Produktbild: Aller Anfang ist Apulien
Band 1313

Aller Anfang ist Apulien Roman

8

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.02.2013

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

19/12,5/2,3 cm

Gewicht

243 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-04497-3

Beschreibung

Rezension

»Kirsten Wulf beschreibt ein Italien, wie man es auch aus Hochglanzprospekten kennt. [...] Und sie zeigt ein dunkles Italien, wie es in Gangsterfilmen erscheint.« ("Frankfurter Rundschau")
»Italienisches Flair, historische Bauten, warme Sprache. Schön.« ("Oberösterreichische Nachrichten")
»Geschmeidig und mit großer Liebe zu Besonderheiten ihrer italienischen Wahlheimat erzählt [...] Kirsten Wulf [...] davon, welche Abgründe in kleinen Städten unter der Oberfläche lauern können.« ("Buchjournal")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.02.2013

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

19/12,5/2,3 cm

Gewicht

243 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-04497-3

Herstelleradresse


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  • Ines vom Blog Grüsse vom See

    aus Konstanz

    5/5

    27.01.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Aller Anfang ist Apulien

    Betrachtet man das Cover des Buches, erwartet man eine Sommerromanze mit viel Schmalz und Dolce Vita. Gut, beides bekommt man, aber noch viel mehr. Das Cover des Buches täuscht einen ein bisschen über den Inhalt. Elena, eine Deutschitalienerin, findet an ihrem 40. heraus, dass ihr Mann sie betrügt und packt kurzerhand ihren kleinen Sohn und fährt nach Lecce in Apulien zu ihrem lebenslustigen Onkel Gigi. Gigi ist hocherfreut über ihren Einzug, hat er doch grad Probleme mit seinem Lebensgefährten, einem Opernstar, und ist froh über ein bisschen Abwechslung. Außerdem ist ja auch bald Weihnachten. Zeitgleich taucht in Lecce noch ein weiterer Neuankömmling auf, Michele. Der stolze Römer fährt nach dem Tod seiner Mutter nach Lecce, um mehr über sie und ihr Leben und seine eigenen Wurzeln zu erfahren. Da seine Mutter in Rom ein Restaurant hatte, heuert er bei seinem (anfangs noch unbekannten) Onkel als Kellner an, der aber grade Schwierigkeiten mit der Mafia hat und deshalb eigentlich keinen Kellner brauchen kann. Deshalb zieht Michele ins Hinterzimmer von Gigis Antiquitätenhandel. Elena beginnt mit der Renovierung der Wohnung neben Gigis und lebt sich langsam in Lecce ein, dabei behilflich ist ihr ihre Freundin, eine leicht neurotische und sehr herzliche Frau aus der Upper-Class von Lecce, die mit ihren Beziehungen zu allerlei Persönlichkeiten der Stadt noch als hilfreich erweisen wird. Deren Haushälterin kommt aus Afrika und sorgt sich um ihre Schwester, die illegal nach Italien kam und jetzt verschwunden ist. Zusammen mit Michele sucht die ehemalige Journalistin Elena nach der Afrikanerin und stößt auf einen Menschenhändlerring. Und plötzlich sind Elena und Michele selbst in Gefahr. Außerdem wurde die große Freiluftkrippe des Ortes mutwillig zerstört – wer tut nur so was?! Das Buch zeigt das Friede-Freude-Eierkuchen-Italien der Reiseprospekte mit Olivenhain und Espresso und verknüpft es mit dem Italien der Gangsterfilme mit Mafia, Menschenhandel und Prostitution. Alles in allem ist es aber ein lustiges Buch mit viel italienischem Lebensgefühl, einem herrlich komischen, sehr italienischen Onkel Gigi, der Mafia und einer Freundin, die immer ihren Willen bekommt. Einer alternden Hure, die schließlich das Geheimnis um Michele lösen kann und einem Kirchenmann, der nicht so fromm ist wie er sich gibt. Außerdem gibt´s natürlich noch einen Commissario, der ebenfalls mehr zu bieten hat, als man auf den ersten Blick meint. Elena entdeckt immer mehr ihre italienische Seite und ihr kleiner Sohn fühlt sich bei Onkel Gigi auch wohl. Und was ist das ein Gefühl, das Elena für Michele hat? Obwohl er doch jünger ist als sie. Und was macht eigentlich der Ex, der sich plötzlich doch wieder auf seine Familie besinnt? Ein herrliches Buch, um das Grau des Herbstes zu vertreiben und noch einmal ein bisschen Sonne zu tanken.

