Theater · Freiheit · Revolution Die Entwicklung der „freien“ Theaterszene in Wien im Kontext neuer sozialer Bewegungen, 1945–2003
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
16.08.2013
Abbildungen
mit Abbildungen
Verlag
Bibliothek der ProvinzSeitenzahl
208
Maße (L/B/H)
21,4/14,2/2,4 cm
Gewicht
400 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-99028-187-1
Die „Ära Kreisky“ und die Arena-Besetzung veränderten spürbar das kulturelle Klima der Stadt. Die etablierten Theaterhäuser bekamen zunehmend Konkurrenz von den „jungen Wilden“, die ihre eigene Form des Theaters entwickelten. Die Stadt Wien begann die „Freien“ zu subventionieren und mit der Ernennung Peymanns zum Burgtheaterdirektor hielten die Arbeitsweisen und Ästhetiken der „Freien“ schließlich Einzug in die Burg. Die klassische Dichotomie zwischen Hoch- und Subkultur begann zu bröckeln und stürzte die „Freien“ in eine ideelle Krise.
Auf dem Weg ins neue Jahrtausend sah sich die „freie“ Theaterlandschaft mit neuen Thematiken konfrontiert: mit dem Stellenwert migrantischer Positionen in der Theaterlandschaft, einer Repolitisierung im Zuge der Globalisierungsproteste und der wachsenden Prekarisierung in der Arbeitswelt.
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