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Produktbild: Hermann Hesse

Hermann Hesse Der Wanderer und sein Schatten. Biographie

21,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.08.2013

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

703

Maße (L/B/H)

20,8/13/4,3 cm

Gewicht

596 g

Farbe

Altweiß / Anthrazit

Auflage

4

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-46458-8

Beschreibung

Rezension

»Umfassender ist das Leben Hesses noch nicht behandelt worden. Besser, kraftvoller, facettenreicher auch nicht. Dieses Buch ist ein großer, dichter, eindringlicher Lebensbericht, und einer seiner auffälligsten Vorzüge ist Deckers sprachliche Brillanz.« ("neues deutschland")
»Gunnar Deckers Maßstab setzende Hermann-Hesse-Biografie [liegt] als Taschenbuch vor: Maßstäbe setzend in der Gründlichkeit und der Genauigkeit, im Verständnis Hesses und im Stil, der die Lektüre zum Vergnügen macht.« ("Glaube + Heimat")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.08.2013

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

703

Maße (L/B/H)

20,8/13/4,3 cm

Gewicht

596 g

Farbe

Altweiß / Anthrazit

Auflage

4

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-46458-8

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • Produktbild: Hermann Hesse

  • Einleitung



    Doppelgänger mit Strohhut



    Kinderseele. Unterdrückung und Rebellion



    Herkunftswelt und Sehnsuchtsort



    Der Pietismus als evangelische Erweckungsbewegung und vita experimentalis



    Der Sohn frommer Eltern. Johannes und Marie Hesse



    Der Dichter als Kind, das nicht Kind sein durfte



    Calw. Flößer als Sinnbild



    Basel und das Missionswerk



    Rückkehr nach Calw



    Bei Rektor Bauer in Göppingen



    Abgründe der Kinderseele: Brandstifter und Amokläufer?



    Kloster Maulbronn



    Blumhardt in Bad Boll



    Irrenanstalt Stetten



    Selbstausrufung als Dichter



    »Wären nur Anarchisten da!«



    »Primäre Verrücktheit«? Warum er nicht werden will wie seine Halbbrüder Karl und Theodor Isenberg



    Bellamys »Rückblick aus dem Jahr 2000« als eine Urszene des »Glasperlenspiels«



    Schatten über der »lustigen, fidelen Cannstätter Zeit«: Eros und Tod



    »Nervenschwäche« oder »moral insanity«? Buchhändlerlehrling in Eßlingen für drei Tage



    Unter Turmuhren. Die Exotik blauer Schlosseranzüge



    Aufbruch ins Eigene



    Im Bücherturm zu Tübingen



    Der Autodidakt. Dichten jenseits des Pietismus



    Urszene eines Kurgastes: »Palmenwald«



    Eine erste Bewunderin: Helene Voigt. Eine konsequente Nichtbewunderin: Marie Hesse



    Das erste Buch: »Romantische Lieder«



    Petit cénacle. Boheme und Bürger



    Livingstone



    Ende einer Briefromanze. Eugen Diederichs’ Frau als nützliche Freundin



    Lulu aus Kirchheim. Die Gastwirtsnichte als Prinzessin Lilia



    »Eine Stunde hinter Mitternacht«. Bericht vom Rande der Kunst



    Die Heimat im Grenzüberschreiten



    Alemannisches Bekenntnis



    Nach Basel. Buchhandlung Reich



    Als Rezensent der »Allgemeinen Schweizer Zeitung«



    Romantik und Neuromantik. Frühe Wege zum »Glasperlenspiel«



    Elisabeth, die ferne Muse. Ästhetik der Wolken



    Chopin und das reine Wesen der Musik



    »Hermann Lauscher«. Kunst trifft Leben



    Erste Begegnung mit Goethe und Nietzsche



    Aufbruch zur ersten Italienreise. Augenlust und Augenqual



    Distanzrituale. Tod der Mutter und ein erster Gedichtband



    Schlaflose Nächte



    Porträt des Erfolgsdichters als junger Mann, unter Wolken wandernd



    Peter Camenzind oder die Kunst, sich selbst zu finden. Bruder Eros’ Wiedergeburt im Wein



    Noch mal Italien, diesmal in Begleitung



    Boccaccio und Franz von Assisi. Intermezzo als Monographienschreiber, der Legenden dichtet



    Intermezzo in Calw. Warten auf den Roman



    Das Leben nach dem Bestseller. Familienvater in Gaienhofen



    Schulkamerad Martin oder Die Ambivalenz der Erinnerung



    »Unterm Rad«. Eine Reise in die Kinderseele. Erinnerung an Hans



    Weinstudien



    Aussteigerphantasien. Nikolas Quorm bleibt Skizze. Knulp, halb Landstreicher, halb Tramp, wird zum Idol



    Monte verità. Ein Leben als Naturmensch auf Probe. Abstinenz und Askese, aber keine Erlösung vom bürgerlichen Leben



