Produktbild: Rudolf Hess

Rudolf Hess Der Stellvertreter. Eine Biographie

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40,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.09.2023

Abbildungen

mit 54 Abbildungen

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

758

Maße (L/B/H)

22,5/15/4,7 cm

Gewicht

914 g

Farbe

Schwarz / Lichtgrau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-65291-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.09.2023

Abbildungen

mit 54 Abbildungen

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

758

Maße (L/B/H)

22,5/15/4,7 cm

Gewicht

914 g

Farbe

Schwarz / Lichtgrau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-65291-2

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

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  • Kunde

    aus Berlin

    5/5

    05.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Biografie Es gibt viele…

    Biografie Es gibt viele Berichte, Dokumentationen, Bücher und mehr über Rudolf Hess, den Stellvertreter von A. Hitler. Diese Biografie hier ist neu, sehr umfangreich und der Autor hatte das Glück auf wertvolle Unterlagen zurückgreifen zu können, die zum Teil lange unter Verschluss lagen. Darunter befanden sich tausende Briefe und 50.000 Blatt Schriftwechsel aus dem Hess-Nachlass Fast zwanzig Jahre hat der Potsdamer Zeithistoriker Manfred Görtemaker daran gearbeitet. Herausgekommen ist ein sehr beeindruckendes Werk, dass einen tiefen Einblick in das Leben, die Arbeit und die Psyche des Mannes gibt. Klar, ohne Vorurteile oder Schuldzuweisungen hat der Autor ein realistisches Bild über die Person Hess zu Papier gebracht. Bis heute ranken sich Mythen, Rätsel und Gerüchte um seine Person. Dank diesem Buch, über siebenhundert Seiten stark, wird mit vielem aufgeräumt. Ich bin wirklich beeindruckt von der Arbeit Görtemakers! Es war sehr interessant und informativ darüber zu lesen!

  • ws

    aus Markdorf

    5/5

    07.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Endlich Licht in das Mysterium…

    Endlich Licht in das Mysterium "Rudolf Hess" Dass Rudolf Hess ein hochrangiger Nazi-Politiker und enger Vertrauter von Adolf Hitler war, dürfte bei all denjenigen, die sich für jüngere Geschichte interessieren, bekannt sein.1933 wurde er zum Stellvertreter des Führers ernannt, spielte weiterhin wie schon vor dieser Ernennung eine wichtige Rolle bei der Etablierung des Führerkults. Dass Hess anno 1941 allein in einer zweimotorigen Messerschmitt BF 110 E1/n von einem Flugplatz in der Nähe Augsburgs nach Schottland flog, um Friedensverhandlungen mit Großbritannien zu führen, auch diese Tatsache ist ebenso bekannt wie sein Absprung über Schottland mit dem Fallschirm, ehe die Maschine am Boden zerschellte. Ebenso bekannt sollte sein, dass er entgegen seiner Hoffnung auf Gespräche mit Churchill und anderen gefangen genommen wurde - bekannt. Es wird spekuliert, dass Hess die Hoffnung hatte, die Gespräche könnten zu einem Separatfrieden zwischen Groß-Britannien und dem Deutschen Reich führen, damit Hitler seine Kriegspläne gegen Russland ohne das Risiko eines Zwei-Fronten-Krieges realisieren könne. Er wurde jedoch nicht zu Gesprächen eingeladen, sondern von den Briten gefangen genommen und für die restliche Dauer des Zweiten Weltkrieges inhaftiert. Nach dem Krieg wurde er wie Göring, Speer und andere Nazi-Größen während der Nürnberger Prozesse wegen Kriegsverbrechen