  • Aletheia

    aus Pforzheim

    5/5

    30.06.2014

    Buch (Taschenbuch)

    Aller Anfang ist Apulien

    Der Maler Michele findet in Rom beim Ausräumen der Wohnung seiner verstorbenen Mutter eine geheimnisvolle Postkarte, welche vor 28 Jahren in Lecce/Apulien abgeschickt wurde und macht sich auf in die italienische Provinz, um dem Geheimnis seiner Mutter auf die Spur zu kommen. Die Szenerie wechselt zu Elena von Eschenburg, die gerade 40 Jahre alt geworden ist. Einstmals eine abenteuerlustigen Fotoreporterin versauert sie nun in der Bildredaktion einer Reisezeitschrift und ist seit Jahren nur Mama. Das Leben, das Abenteuer, das hat ihr Mann. Er verreist, macht Karriere und betrügt Elena. Als sie von seiner Untreue erfährt, greift sie entschlossen zum Telefonhörer und ruft ihren Onkel Gigi an. Zusammen mit ihrem kleinen Sohn Ben sucht sie Asyl bei ihm in seinem barocken Palazzo in Lecce. Ihr neues Heim befindet sich in der Nähe eines Nonnenklosters, in dessen Schatten Huren wohnen. Was für ein starker Kontrast zum ihrem Leben in einer Hamburger Doppelhaushälfte am Stadtrand! Trotz der unerschütterlich guten Laune des Onkels fühlt sie sich von den Problemen die auf sie zukommen überrollt. Sie kommt kaum dazu ihrer Ehe nachzutrauern, denn die Ereignisse überschlagen sich. Zuerst sind es kleinere Übel wie der baufällige Palazzo und das Treiben Jugendlicher. Doch dann steckt die neugierige Elena mitten drin im Treiben der Mafia. Verbissen versucht sie herauszufinden, was mit der aus Afrika angereisten Grace, der Schwester von Elisabettas afrikanischer Hausangestellten Blessing passiert ist. Wurde sie abgeschoben? Ist sie jemals in Lecce angekommen und wo steckt sie überhaupt? Im Gegensatz zu Commissario Pantaleo Cozzoli ahnt Elena nicht, in welche Gefahr sie sich bei ihren Recherchen begibt. Reiche und bekannte Lecceser Familien bewahren dunkle Geheimnisse. Illegale Immigranten kämpfen ums Überleben, Frauenhandel und Prostitution stehen an der Tagesordnung. Michele ist indes in Lecce auf der Suche nach seinem Onkel, mit dem Allerweltsnamen Rizzo und als er ihn findet, gerät er in Erklärungsnot. Soll er sich ihm zu erkennen geben? Was verschlägt einen Römer mitten im Winter in die italienische Provinz nach Lecce? Nicht nur Michele hat Geheimnisse, sondern auch sein Onkel. Eine spannende Geschichte voller überraschender Wendungen nimmt ihren Lauf. Das Buch ist für mich zum Einen die abenteuerliche Reise einer betrogenen Frau zu sich selbst. Zum Anderen ist es die Geschichte von Michele, der nicht der Wahrheit über das Leben seiner Mutter auf die Spur kommt, sondern nebenbei einen großen Skandal aufdeckt. Das Buch steckt voller überraschender Wendungen. Es ist Roman, Liebesgeschichte und Krimi in Einem. Der Schreibstil der Autorin ist locker, humorvoll und voller lebhafter Beschreibungen von Land und Leuten. Ihre Charaktere sind vielseitig und voller Kontraste, die Abwechslung in das bunte Geschehen bringen. Die Autorin legt den Charakteren typische Redewendungen und Begriffe in den Mund. Für Kenner von Apulien, Rom und Lecce ist das Buch ein besonderer Leckerbissen, da die Autorin im Buch Orte verwendet, die es tatsächlich dort gibt. Auch das Verhalten der Apulier gibt sie sehr glaubhaft wieder. Der Schluß bringt die spannende Geschichte zu einem gelungenen Ende und macht gleichzeitig Hoffnung auf eine Fortsetzung, die es in „Tanz der Tarantel“ sicherlich geben wird.

  • Mel.E

    aus L.

    4/5

    18.04.2013

    Buch (Taschenbuch)

