Produktbild: Die geprügelte Generation

Die geprügelte Generation Kochlöffel, Rohrstock und die Folgen | Ein eindringlicher Bericht aus den Kinderzimmern der Fünfziger- und Sechzigerjahre

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

21424

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.09.2013

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,8/12/2,7 cm

Gewicht

273 g

Farbe

Lichtgrau / Silbergrau

Auflage

8. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-30283-8

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

21424

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.09.2013

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,8/12/2,7 cm

Gewicht

273 g

Farbe

Lichtgrau / Silbergrau

Auflage

8. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-30283-8

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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Endlich!

Bewertung aus Nidau am 12.09.2012

Bewertungsnummer: 789113

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

endlich hat jemand das Thema aufgegriffen. Die geprügelte Generation kommt nun ins Rentenalter und es ist an der Zeit, dass diese Misshandlungen auch als das wahr genommen werden. Diese Art der Kindererziehung war Misshandlung und körperliche und seelische Folter die ein Leben lang Spuren hinterlassen hat.

Endlich!

Bewertung aus Nidau am 12.09.2012
Bewertungsnummer: 789113
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

endlich hat jemand das Thema aufgegriffen. Die geprügelte Generation kommt nun ins Rentenalter und es ist an der Zeit, dass diese Misshandlungen auch als das wahr genommen werden. Diese Art der Kindererziehung war Misshandlung und körperliche und seelische Folter die ein Leben lang Spuren hinterlassen hat.

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Die geprügelte Generation

von Ingrid Müller-Münch

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  • Inhalt


    Was war der Anlass für dieses Buch und wovon handelt es?


    1. Kapitel

    KOMM DU MIR BLOSS NACH HAUSE

    Bauklötze aus Brikett

    Das Trotzköpfchen soll sich beruhigen

    Glück gehabt

    Hänschen klein und die weite Welt

    Entweder sie oder ich

    Detlevs Vater - überwiegend abwesend

    Detlevs Mutter - erst die Arbeit und danach kein Vergnügen

    Die Einsamkeit nach der Tracht Prügel

    Detlev schlägt zurück

    Es geht auch anders

    2. Kapitel

    SELBSTHERRLICHE ELTERN, VERSCHRECKTE KINDER

    Ordnung, Fleiß und keine Widerworte

    Haben sie es wirklich nicht besser gewusst?

    Gewaltlose Erziehung war die Ausnahme

    Monika hat zwei Mütter - eine gute und eine böse

    Du wirst doch sowieso heiraten

    Alle hielten Monika für bekloppt

    Kaltes Wasser auf toupierte Haare

    Ein stillschweigendes Übereinkommen

    Nirgendwo richtig sein, immer nicht passen

    Monikas Mutter wird zur witzigen, liebevollen Oma

    3. Kapitel

    MIT ZUCKERBROT UND PEITSCHE

    Einblick in die Schwarze Pädagogik

    Der Liebling aller Regisseure

    Ein Reformator mit gnadenlosen Parolen

    Hört ihr die Kinder weinen?

    Emile verkündete keine Wattepädagogik

    Der Tod eines Kindes und ein aufsehenerregender Prozess

    Warum tat er das vor dem Chef?

    Eine gewalttätige herrische Jugend muss her

    Johanna Haarers Kampfansage an das Neugeborene

    Erziehung nach Auschwitz

    4. Kapitel

    AUS DER NOT GEBOREN

    Die Spuren der Nazis und des Krieges

    Das Wunder von Bern

    Die Altvorderen mit dem braunen Schandfleck

    Die Kinder der Täter

    Der Kinderschutzbund - eine erste öffentliche Reaktion

    5. Kapitel

    FLASHBACKS UND IHRE VORGESCHICHTE

    Das Geräusch eines schnalzenden Ledergürtels

    Die fürsorgliche Mutter schmiert Schulbrote

    Es gab weder Frischluft noch Freiheit

    6. Kapitel

    LITERATUR ALS VENTIL

    Aufschreiben, Rausschreien, Kundtun

    Das verborgene Wort

    Thom, die Fantasiegestalt -

    Tilman, der aus dem wirklichen Leben

    Stippvisite in einer Idylle

    Die Mutter geht - und lässt fünf Kinder zurück

    Vorsorglich verabreichte Schläge

    Die böse Stiefmutter entsprach ganz dem Klischee

    Fluchgebete auf den despotischen Vater

    Ein Kirchenaustritt als gezielte Provokation

    Ausgerechnet der »missratene« Sohn ist erfolgreich

    An einer Aufarbeitung war Tilman Röhrig nie interessiert

    Thoms Bericht und die Folgen

    7. Kapitel

    WAR UM, WIESO, WESHALB?

