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Band 9

Wohlfahrtsstaat, Arbeitsmarkt und Sozialpolitik in Spanien Eine exemplarische Analyse postautoritären Wandels

56,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.06.2012

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

263

Maße (L/B/H)

21/14,8/1,5 cm

Gewicht

346 g

Auflage

Softcover reprint of the original 1st ed. 1995

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-322-95766-5

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.06.2012

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

263

Maße (L/B/H)

21/14,8/1,5 cm

Gewicht

346 g

Auflage

Softcover reprint of the original 1st ed. 1995

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-322-95766-5

Herstelleradresse

VS Verlag für Sozialw.
Abraham-Lincoln-Straße 46
65189 Wiesbaden
DE

Email: ProductSafety@springernature.com

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  • I. Einleitung: (De-)Regulierung des Arbeitsmarktes als Sozialpolitik. Der Fall Spanien.- II. Einführung: Wohlfahrtsstaat, Arbeitsmarkt und Sozialpolitik.- 1. Die Rolle des Staates bei der Strukturierung sozialer Ungleichheit.- 1. Wohlfahrtsstaatliche Regulierung als arbeitsmarktvermittelte Verteilung von Lebenschancen.- 2. Die Strukturierung von Lebensverläufen als spezifischer Aspekt wohlfahrtsstaatlicher Politik.- 3. Strukturmuster arbeits- und sozialpolitischer Regulierung.- 2. “The Three Worlds of Welfare Capitalism”: Die sozialpolitischen Regimes.- 1. Zum Regime-Konzept Esping-Andersens.- 2. Das “sozialdemokratische Modell” der skandinavischen Länder.- 3. Etes “konservative” Nfodell der kontinentaleuropäischen Länder.- 4. Etes “liberale” Nfodell der angelsächsischen Länder.- 3. “Three Worids of Welfare Capitalism” — oder vier?.- 4. Wohlfahrtsstaat, Arbeitsmarkt und Sozialpolitik: Der Fall Spanien.- 1. Arbeits- und Sozialpolitik im autoritären Spanien.- 2. Die ‘Modernisierung’ von Arbeits- und Sozialpolitik im postautoritären Spanien.- III. Arbeitsmarktregimes (I): Arbeitsmarktpolitische Regulierungsprinzipien im Vergleich.- 1. Arbeitsmarktregimes und strukturierte soziale Ungleichheit: “Bringing the State Back In”.- 2. “The Three Worids of Welfare Capitalism”: Die Arbeitsmarktregimes.- 1. Das skandinavische Nfodell: Vollbeschäftigung und aktive Arbeitsmarktpolitik.- 2. Etes kontinentaleuropäische Nfodell: “Normalarbeitsverhältnis” und selektive Arbeitsmarktpolitik.- 3. Das angelsächsische Nfodell: Vertragsfreiheit und passive Arbeitsmarktpolitik.- 3. Das spanische Arbeitsmarktregime (I): Die Politik der Regulierung des Arbeitsmarktes und der Beschäftigungsformen.- 1. Arbeitspolitik als Sozialpolitik: Der “garantismo autoritario”.- 2. Die “relación laboral normal” als Verkörperung des beschäftigungspolitischen Paradigmas der Kontinuität.- 4. Regulative Normalisierung und die Standardisierung der Erwerbsbiographie: Der “fordist life cycle”.- IV. Arbeitsmarktregimes (II): Arbeitsmarktpolitische Anpassungsstrategien in der Beschäftigungskrise.- 1. Arbeitsmarktregimes und die Strukturierung sozialer Ungleichheit in der Krise.- 2. “The Three Worlds of Welfare Capitalism”: Die Arbeitsmarktregimes in der Beschäftigungskrise.- 1. Das skandinavische “full employment”-Modell.- 2. Das kontinentaleuropäische “dis-employment”-Modell.- 3. Das angelsächsische “self-employment”-Modell.- 3. Das spanische Arbeitsmarktregime (II): Die Politik der De-Regulierung des Arbeitsmarktes und der Beschäftigungsformen.- 1. Die Trennung von Arbeits- und Sozialpolitik: Das Ende des “garantismo autoritario”.- 2. Die Abkehr vom beschäftigungspolitischen Paradigma der Kontinuität.- 4. Arbeitsmarktpolitische Anpassungsstrategien und die Strukturierung von Erwerbsbiographien: Der “fordist life cycle” in der Krise.