angeklagt. Allerdings wurde er nicht zum Tod, sondern zu lebenslanger Haft verurteilt. Was dieses Buch so interessant macht: man erfährt sehr viel über Hess' gesamtes Leben. Angefangen bei seiner Kindheit und Jugendzeit, die er mit seinen Eltern teilweise in Ägypten, teilweise in Deutschland verbrachte. Man erfährt, wie er nach dem Ersten Weltkrieg und in Folge des Versailler Vertrages mit den Nazis in Kontakt kam, welch 'magische Faszination' Hitler auf Hess einwirkte. Welche Rolle er, Hess, beim Aufbau des diktatorischen Nazi-Regimes spielte und wie wichtig Hess für Hitler war. Über den inneren Aufbau der NSDAP, die Rivalitäten zwischen den Nazi-Größen Göring, Goebbels, Himmler, Röhm und anderen ist sehr vieles in Erfahrung zu bringen. Wobei der Autor Manfred Görtemaker auch den Werdegang gar einiger Nazis-Größen nach dem Untergang des Deutschen Reiches beleuchtet. Erhard Wetzel beispielsweise, promovierter Jurist, nahm am 6. März 1942 in seiner Funktion als Hauptstellenleiter und «Judensachbearbeiter» im Reichssicherheitshauptamt an der 2. Folgekonferenz der Wannsee-Konferenz zur Besprechung der «Endlösung der Judenfrage» teil. Er verfasste den «Gaskammerbrief», worin er erklärte, dass «nach Sachlage keine Bedenken» bestünden, «Vergasungsapparate» einzusetzen, um nicht arbeitsfähige Juden zu beseitigen. „Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er in den Waldheimer Prozessen in der DDR zunächst zu einer Zuchthausstrafe verurteilt und erhielt nach seiner Übersiedlung in die Bundesrepublik im Mai 1956 eine Anstellung als Ministerialrat im niedersächsischen Innenministerium.“ (S. 342) [Anmerkung WS:!!!] Für die Freilassung Hess aus dem Spandauer Gefängnis setzten sich im Laufe der Jahre den 1970erJahren viele Politiker der Bundesrepublik ein. „Konrad Adenauer. Ludwig Erhard und Kurt-Georg Kiesinger taten nichts, um seine Freilassung zu erreichen – Kiesinger vermutlich auch deshalb, weil er bereits 1933 der NSDAP beigetreten war und damit selbst als belastet galt.“ (S. 558) Nach dem Tod von Hess am 17. August 1987 wurde die Gebäudeanlagen des Spandauer Gefängnisses abgerissen. „Die Abbruchmasse wurde pulverisiert und in der Nordsee verklappt, um auch noch die letzte Möglichkeit zu beseitigen, den Ort als Wallfahrtsstätte für Rechtsradikale zu missbrauchen.“ (S. 548) Wem all die Feststellungen von Manfred Görtemaker suspekt erscheinen, der soll sich in den sehr umfangreichen Anmerkungen, dem Quellen- und Literaturverzeichnis informieren wo des Autoren Feststellungen zu überprüfen sind. Wer nach bestimmten Personen sucht, findet deren ‚Auftreten‘ im Text im nicht minder umfangreichen Personenregister. Zu den Anmerkungen ist noch festzustellen, dass diese im Gegensatz zu manch anderer Literatur sehr gut nachzuschlagen sind. Denn sie sind (endlich einmal) nicht nur kapitelweise durchnummeriert. Sondern in der Kopfzeile einer jeden Anmerkungsseite sind die Seitenzahlen angegeben, auf denen sich die dazugehörenden Texte befinden. Hess hat sich zwar stets in Schweigen gehüllt, sei es nach seinem Absprung über Schottland, sei es in den britischen Gefängnissen, sei es während der Nürnberger Prozesse oder im Spandauer Gefängnis. „Tatsächlich war Hess weder ein bloßes Werkzeug in der Hand des «Führers» noch eine willenlose Persönlichkeit. Die Bedeutung, die er bis 1941 für Hitler, die NSDAP und den Nationalsozialismus besaß, ist kaum hoch genug zu veranschlagen.“ (Seite 588)