    Schläge aus Liebe und Fürsorglichkeit

    Stubenarrest und Sprachlosigkeit

    Der eiserne Vorhang lüftet sich

    Beschämen und Verhöhnen

    Theresia fühlt sich immer an allem schuld

    Ihr stand niemand zur Seite

    Noch heute dominiert die Mutter

    8. Kapitel

    PERSIANER, NIERENTISCH UND KALTE ENTE

    Ein Tischgespräch über Petticoat und Rock'n Roll

    Trümmerkinder und Wohnungsnot

    Halbstarke

    Der Fernseher als Nachbarschaftstreff

    Russische Eier und Toast Hawai

    Schundhefte und Teppichfransen

    Ein »Kaninchenstall« als Statussymbol

    Separate Klos für Flüchtlingskinder

    Krokodillederne Handtaschen und Persianermäntel

    Wenn Väterchen vom Krieg erzählt

    Das tut man nicht! Das gehört sich nicht!

    Backpfeifen versus Stubenarrest

    Es gibt auch eine andere Betrachtungsweise

    Kinder hatten sich nicht zu mucksen

    9. Kapitel

    GEPULLERT WIRD IM KOLLEKTIV

    Wenig Revolutionäres aus dem sozialistischen Nachbarland

    Erziehung auf revolutionärem Einheitskurs

    Nur ja nicht aus dem Rahmen fallen!

    Andersartigkeit wurde abgelehnt

    10. Kapitel

    VOM LEHRER GIBT ES TATZEN

    Lineale, langgezogene Ohren und ausgestreckte Kinderhände

    Der Lehrer droht mit dem Stock in der Hand

    Eltern kümmerte es nicht, wenn Lehrer Tatzen verteilten

    Prügelnde Lehrer gibt es auf der ganzen Welt

    11. Kapitel

    HEIMKINDER WAREN »EIN NICHTS UND EIN NIEMAND«

    Eine überraschende Entschuldigung

    260 Euro monatlich für ein zerstörtes Leben

    Die Mauer des Schweigens hält dicht

    Rau und demütigend ging es zu

    Die Diagnose der Nazi-Ärzte blieb an ihm hängen

    12. Kapitel

    ILKA BLEIBT DIE LUFT WEG

    Hier ist Krach

    Ilkas Traum von Armut und Harmonie

    Das ständige Gefühl, überflüssig zu sein

    Sie weigerte sich, die gleiche Luft wie ihr Vater zu atmen

    Ilkas ausgetüfteltes Überlebenstraining

    Kein Mensch nahm sie ernst, niemand reagierte aufihre Klagen

    Sie fühlte sich geliebt - trotz alledem

    So einfach geht das nicht mit dem Verabschieden

    Noch immer triezt ihr Vater sie

    13. Kapitel

    TISCHRUNDE IM BREGENZER WALD/ENDRUNDE NACH MITTERNACHT


    14. Kapitel

    EINE GENERATION BEGEHRT AUF GEGEN MUFF UND MIEF

    Nun reicht es

    Die glorifi zierte Freiheit von Summerhill

    Der unbeholfene Umgang mit der neuen Freiheit

    War das Disziplinierung zur Disziplinlosigkeit?

    Alter Wein in neuen Schläuchen?

    15. Kapitel

    WO BLEIBT DAS GESCHLAGENE KIND MIT SEINER WUT?

    Hätte ich den Klumpen doch nie geboren

    Hinter manchem Terroristen steckt ein um Aufmerksamkeit flehendes Kind

    Nicht jeder der geprügelt wurde, schlägt zurück Doch wer zurückschlägt, wurde meist als Kind geprügelt

    Schläge machen dumm

    Die Wut frisst an einem selbst

    Die dunklen Seiten des Lebens

    16. Kapitel

    WIRD HEUTE NOCH GESCHLAGEN?

    Eine Schmerz verursachende Güte

    Super-Nanny und Eltern-Magazine

    Der Vater eines Spitzenkochs teilte satt aus

    Der Trend geht weg vom Knüppel hin zum Gespräch

    Du musst ein Mann sein - Relikte aus alter Zeit

    Noch ist es nicht vorbei

    17. Kapitel

    DIE JUSTIZ SCHLUG KRÄFTIG MIT


    Nachtrag: Simon spricht mit mir

    Ich danke

    Anmerkungen

    Literatur zum Thema