- V. Arbeitsmarkt, Arbeitsbeziehungen und Beschäftigungspolitik in Spanien: Entwicklungslinien und Normalitätsmuster 1976 – 1988.- 1. Entstehung und Erosion beschäftigungspolitischer Normalitätsmuster in Spanien 1976 –.- 1. Das Prinzip der Stabilität des Arbeitsverhältnisses als zentrales Charakteristikum des frankistischen “garantismo autoritario”.- 2. Flexibilisierungspolitische Experimente in der “transición” (1976 – 1979).- 3. Die Systematisierung der Flexibilisierungspolitik im “Estatuto de los Trabajadores” (1980 – 1982).- 1. Flexibilität hat ihren Preis: Die Monetarisierung des Kündigungsschutzes.- 2. Flexibilität zahlt sich aus: Die Liberalisierung der Befristungskontrolle.- 4. Die Perpetuierung des “Krisenarbeitsrechts” im sozialistischen Modernisierungsprojekt (1983 – 1986).- 1. Die Reform des “Estatuto”: Von Regeln, Ausnahmen von der Regel und Ausnahmen, die zur Regel werden.- 2. Der Stand der Regulierung befristeter Beschäftigung am Ende eines Jahrzehnts der De-Regulierung.- 5. Atypische Beschäftigungsformen und die Dualisierung des spanischen Arbeitsmarktes in den achtziger Jahren.- 2. Entwicklungslinien des Systems der Arbeitsbeziehungen in Spanien 1976 –.- 1. Der “autoritäre Korporarismus” des Franco-Regimes.- 2. Die Modernisierung der Arbeitsbeziehungen: Institutionelle und ideologische Voraussetzungen der “concertación social”.- 3. “Concertación social”: Die Akteure der Sozialpaktpolitik.- 4. “Concertación social”: Die Inhalte der Sozialpaktpolitik.- 5. Krise und Wiedergeburt der “concertacion” am Ende der achtziger Jahre.- 3. “Konzertierte De-Regulierung” — zur Reinterpretation des korporatistischen Jahrzehnts.- 1. Die Komplementarität gegenläufiger Selektionsstrategien: Eingrenzung der Kollektivakteure, Ausgrenzung am Arbeitsmarkt.- 2. Der “Acuerdo Económico y Social” als paradigmatische Verkörperung der politischen Austauschlogik der “concertación”.- VI. Sozialstrukturelle, soziopolitische und lebenslaufsstrukturelle Implikationen der spanischen Politik “konzertierter De-Regulierung”.- 1. Ein anderer Blick auf die “transición”: “Konzertierte De-Regulierung” als Sozialpolitik.- 2. “Konzertierte De-Regulierung” und die Strukturierung sozialer Ungleichheit.- 1. Neokorporatistische Politikproduktion: “Die Reprivatisierung von Systemerhaltung”.- 2. “Konzertierte De-Regulierung” als staatliche Politik der Risiko-Umverteilung.- 3. Die selektive Erosion von Beschäftigungsstabilität als Partikularisierung von Status.- 3. “Konzertierte De-Regulierung” und die Handlungsspielräume kollektiver Arbeitsmarktakteure.- 1. Neokorporatistische Politikakzeptanz (I): “Systemerhaltung als Sachzwang”.- 2. “Konzertierte De-Regulierung” als staatliche Politik der Inpflichtnahme.- 3. Die funktionalistische Rationalität organisierten Interessenverzichts.- 4. “Konzertierte De-Regulierung” und die Handlungsspielräume inividueller Arbeitsmarktakteure.- 1. Neokorporatistische Politikakzeptanz (II): “Die Intemalisierung von Systemerhaltung als Sachzwang”.- 2. “Konzertierte De-Regulierung” als staatliche Politik der Verunsicherung.- 3. Materielle Grenzen funktional istischer Handlungsorientierung: Prekarität und “Provisionalität” der Lohnarbeiterexistenz.- VII. Schluss.- 1. (De-)Regulierung des Arbeitsmarktes als Sozialpolitik: Der Fall Spanien. Eine Rekapitulation.- 2. Gesellschaftliche Transformationsprozesse und funktionale Differenzierung: Die regulative Lücke.- 3. Spanien und “The Three Worlds of Welfare Capitalism”: Modellbeispiel, Sonderfall oder Entwicklungsmuster?.- 4. Kein Ende in Sicht: Die neuartige Konvergenz in Richtung dualistischer Arbeitsmarkt- und Gesellschaftsspaltungen.- Literatur.