Der Tod als Erlösung vom Leiden Geschichte und Ethik der Sterbehilfe seit dem Ende des 19. Jahrhunderts in Deutschland
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
10.10.2013
Abbildungen
ca. 10 Abbildungen z. T. farbige
Verlag
Wallstein VerlagSeitenzahl
327
Maße (L/B/H)
22,8/14,6/3 cm
Gewicht
567 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8353-1172-5
Ethische Fragen der Sterbehilfe und der Sterbebegleitung sind hochaktuell, aber nicht neu. Spätestens seit dem Ende des 19. Jahrhunderts wird über die Euthanasie, über einen durch den Arzt herbeigeführten guten und leichten Tod, diskutiert. Gerrit Hohendorf zeichnet die historische Debatte um die Euthanasie, ihre Verknüpfung mit dem Gedanken des »lebensunwerten Lebens« nach und verweist auf die Folgen, die diese Idee in der Zeit des Nationalsozialismus hatte: 300.000 psychisch kranke und geistig behinderte Menschen wurden unter dem Deckmantel des »Gnadentodes« ermordet. Der Autor plädiert jenseits einer rhetorischen NS-Analogie für ein behutsames Lernen aus der Geschichte: Die Debatte um die Euthanasie steht immer in der Gefahr, menschliches Leben als nicht mehr lebenswert zu beurteilen.
Ausgezeichnet mit dem Publikationspreis des Deutschen Museums 2013
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