horman und fotografiert von ihrem Lebensgefährten Michael Ballhaus. Leider ist das Gesamtergebnis wenig überzeugend. Der Film bleibt kühl und distanziert, der Schrecken, die nötige Empathie will nicht wirklich aufkommen, alles wirkt zu gestellt. Vielleicht kann der wahre Schrecken nicht wirklich abgebildet werden?

Das Kammerspiel zeigt sich aber auch ein bisschen gehemmt, mutlos und blutleer. Man zeigt nicht alles, lässt Vieles aus, bleibt vage, macht Andeutungen. Einiges weicht vom realen Geschehen ab, aber viele andere Stationen werden pflichtgemäß abgehakt. Was dabei herauskam, ist letztendlich ein zu banales, einfältiges und irgendwie auch langweiliges (Beinahe-) Zwei-Personen-Stück auf biederem TV-Niveau: Das Mädchen und der Entführer.

Etwas verwirrend ist ebenfalls das Casting: Eine 31-jährige (Antonia Campbell-Hughes, aus ALBERT NOBBS und STORAGE 24) spielt eine 14- bis 18-Jährige, was zusätzlich der Glaubwürdigkeit schadet. Abgerundet wird die mangelnde Authentizität durch dem Umstand, dass die Produzenten auf den internationalen Markt geschielt haben und deshalb in Englisch mit europäischer Besetzung gedreht haben. Die deutsche Synchro bietet also eine glatte Hochdeutschfassung einer Tragödie aus Österreich, missfällt durch die fehlende Lippensynchronität und in der englischen OF wirkt zudem sprachlich alles recht unnatürlich und aufgesetzt.

Details

Medium

DVD

Anzahl

1

FSK

Freigegeben ab 16 Jahren

Studio

Constantin Film AG

Genre

Drama

Spieldauer

106 Minuten

Originaltitel

3096

Sprache

Deutsch, Englisch

Tonformat

Deutsch: DD 5.1, Englisch: DD 5.1, Deutsch: DD 2.0

Bildformat

16:9 Widescreen

Regisseur

Sherry Hormann

Komponist

Martin Todsharow

Erscheinungsdatum

05.09.2013

Produktionsjahr

2013

EAN

4011976885085

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2 Bewertungen

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Sehr guter Film !

Bewertung aus Leonberg am 16.10.2013

Bewertungsnummer: 824973

Bewertet: DVD (DVD)

ein dramatischer, trauriger und zugleich ein sehr spannender Film. Der Film "3096 Tage" ist ein so gefühlmässiger Film. Ich würde ihn mir immer wieder kaufen.
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Sehr guter Film !

Bewertung aus Leonberg am 16.10.2013
Bewertungsnummer: 824973
Bewertet: DVD (DVD)

ein dramatischer, trauriger und zugleich ein sehr spannender Film. Der Film "3096 Tage" ist ein so gefühlmässiger Film. Ich würde ihn mir immer wieder kaufen.

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Schauspielerisch Top

Bewertung am 10.09.2013

Bewertungsnummer: 821811

Bewertet: DVD (DVD)

Neugierig nach dem Buch wollte ich mir auch den Film ansehen. Auf das notwendigste gekürzt zeigt der Film die dramatische Zeit im Verlies. Schockierend die Gegebenheiten und die Kindheit bzw. Jugend von Natascha. Die "kleine Natascha" spielt wahnsinig gut!!!! Man will sich gar nicht recht in den Film hineinversetzen da dies einfach für einen außensteheneden unvorstellbar ist! Ich kann die ganzen Kritiker nicht verstehen, ein Mensch der so lange und noch dazu in so jungem Alter eingesperrt ist hat einfach tiefe Wunden erlitten, die man nicht so einfach verarbeiten kann.
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Schauspielerisch Top

Bewertung am 10.09.2013
Bewertungsnummer: 821811
Bewertet: DVD (DVD)

Neugierig nach dem Buch wollte ich mir auch den Film ansehen. Auf das notwendigste gekürzt zeigt der Film die dramatische Zeit im Verlies. Schockierend die Gegebenheiten und die Kindheit bzw. Jugend von Natascha. Die "kleine Natascha" spielt wahnsinig gut!!!! Man will sich gar nicht recht in den Film hineinversetzen da dies einfach für einen außensteheneden unvorstellbar ist! Ich kann die ganzen Kritiker nicht verstehen, ein Mensch der so lange und noch dazu in so jungem Alter eingesperrt ist hat einfach tiefe Wunden erlitten, die man nicht so einfach verarbeiten kann.

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