Das bedingungslose Grundeinkommen. Eine gerechte Idee? Mit Bezug auf John Rawls Theorie der Gerechtigkeit
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
21.02.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
3. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-37572-2
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,3, Universität Bremen (Politikwissenschaften ), Veranstaltung: Politische Theorie, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) findet zunehmend mehr Gehörin der breiten Öffentlichkeit (vgl. Straubhaar 2008: 6f.). Grund dafu¿r seien die neuengesellschaftlichen Rahmenbedingungen durch eine veränderte Wirtschaftsweise, die denSozialstaat in eine Krise gestu¿rzt habe. Durch den Wandel von einer Selbstversorgungszueiner Fremdversorgungsgesellschaft haben die Fortschritte in der Arbeitsteilung, inder Standardisierung und der Automatisierung von Arbeitsabläufen zu einer höherenProduktivität und zu einer Erleichterung des Arbeitsprozesses gefu¿hrt. Diese Entwicklungbedeutet aber gleichzeitig eine zunehmende und voraussichtlich auch langfristigeArbeitslosigkeit, da menschliche Produktivkräfte immer weiter durch maschinelle ersetztwerden (Werner 2007: 3ff.). Als eine weitere Folge der veränderten Wirtschaftsweisekann der Anstieg der Einkommens- und Vermögensungleichheiten betrachtetwerden. Während die oberen zehn Prozent der Einkommensbezieher immer mehr verdienen,können die unteren zehn Prozent von ihrem Einkommen nicht einmal mehr ihrenLebensunterhalt decken (Liebig/ May 2009: 3). Fu¿r die Fu¿rsprecher des BGE bedeutetdiese Entwicklung eine zunehmende soziale Ungerechtigkeit, die in der Ungerechtigkeitdes Steuersystem, der Bildungschancen, der Möglichkeiten der gesellschaftlichenPartizipation etc. zu erkennen sei (vgl. Vanderborght/Van Parijs 2005: 64). Der Sozialstaatkönne daher der neuen Herausforderung durch die veränderten gesellschaftlichenRahmenbedingungen nur begegnen, wenn er neu strukturiert werden wu¿rde. EineIdee dafu¿r wäre die Einfu¿hrung des BGE, welches jedem bedingungslos ein Einkommengarantiert und dadurch die soziale Ungerechtigkeit minderte (Liebermann 2007:71f.).Wenn das BGE die soziale Ungerechtigkeit mindern wu¿rde, impliziert das, dass es soziale Gerechtigkeit schaffte und somit nicht nur eine gerechtfertigte, sondern auch eine gerechte Idee wäre?... Ziel dieser Arbeit ist es vielmehr anhand von Rawls Theorie der Gerechtigkeit" darzustellen, ob es gerecht wäre, Menschen ein Einkommeneinzugestehen, ohne dass sie erwerbstätig sind oder anderen Auflagen unterliegen.Die Frage, welcher diese Arbeit nachgeht, ist daher: Entspricht die Idee des BGE Rawls Vorstellung einer gerechten Verteilung?
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