Produktbild: Versunkene Gräber / Joachim Vernau Band 4
Band 4

Versunkene Gräber / Joachim Vernau Band 4 Kriminalroman

Aus der Reihe Joachim Vernau
6

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.12.2013

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

18,5/12,5/3,5 cm

Gewicht

398 g

Farbe

Tanne / Seidengrau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-47995-5

Beschreibung

Rezension

„Herrmanns Figuren sind fesselnde Charaktere, wenn dann noch ein dramatisches Kapitel deutsch-polnischer Geschichte dazukommt, gibt es keinen Grund, den Krimi wegzulegen, bevor nicht die letzte Seite gelesen ist.“ ("Bücher")
„Spannend erzählt, intelligent konstruiert und vor allem mit einem der charmantesten Helden der aktuellen deutschen Kriminalliteratur versehen“ ("krimiblog.blogspot.de")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.12.2013

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

18,5/12,5/3,5 cm

Gewicht

398 g

Farbe

Tanne / Seidengrau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-47995-5

Herstelleradresse

Goldmann TB
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Der vierte Fall führt Anwalt Joachim...

Bewertung am 27.01.2024

Bewertungsnummer: 2117593

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der vierte Fall führt Anwalt Joachim Vernau weit in die Vergangenheit und nach Polen. Im Strudel der Ereignisse von Flucht und Vertreibung geschah dort 1945 ein Verbrechen, dessen Folgen bis in die jetzige Zeit reichen...Absolut fesselnd!

Der vierte Fall führt Anwalt Joachim...

Bewertung am 27.01.2024
Bewertungsnummer: 2117593
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der vierte Fall führt Anwalt Joachim Vernau weit in die Vergangenheit und nach Polen. Im Strudel der Ereignisse von Flucht und Vertreibung geschah dort 1945 ein Verbrechen, dessen Folgen bis in die jetzige Zeit reichen...Absolut fesselnd!

Seit der Veröffentlichung von…

Havers am 08.03.2014

Bewertungsnummer: 2708086

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Seit der Veröffentlichung von „Das Kindermädchen“ habe ich alle Bücher von Elisabeth Herrmann mit wachsender Begeisterung gelesen, und „Das Dorf der Mörder“ (2013 Erstveröffentlichung bei Goldmann) gehört zu meinen persönlichen Highlights im Bereich der deutschen Kriminalromane des vergangenen Jahres. Das hängt mit Sicherheit damit zusammen, dass die Autorin in ihren Romanen ausnahmslos mehr als nur eine spannende Geschichte zu erzählen hat. Ihr geht es immer auch um historische Ereignisse, mal kurz, mal länger zurückliegend, die in dem Verhältnis zwischen Ost und West für Zündstoff oder aber auch für individuelle Verletzungen sorgen. Vertreibung und Rückführung, das sind die Themen, die in „Versunkene Gräber“ die Handlung bestimmen. Im Zentrum der Geschichte steht der Berliner Rechtsanwalt Joachim Vernau, dessen Freunde Jacek Zielinski und Marie-Luise Hoffmann, Vernaus Ex-Partnerin in der Kanzlei, des Mordes beschuldigt werden. Begangen wurde dieser auf einem Friedhof in Polen, und während Marie-Luise fliehen und untertauchen konnte, wurde Jacek inhaftiert. Joachim Vernau zögert nicht lange und macht sich auf den Weg nach Polen, um seinem alten Freund zu helfen. Der polnischen Anwältin Zuzanne Makowska, die zu Jaceks Pflichtverteidigerin bestellt wurde, ist misstrauisch und nicht glücklich über die Einmischung des Deutschen in ihren Fall und anfangs Vernau gegenüber entsprechend bockig. Als es weitere Tote gibt, wird ihnen bewusst, dass sie ihre Fähigkeiten und Kräfte bündeln müssen, um den Ursachen der Morde auf die Spur zu kommen. Gräber auf einem Friedhof und alte Briefe bringen sie auf die Spur und offenbaren schließlich eine tragische Geschichte von Heimat und Vertreibung, von Umverteilung und Rückführung, wie sie wohl vielfach – aber natürlich ohne die tödlichen Konsequenzen - nach dem Zweiten Weltkrieg geschehen ist. Elisabeth Herrmann schreibt sprachlich wie immer auf höchstem Niveau und verknüpft in ihrem jüngsten Roman sehr gekonnt Historie und Fiktion. Mit viel Fingerspitzengefühl behandelt sie das sensible Thema der Repatriierung, das ich so noch nie in einem Kriminalroman gelesen habe, bettet es in eine spannende Geschichte ein und gibt dem historisch interessierten Leser Denkanstöße.

Seit der Veröffentlichung von…

Havers am 08.03.2014
Bewertungsnummer: 2708086
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Seit der Veröffentlichung von „Das Kindermädchen“ habe ich alle Bücher von Elisabeth Herrmann mit wachsender Begeisterung gelesen, und „Das Dorf der Mörder“ (2013 Erstveröffentlichung bei Goldmann) gehört zu meinen persönlichen Highlights im Bereich der deutschen Kriminalromane des vergangenen Jahres. Das hängt mit Sicherheit damit zusammen, dass die Autorin in ihren Romanen ausnahmslos mehr als nur eine spannende Geschichte zu erzählen hat. Ihr geht es immer auch um historische Ereignisse, mal kurz, mal länger zurückliegend, die in dem Verhältnis zwischen Ost und West für Zündstoff oder aber auch für individuelle Verletzungen sorgen. Vertreibung und Rückführung, das sind die Themen, die in „Versunkene Gräber“ die Handlung bestimmen. Im Zentrum der Geschichte steht der Berliner Rechtsanwalt Joachim Vernau, dessen Freunde Jacek Zielinski und Marie-Luise Hoffmann, Vernaus Ex-Partnerin in der Kanzlei, des Mordes beschuldigt werden. Begangen wurde dieser auf einem Friedhof in Polen, und während Marie-Luise fliehen und untertauchen konnte, wurde Jacek inhaftiert. Joachim Vernau zögert nicht lange und macht sich auf den Weg nach Polen, um seinem alten Freund zu helfen. Der polnischen Anwältin Zuzanne Makowska, die zu Jaceks Pflichtverteidigerin bestellt wurde, ist misstrauisch und nicht glücklich über die Einmischung des Deutschen in ihren Fall und anfangs Vernau gegenüber entsprechend bockig. Als es weitere Tote gibt, wird ihnen bewusst, dass sie ihre Fähigkeiten und Kräfte bündeln müssen, um den Ursachen der Morde auf die Spur zu kommen. Gräber auf einem Friedhof und alte Briefe bringen sie auf die Spur und offenbaren schließlich eine tragische Geschichte von Heimat und Vertreibung, von Umverteilung und Rückführung, wie sie wohl vielfach – aber natürlich ohne die tödlichen Konsequenzen - nach dem Zweiten Weltkrieg geschehen ist. Elisabeth Herrmann schreibt sprachlich wie immer auf höchstem Niveau und verknüpft in ihrem jüngsten Roman sehr gekonnt Historie und Fiktion. Mit viel Fingerspitzengefühl behandelt sie das sensible Thema der Repatriierung, das ich so noch nie in einem Kriminalroman gelesen habe, bettet es in eine spannende Geschichte ein und gibt dem historisch interessierten Leser Denkanstöße.

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Versunkene Gräber / Joachim Vernau Band 4

von Elisabeth Herrmann

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