  • Helga Pamminger

    aus Wiener Neustadt

    4/5

    20.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hitlers Stellvertreter

    Ein sehr ausführliches Buch über einen irgendwie seltsamen Mann, fanatischer Hitleranhänger, der eine höchst eigenwillige Tat vollbracht hat, seinen berühmten Flug nach England. Der Autor hat sehr genau und auf vielen Quellen beruhend das Leben von Rudolf Hess nachgezeichnet. Durch kurze Kapitel ist es in seiner Fülle von Namen, Fakten und Ereignissen gut lesbar. Für mich eine gute Lektüre, da ich bis jetzt so gut wie nichts genaues über sein Leben wusste.

  • Gertie G.

    aus Wien

    4/5

    04.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Biografie einer kontroversen Persönlichkeit

    Als Rudolf Hess, einer der Stellvertreter Hitlers, 1987 in der Festung Spandau stirbt, gibt es, man ist versucht, zu sagen, natürlich, Unklarheiten und Spekulationen um seinen Tod. Manfred Görtemaker versucht auf Basis zahlreicher bisher unter Verschluss gehaltener Dokumente sowie historischer Fakten den Lebensweg des in Alexandria, Ägypten, geborenen nachzuzeichnen. Wer ist er nun, der Rudolf Hess (1894-1987), die neben Hitler blass wirkende NS-Größe? Weshalb ist er 1941, ohne Wissen des Diktators nach Schottland geflogen ist? War ihm klar, dass Deutschland einen 2-Frontenkrieg nicht gewinnen könnte? Warum hat er nie ein Ministerium erhalten? Manfred Görtemakers Biografie ist in drei große Abschnitte gegliedert, die jeweils zahlreiche Unterkapitel enthalten. Erster Teil - Suche nach Orientierung Zweiter Teil - An Hitlers Seite Dritter Teil - Häftling der Alliierten Um es gleich vorwegzunehmen, alle Rätsel, die Rudolf Hess ausmachen, kann der Autor auch mit den neuen Quellen nicht lösen. Meine Meinung: Diese mehr als 750 Seiten starke Biografie ist gut strukturiert und lässt sich auch für Laien gut lesen. Allerdings ist mir nicht ganz klar, wer die Zielgruppe dieser Biografie sein soll. Leser, denen Rudolf Hess kein Begriff ist (Gibt es solche?) oder Insider, die sich neue Erkenntnisse erhoffen? Einiges, wie der Röhm-Putsch und andere Intrigen innerhalb der NSDAP sind hinlänglich bekannt und müsste meiner Ansicht nach nicht abermals erklärt werden. Die meisten Leser, die sich mit der NS-Zeit auseinandersetzen, wissen darüber Bescheid. Jedenfalls überfrachtet Görtemaker einige Stationen im Leben des Rudolf Hess mit allzu viel nebensächlichen Detailwissen. Nicht alles, was ein Autor weiß, muss dem Leser nähergebracht werden. Interessant ist, dass es jeweils Frauen sind, die ihn in seiner Ideologie bestärken: zunächst seine Mutter und später seine Ehefrau Ilse. Das Buch beleuchtet insbesondere den mysteriösen Flug nach Schottland im Jahr 1941, der Hess' Leben dramatisch verändert und bis heute Rätsel aufwirft. Mit seiner Darstellung der Nürnberger Prozesse und Hess' Verurteilung wirft Görtemaker ein kritisches Licht auf die Ereignisse nach dem Zweiten Weltkrieg. Manfred Görtemaker gelingt es, seinen Lesern die komplexen politischen und persönlichen Entwicklungen zu vermitteln, wobei das eine oder andere durchaus ein wenig gestrafft werden hätte können. Fazit: "Rudolf Hess: Der Stellvertreter" bietet einen detailreichen Einblick in das Leben dieser kontroversen Persönlichkeit, die ihre letzten Geheimnisse nach wie vor nicht preisgibt. Gerne gebe ich dieser Biografie 4 Sterne.

  • Sikal

    4/5

    29.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Umfassende Biografie

    Rund um die Person Rudolf Hess (1894 – 1987) wurde lange Zeit ein Mysterium aufgebaut. Von Goebbels als geistig zerrütteter Mann beschrieben, war Hess eine Nazigröße, die Hitler am nächsten war. Bei den Nürnberger Prozessen wurde er nicht zum Tode verurteilt sondern kam mit einer Haftstrafe davon. Erst 1987 stirbt Hess in Spandau. Der Autor Manfred Görtemaker gibt viele Rückblicke, auch in die Kindheit und Jugendzeit von Rudolf Hess, lässt die Lebensumstände in Ägypten einfließen. Besonders interessiert sind die Leser natürlich daran, ob es Aufschlussreiches zu Hess Schottlandflug gibt, den er ohne Wissen und Zustimmung Hitlers unternahm. Die Geschichte drum herum ist jedoch jedem bekannt, auch dass Hess keine Friedensgespräche abhalten konnte sondern mit dem Fallschirm quasi direkt in britische Gefangenschaft flog. Der Potsdamer Zeithistoriker Manfred Görtemaker hat fast zwanzig Jahre akribisch an dieser Biografie gearbeitet. Auswertungen aus dem Nachlass von Rudolf Hess sollten aufschlussreiche Fakten liefern. Als vollständig gelungen würde ich das jetzt nicht bezeichnen, sind viele Fakten bereits bekannt und anderes bleibt auch weiterhin im Dunkeln. Gewollt? Die umfangreiche Biografie (über 700 Seiten) ist gut strukturiert und leicht lesbar. Auch wenn man sich noch nicht allzu sehr mit dem Zweiten Weltkrieg auseinandergesetzt hat, kann man dem Zeitgeschehen gut folgen, denn der Autor neigt etwas zur Detailverliebtheit. Das war mir an manchen Stellen beinahe zu viel. Ich gehe davon aus, wenn man sich einer Biografie über eine Nazi-Größe widmet, dass man gewisse Einzelheiten bereits kennt und nicht zig mal wiederholt haben muss. Etwas Straffung hätte dem Buch gutgetan. Drei große Kapitel fassen zusammen: 1. Suche nach Orientierung 2. An Hitlers Seite 3. Häftling der Alliierten Durch diese Strukturierung sind sämtliche Ereignisse des Zeitgeschehens chronologisch geordnet. Besonders interessierte mich Kindheit und Jugend und sein erstes Herantasten an die Nazis, welchen Einfluss Hitler auf Hess hatte und auch wie er im Beisein seiner Mutter oder seiner Frau Ilse agierte. Hier entdeckt man einiges über seine Persönlichkeit. Auch über das Gesamtnetzwerk der NSDAP lässt sich einiges herauslesen. Eine interessante Biografie über den Stellvertreter Hitlers, der etwas zu detailliert ausgearbeitet wurde. 4 Sterne

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