    Das Cover sieht so leicht und…

    Das Cover sieht so leicht und unbeschwert aus, das ich einen leichten und seichten Roman erwartete, den ich einfach mal so und zwischendurch weglesen konnte. Es kam dann alles ganz anders und eigentlich fand ich das im Nachhinein sehr angenehm, obwohl ich manchmal auch einfach ganz leichte Lektüre zum Abschalten brauche ohne meine Gehirnzellen, die am Abend nicht mehr so richtig funktionieren wollen zu beanspruchen. Mich hat das Buch sehr beeindruckt, denn hier wird uns nicht nur das Drama eines Ehebruchs geboten und eine Frau dargestellt, die ihren Mann durch ihren großen Schmerz, den er durch seine Untreue hunzugefügt hat, verlässt und einen Neuanfang wagen will, sondern eine mutige und starke Frau die in Leece Frauenhandel und Mafiamethoden aufdeckt. In den Danksagungen erwähnt Kirsten Wulf den Frauenhandel aus Nigeria, was also bedeutet, das die Story so wie sie beschrieben wird tatsächlich stimmen könnte. Bücher die Wahrheiten, zwar versteckt offenbaren beeindrucken mich und zeigt mir immer wieder auf, wie krank wir Menschen doch sind und das es tatsächlich Menschen gibt, die Menschen nur wie Ware oder Fleisch behandeln. Sind wir nicht viel mehr wert? Es beängstigt mich und dennoch bin ich dankbar, das ich aus meiner kleinen heilen Welt mitgenommen werden konnte und eine kurze Reise unternehmen konnte nach Apulien. Gefehlt hat mir hierbei doch ein wenig der Geruch der Olivenbäume und die intensive Beschreibung eines Städtchens, eines Landes, welches mich zum Träumen gebracht hätte. Als ich anfing mit dem Buch lag draußen noch Schnee und ich hätte mir gewünscht abgeholt zu werden in einen wunderbaren Sommertag in der ich die Sonne förmlich auf meiner Nasenspitze hätte fühlen können. Es ist also kein typischer Frauenroman, so wie ich es anfangs erwartet hätte, sondern bietet teilweise auch leichte Krimieinheiten, die mir aber gefallen haben. Ein echter Neuanfang für Michele und Elena, die Wahrheiten erkennen und auch begreifen müssen, auch wenn es mitunter wirklich schmerzt. Gut, das man Familie hat, die hinter einem steht und stärkt. Von mir gibt es eine Leseempfehlung an alle die gerne Frauenromane lesen und auch Spannung und Abenteuer nicht scheuen.

  • leseratte1310

    aus Niederrhein

    4/5

    16.03.2013

    Buch (Taschenbuch)

    Elenas Ehe verläuft ziemlich…

    Elenas Ehe verläuft ziemlich langweilig. Als sie entdeckt, dass ihr Mann eine Affäre mit der Sekretärin hat, packt sie ihre Sachen und fährt mit dem Sohn Ben nach Italien zu Onkel Gigi. Onkel Gigis Palazzo ist allerdings nur bedingt bewohnbar. Michele Rizzo erfährt nach dem Tod seiner Mutter durch eine alte Postkarte, dass seine Mutter viele Jahre ein Geheimnis mit sich herum trug. Auch er macht sich auf nach Lecce in Apulien, um diesem Geheimnis auf die Spur zu kommen. So treffen Elena und Michele in Onkel Antonios Trattoria aufeinander. Antonio will das Geheimnis aber auch nicht lüften. Er scheint Angst zu haben. Deshalb versuchen Elena und Michele gemeinsam dieses Geheimnis zu ergründen und stoßen dabei auf einige kriminelle Machenschaften. Das Buch ist leicht zu lesen und zeigt uns einige originelle Charaktere. Onkel Gigi ist schon ganz besonders und auch die alte Cosima hat so ihre schwierigen Seiten, ist aber durchaus sympathisch. Ich hatte anhand der Buchbeschreibung einen Liebesroman erwartet, aber es wurde ein humorvoller Krimi mit Liebesgeschichte.

  • Sylvias-Lesezimmer

    aus Ingelbach

    4/5

    20.02.2013

    Buch (Taschenbuch)

    Aller Anfang ist Apulien…

    Aller Anfang ist Apulien Elena hat Geburtstag, der 40. Dies ist eigentlich ein besonderer Tag aber Elena muss an diesem Tag erfahren, dass ihr Mann ein Verhältnis mit seiner Sekretärin hat. Lange schon ist Elena mit ihrem Leben unzufrieden. Nach der Geburt ihres Sohnes war sie zu Hause geblieben und auch jetzt hat sie nur eine halbe Stelle die nicht besonders aufregend ist. Elena beschließt, dass sie eine Auszeit braucht und fährt zu ihrem Onkel nach Lecce in Apulien. Hier kommt ihre Mutter her und sie hat als Kind immer schöne Ferien dort verbracht. In Lecce lernt Elena den jungen Maler Michele kennen der auf der Suche nach Verwandten ist. Erst nach dem Tod seiner Mutter hat Michele von der Existenz möglicher Verwandter erfahren. Zusammen kommen die Beiden einer Bande von Frauenhändlern auf die Spur. Kirsten Wulf entführt den Leser mit ihrem Roman Aller Anfang ist Apulien nach Italien. Man spürt förmlich den Charme und das das leichte Leben von Italien. Besonders gut gefällt mir der Schreibstil, immer wieder fließen italienische Worte in den Text mit ein sodass, das Gefühl in Italien zu sein noch verstärkt wird. Ein wirklich empfehlenswertes Buch.

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    Yvonne Simone Vogl

    Thalia Gmunden – SEP

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    5/5

    02.12.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Unterhaltsame Lektüre

    ein schöner, interessanter, abwechslungsreicher, unterhaltsamer Frauen-(Krimi)-Roman. Sehr angenehm zu lesen oder zu hören. Empfehlenswert!

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