Fulmin, die Verbannte von Thum, ergreift Besitz von Rothaars Körper, und Storm und Nomad haben keine andere Wahl, als Fulmin beim Stehlen des Auges von Thum zu helfen. Mit diesem Schmuckstück kann nämlich Fulmins Körper vom Ort seiner Verbannung befreit werden. Doch die Suche ist ein heikles Unterfangen, da die neuen Machthaber von Thum alles daran setzen, Storms und Nomads Vorhaben zu vereiteln. Und in der Zwischenzeit wird Rothaars Körper immer schwächer und schwächer… »Die Chroniken des Außenrings« ist ein spektakuläres Spin-Off der Pandarve-Reihe. Willem Ritstier nimmt den Leser mit in die entlegendsten und wunderbarsten Winkel des Multiversums von Pandarve, die von Minck Oosterveer eindrucksvoll in Szene gesetzt wurden.
Kundinnen und Kunden meinen
3.0/5.0
Bewertung
3/5
14.10.2018
Buch (Gebundene Ausgabe)
Leider nicht ausgereift
Da hat man sich für "Storm" ein wirklich seltsames Universum ausgedacht, und zwar leider eines, das mir auf Grund seiner durchgehend unernsten Erscheinungsweise nicht sonderlich gut gefallen hat.
Die Handlung über eine von fiesen Rivalen abgesetzte und auf eine Insel verbannte (mittels Zauberkraft versteht sich) rechtmäßige Herrscherin, die von unseren Helden befreit wird (Warum eigentlich?), verläuft so holterdiepolter, das sie schon vorbei ist, bevor es auch nur ansatzweise interessant werden könnte. Keine Szene kann sich dabei in Ruhe entwickeln, sondern die Figuren und der Leser stolpern in großer Hast durch das Gesehen, wobei auf jedem zweiten Bild eine neue Gefahr abgewehrt werden muß. Alles was man bei dieser Hetzjagd zu sehen bekommt, ist ganz gewöhnliches Indianer Jones - Reporte, mit dem einzigen Unterschied, dass das Geschehen in diesem Comic kurzerhand in die Lüfte versetzt wurde. Fliegende Schiffe, fliegende Fische und fliegende Inseln. Das ist für einen flüchtigen Moment lustig anzusehen, hat sich als Effekt jedoch ebenso schnell abgenutzt, wie die Geschichte voranrast.
Nicht nur das Setting und die Handlung sind nicht wirklich mitreißend (trotz der großen Eile die vorgelegt wird), auch zeichnerisch hat mich "Storm" nicht sonderlich überzeugt. Alles wirkt routiniert und professionell, aber ohne Herzblut und ohne Liebe zum Detail, so das eine allzu glatte Oberfläche entsteht, auf der die irgendwie viel zu proper aussehenden Figuren agieren. Wie so häufig, ist auch "Storm" nett bunt und durchaus unterhaltsam, doch das reicht weder aus um aus der Masse an Produktionen herauszustechen, noch dazu, den geneigten Betrachter zu packen und in den Bann der Handlung zu ziehen, so dass er unbedingt mehr, also das nächste Buch, lesen / kaufen will. Da dies andererseits aber schon der X-te Band dieser Serie ist, scheint es genügend Menschen zu geben denen es so gefällt wie es ist. Ich würde den Zeichnern jedoch raten einen Gang runter zuschalten, und viel mehr Zeit und Energie in die Ausarbeitung von Handlung und Figuren zu stecken. Vielleicht würde man dann über bloßes Mittelmaß hinaus kommen.
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