    »Gertrud« oder vom Eros der Musik



    Nach Indien. Flucht ins Exotische



    Schmetterlinge. Das trügerische Spiel und die echte Verheißung der Schönheit



    Neuanfang in der Schweiz und der Erste Weltkrieg



    Das Berner »Welti«-Haus und der Geruch des Todes



    »Roßhalde« oder das Problem der Künstlerehe. Martins Krankheit



    Wilhelm Raabe. Echter Ruhm und falsche Berühmtheit. Ein Signal mit Fernwirkung



    Kriegsausbruch Sommer 1914. »O Freunde, nicht diese Töne!«



    Arbeit für die Kriegsgefangenenfürsorge. Die Bücher im Krieg



    Der heilsame Blick in den Abgrund. Begegnung mit J. B. Lang und die Frage, wohin die Traumanalyse führt



    Wer ist Demian?



    Esoterik. Astrologie und Spukgeschichten. Hesse auf der Suche nach Magie und Magnetik



    Rollenwechsel mit seinem Therapeuten. Vom Nutzen und Nachteil der Psychoanalyse für den Künstler



    Nähe und Distanz zu Rudolf Steiners Anthroposophie



    »Zarathustras Wiederkehr«. Nietzsche als Beispiel



    Exkurs: Bericht vom Rande. Dostojewski und Europa



    Blick ins Chaos. Hesse liest Dostojewski



    »Haßbriefe«. Zwischen allen Stühlen



    Schatten auf der »Kinderseele«. Die Büchermauer stürzt ein



    Flucht ins Tessin. Südliche Aufbrüche und Abstürze



    Wanderung. Sehnsucht nach Fremde und Traum von Heimat zugleich



    Bäume als eindringlichste Prediger des Pantheismus



    Malen und Märchen. Die Magie der Farben und der Zauber der Erfindung



    Die Casa Camuzzi in Montagnola



    (Selbst) Mördertraum in »Klein und Wagner«



    »Klingsors letzter Sommer«. Bacchantische Höhenflüge vor dem Zusammenbruch



    »Siddhartha«. Der indische Weg?



    »Vivos voco«. Die ZeitSchrift als Form



    Das Mädchen Ruth. Erotik und Ehe



    »Piktors Verwandlungen«



    Der Garten – blühender Besitz, Gegenwelt und Feuerstätte



    Der Steppenwolf erwacht



    Gemeinsame Flucht aus der Zeit. Begegnung mit Hugo Ball und Emmy Hennings



    Vom Kurgast oder Der moderne Künstler als Neurotiker



    »Knulp« im Gepäck. »Nürnberger Reise«



    Prologe zum »Steppenwolf«



    Genie des Leidens und des Humors. Harry Haller und die Apotheose des Außenseiters



    Das »magische Theater«. Hochjagd auf Automobile



    Hugo Balls Tod



    Der Weg der Morgenlandfahrer



    Ninon Dolbin, die neue Freundin und Ordnungsprinzip in seinem Leben



    Choleriker und Eigenbrötler. Versuch einer widerspenstigen Zähmung



    Dritte Ehe und Umzug in die Casa Rossa



    Die Passion des Lesers: »Eine Bibliothek der Weltliteratur«



    Seelenbiographie oder Kitsch auf Bestellung fürs deutsche Pfeifenrauchergemüt? »Narziß und Goldmund«



    Eintritt in die Preußische Dichterakademie und Austritt



    Zeitreise ins Magische: »Morgenlandfahrt«



    Vom Glück selbstgemachter Gedichte, auch schlechter



    Vom Wesen des »Glasperlenspiels«. Das »Dritte Reich« vor Augen



    Debatten über Politik und Kommunismus



    Gespräch mit Thomas Mann über das deutsche Wesen. Das Jahr 1933



    Der Schatten Nazi-Deutschlands. Alltag in Montagnola



    Als Rezensent von »Bonniers Litterära Magasin« in Stockholm. Angriffe auf Hesse von NS-Schriftleiter Will Vesper und Emigrant Georg Bernhard



    Deutsch-Schweizer Misslichkeiten. Der fortgesetzte Versuch, politisch neutral zu bleiben und geistig wegweisend zu werden. Selbstmord von Bruder Hans



    Sommergast: Peter Weiss – Annäherungen an das »Glasperlenspiel«



    Eine alchimistische Weltgeschichte. Was heißt Kritik des »feuilletonistischen Zeitalters«?



    Uhrwerk der Zeit. Hesse und Ernst Jünger



    Dank an Goethe



    Der Alte vom Berge. Der fortgesetzte Weg nach innen



    Das Jahr 1945. Rigi-Tagebuch, Debatten über Nationalstolz mit Ricarda Huch und Luise Rinser



    Hesse auf der schwarzen Liste? Der Streit mit Hans Habe



    Nobelpreis trifft Stoiker



    Mehr als ein Verleger: Peter Suhrkamp



    Jugendfreunde? Ein treues Gespenst: Ludwig Finckh



    Alltag im Alter



    Siegfried Unseld tritt auf



    Die Musik, der Tod und die Stille



    Nebel-Leben



    Anhang