Dark Pools - schwarze Goldgrube der Betreiber? Eine Untersuchung verdeckter Liquiditätsplattformen im deutschen Aktienhandel
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- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
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Sprache:Deutsch
47,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
25.11.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
108
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,8 cm
Gewicht
169 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-30696-2
den vergangenen 10 Jahren mit großer Geschwindigkeit stattgefunden und auch in der Finanzindustrie
zu deutlichen Veränderungen geführt. Während in den vergangenen Jahren die Anzahl
traditioneller Börsen weltweit auf Grund eines Konsolidierungstrends rückläufig war
(z.B. Merger NYSE-Euronext), entstanden gleichzeitig alternative Handelsplattformen mit
enormer Geschwindigkeit. Eine Art der alternativen elektronischen Handelsplattformen bzw.
Alternative Trading Systems (ATS) stellen sogenannte Dark Pools dar. Diese sind in den
USA schon weit länger verbreitet als in Europa,3 wo sie erst 2007 mit der Gründung des Dark
Pools Chi-X durch Instinet, einer Tochter der japanischen Bank Nomura, richtig eingeführt
wurden.
Hochfrequenzhandelsunternehmen spielen zudem eine immer größere Rolle in volatilen Aktienmärkten
und treiben eine große Menge der Marktaktivität hin zu Dark Pools. Einzelne unter
diesen, insbesondere jene der großen Banken brechen Rekorde und sehen einen enormen
Zuwachs bei den Volumenzahlen. Credit Suisse und sein Dark Pool Crossfinder hatte allein in
den USA einen täglichen Umsatz von 251 Millionen Aktien im Monat April 2010, vor Knight
Link mit 161 Millionen und Goldman Sachs Sigma mit 160 Millionen Aktien. Der gesamte
Anteil der Dark Pools am Umsatz im Aktienhandel betrug im April 2010 11,5 % in den USA.
Bis 2011 wird mit einem Zuwachs um bis zu 20 % Marktanteil in den USA gerechnet.
Europa ist immer noch in der Anfangsphase, was die Dark Pool Entwicklung betrifft. Die Nutzung
dieser alternativen Handelsplattformen kommt gerade erst richtig in Fahrt. Schätzungen
zufolge liegt der Anteil von Dark Pools am europäischen Handel mit Aktien zwischen 1-3 %.
Während hinter dem US Boom neue Regulierungen, das starke Absinken der durchschnittlichen
Exekutionsgröße von Aufträgen im Aktienbereich sowie die Einführung von neuen elektronischen
Handelsmethoden standen, so vollziehen sich in Europa ähnliche Ereignisse. Diese
führen zu einer verstärkten Verbreitung alternativer Handelsplattformen wie Dark Pools und
zu einem plötzlichen Anstieg ihrer Nutzung.
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